Zum ersten Mal bin ich richtig sauer auf Linux.
Das ist enttäuschend.
Ich habe jetzt widerwillig doch noch eine Intel Gigabitkarte (1000 GT) gekauft und eingebaut.
Unter Windows ist die Bandbreite (ohne sonstige Last wie IDE) bei 42-44 MB/s (bei Marvell war es 43-46 GB/s).
Jedoch scheint die Intel-Karte ein besseres Interrupt-Management zu haben, so dass mit zusätzlich Belastung (IDE) etwas mehr "Speed" übrig bleibt und dass kommt Linux zu Gute.
Intel holt sozusagen mehr aus den gegebenen realistischen Möglichkeiten heraus.
Unter Linux gingen die "Verschlucker" (Unterbrechungen zurück), aber die Geschwindigkeit erreicht mit 11 MB/s nichtmal die Hälfte als unter Windows.
Das bloße schließen eines im Hintergrund befindlichen Konquerror-Fensters unterbricht den kompletten Netzwerktransfer für ca. 1 Sekunde, der dann erst wieder langsam startet und sich steigert (7, 8, 9, 11 MB/s).
Das zeigt erneut die bessere Kompensation seitens Intel, betreffend dem Problem, was wohl jetzt eindeutig von Linux zu kommen scheint.
Was ist denn das für eine IRQ/DMA-Verwaltung ?
Das Problem existiert also immer noch und in Novell SuSE Linux 10.0
Hat jemand eine Idee, wie man dem gezielt entgegen steuern kann ?
Und gibt es einen Parameter für die Intel-Karte, der sie unter Linux weiter beschleunigen kann ?
(Bei Marvell hatte ich ja alles probiert, mit äußerst mäßigen Erfolg, deshalb wollte ich das ganze nicht gleich mit Intel wiederholen).