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NewsZu geringe Nutzung: Microsoft stellt Publisher zum 1. Oktober 2026 ein
OneNote stammt noch aus der Pre Ära der Cloud. Egal ob mobile oder Desktop, die App funktioniert oftmals nur schlecht als recht. OneNote wurde halt über die Jahre umgebaut, hat aber oft Sync Probleme, gerade wenn über mehrere Geräte darauf zugegriffen wird.
Hab auch einiges an Software, die eingestellt ist oder die Version hoffnungslos veraltet, die ich dann vielleicht 1x im Jahr brauche. Ist dann ja auch okay. Ist mit Office365 aber nicht möglich, das ist Publisher abgeschaltet.
Klar kann man den Support für kaum genutzte Programme einstellen, aber doch bitte nicht so schnell und ohne offizielle Ankündigung.
Zumindest eine Email hätte ich schon erwartet und dann auch noch 1Jahr Laufzeit.
Aber ohne richtige Ankündigung das Programm in ~1,5 Monaten komplett rausnehmen und nicht mehr startbar machen geht gar nicht. Vor allem da es sich auch um ein Businessprodukt handelt.
Wir benutzen auch manche Programme sehr selten und schauen nicht immer herein. Viele Vorlagen/ Dokumente/ Dateien sind jedoch sehr wichtig und auch viel Arbeit darin rein geflossen.
So neu ist diese Meldung ja nun nicht, war sie doch schon einmal am 05.04.2026, 21:38 Gegenstand einer solchen Mail von Microsoft. Jetzt kam ja bloß noch eine Erinnerung, dass es langsam zeitlich ernst wird, wenn man entsprechende Vorkehrungen, soweit nötig, noch nicht getroffen hat.
Mit der Überschrift habt ihr mich aber gefangen!
Ich dachte es wäre die nächste Horrornews, dass MS es noch mehr mit Xbox oder Spieleentwicklern versaut. kurzes aufatmen
edit: ich hätte die Originalüberschrift zitieren sollen, mein Kommentar wirkt jetzt (noch) dümmer nach Änderung der Überschrift
edit 2: Originalüberschrift:
Zu geringe Nutzung: Microsoft stellt Publisher zum 1. Oktober 2026 ein
Wie siehts dann eigentlich mit Microsoft Visio und Microsoft Project aus? Was die Nutzerzahlen angeht, werden die doch kaum mehr haben und auch bald fliegen?
Wozu auch Ressourcen binden, wenn Publisher weitaus weniger umfassend ist als ein Adobe InDesign? MS365 ist doch primär Excel, Word, PowerPoint und OneNote für die meisten. Würde mich auch stark wundern, wenn viele Access nutzen würden. Selbst PowerAutomate dürfte nur für technisch versierte Nutzer interessant sein.
Ich kenne Firmen (Plural), die sind ohne Access aufgeschmissen.
Ob das eine gute Idee war, dass die sich so aufgebaut haben ist eine andere Frage.
Das wird wohl in den meisten Fällen aus einem Kleinprojekt von irgendwem gewachsen sein, das dieser mal angefangen hat und plötzlich haben es immer mehr genutzt.
-5 % für den Wegfall von Publisher, +5 % für steigende AI Kosten, +15 % wegen steigender Hardwarepreise, aufgerundet auf den nächsten vollen 10er abzüglich einen cent. Aber das sähe nicht gut aus direkt mit dem Einstellen eines Teilprodukts, also wartet man mit der Preiserhöhung noch etwas
Wie siehts dann eigentlich mit Microsoft Visio und Microsoft Project aus? Was die Nutzerzahlen angeht, werden die doch kaum mehr haben und auch bald fliegen?
Anders als der Publisher werden Visio und Project vorrangig im gewerblichen Umfeld genutzt und da finden sich sicherlich noch genügend zahlende Kunden dafür.
Habe mit Publisher Plakate, Inserate, bis zu x-seitigen Broschüren und Festführer für Vereine erstellt, verschiede Arten von div. Etiketten (bsp. für Ordner) usw.
Ja, Publisher wird von wenigen benutzt, aber das kann man über andere Microsoft-Programme ebenfalls sagen.
Nun ja, der KI-Krempel muss ja irgendwann auch verkauft werden können, um die riesigen Investitionen einspielen zu können.
Was liegt also näher, als ein "unnützes" (Kommentar von einem meiner Kumpel, der damit nie klar kam) Programme wie Publisher einzustampfen. Schade.
Wobei: Meine (nicht Aboversion) läuft ja weiter.
Ergänzung ()
evilhunter schrieb:
Ich habe Word bisher nicht als Alternative dazu empfunden. Ich fand es zumindest bisher damit umständlicher z.b. Felder etc. Passend zu platzieren.
Access wird nach wie vor in viel zu vielen Unternehmen für alle möglichen Dinge verwendet, mal mehr und mal weniger essenziell. Wobei es auch immer noch schlimmer geht, wenigstens sind die Daten dann nicht mehr alle in Excel...
Der Grund weshalb man davon normalerweise wenig mitbekommt ist, dass das alles interne Tools bzw. Datenbanken sind, die man in der Regel nur zu Gesicht bekommt wenn man in den entsprechenden Unternehmen bzw. Abteilungen arbeitet.
OneNote (das ich sehr aktiv seit etwa 4 Jahren nutze) hat fast nichts an Updates bekommen. Und wenn es Updates gab, dann natürlich a la Microslop (Abstürze, komische Bugs, etc.).