zu langsam für Gigabit LAN

BilyMan

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Mit gigabit LAN sollt ich eine 1000Mbit verbindung bekommen, oder?
ich hab 2 Rechner nämlich mittels CrossOver Kabel und den Gigabit Ports onboard (Abit So939 KT800 & MSI So A NForce) verbunden, aber trotzdem steht in der Verbindungen immer noch 100Mbit, und um 700mb zu übertragen dauerts 7 Minuten ... hmm? was tun?
danke euch
 
Was für ein Kabel verwendest du? Für Gigabit Lan brauchst du Cat 5 e.

Treiber richtig installiert? Hast du mal geschaut ob Packete verloren gehen?

Willüüü
 
Du brauchst für Gigabit-LAN spezielle Netzwerkkabel, und zwar solche vom Typ "Cat 5e" oder "Cat 6" - normalerweise steht das auf dem Kabel drauf, ansonsten beim Händler nahcfragen. Oft steht am Kabel auch "Gigabit ready" oder Ä. drauf.
 
Und genau bei den Kabeln gehen meines Wissens nach auch die Probleme los.

Wenn die Gigabitverbindung sicher laufen soll, empfiehlt es sich auf Cat6 zu gehen. Ich habe aber noch nie ein Cat6 Crossover Kabel gesehen. Selbst gut sortierte Läden wie z.B. Kabelmeister oder Reichelt führen sie nicht. :(
Solltest du also auf Nummer Sicher gehen wollen, seitens der Kabel, kommst du um eine Gigabitfähige Switch nicht drumherum.

Gruss Nox
 
Hm...kann man nicht einfach das Kabel selbst zum "Crossover-Kabel" modden? Ich meine, bei den Cat.5-Kabel geht das doch, oder?
 
normalerweise unterstützen die neueren netzwerkkarten (auch onboard) auto-MDI-X funktion. da wird einfach netzwerkkarten-intern die entsprechenden adern gekreuzt. da bedeutet man kann auch mit einem normalen patchkabel 2 pc direkt verbinden.
 
Nochmal wie in jedem Thread zum Thema GbE:

Kein Crossover !

Sowas wurde abgeschaft, basta, finito, aus, gibts nicht, braucht kein Mensch !

GbE erkennt selbstständig ob es kreuzen muss.

Also nur normale Patchkabel.
 
Also das mit den Kabeln darf man auch nicht überbewerten.
Die neuen Gigabit- SOHO-Switches und NICs sind für normale Cat5-Kabel ausgelegt.
Ich habe neulich die Verbindung mit Cat5 und Cat5e-Kabeln verglichen und es ergab überhaupt keinen Unterschied.

PC1 (WinXP-SP2) zu PC2 (WinXP-SP2) : 44 MB/s

Dennoch habe ich mir mal Cat6-Kabel bestellt. Mal schauen, ob es was schneller wird...


Mich bringt nur gerade was anderes zur Verzweiflung :
Von WinXP-Sp2 nach WinXp-SP2 läuft es ja jetzt richtig super, ABER auf dem PC1 ist ja neben Windows auch noch Linux drauf.
So habe ich heute mein SuSE10 gestartet und es gab wahrlich eine Netzwerkkatastrofe (Katastrophe sieht doch noch besser aus).

Die Übetragungsgeschwindigkeit stockte ohne Ende.
Mal ging für eine Sekunde lang mächtig was durch, dann hielt es für eine halbe Sekunde an, dann ging eine viertel Sekunde was durch, anschließend hielt es für eine Sekunde an usw usw.
Immer wieder hält die Datenübertragung an. Teilweise scheint "er" sich zu verschlucken.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 6 MB/s.
Damit liegt Linux nun >20 MB/s unter Windows und 4 MB/s unter meiner alten 100Mbit-Verbindung.

Ich habe nun den ganzen Abend damit verbracht, mit den Parametern des Moduls sk98lin für die Marvell Yukon Gigabit-Karte zu spielen.
Was ich auch tat, es brachte (fast) nichts.
Nur wenn ich die Interrupt-Moderation auf "Static" stelle und den Standardwert für die maximalen Interrupts pro Sekunde eingestellt lasse (2000) hört das Stocken bzw. Stottern auf.
Jedoch geht auch dann die Geschwindigkeit nur auf durchschnittlich 7.5 MB/s rauf.
FlowControl & co änderten anscheinend nichts.
Lege ich IntsPerSec-Wert auf 5000 fest (wie in Windows voreingestellt), kommt das Ergebnis wieder fast dem gleich, als wenn ich die Moderation ausgestellt hätte.

Zum Testen benutze ich übrigens Samba und lade so was vom WinXP-PC herunter.

Woran mag das liegen ?
 
Ganz einfach:
Marvell + Linux = denkbar ungünstige Kombination.
Mich wunderts, dass du den überhaupt ans laufen bekommen hast, hab ich bisher nicht hinbekommen.
Ich wette mit Intel, 3Com, Broadcom oder Realtek wirds problemlos laufen.
 
Die Antwort ist für mich inakzeptabel.
Marvell unter Linux und unter Windows hatte bei mir in 100Mbit-Zeiten bessere Resultate gebracht, als Realtek und sogar 3COM.
Von Windows zu Windows erreiche ich sogar 44 MB/s, was viele Leute schon für sehr gut halten (in einfachen Systemen und SOHO-Switchbereich).

Bei Windows geraten die Synchs auch immer wieder aus dem Takt, wenn ich die ACT-LEDs betrachte, kommen aber auch genauso wieder rein.
Bei Linux geht das immer soweit, bis es sich verschluckt.
Sowas hatte ich vor Jahren unter Linux (und nur dort) schonmal beim Surfen mit ISDN-Karte.
Downloads brachen schonmal ab oder froren ein. So kanns jetzt mit dem Netzwerk passieren.

Abgesehen davon brauche ich meine Steckplätze für andere Karten.
 
Zum ersten Mal bin ich richtig sauer auf Linux.
Das ist enttäuschend.

Ich habe jetzt widerwillig doch noch eine Intel Gigabitkarte (1000 GT) gekauft und eingebaut.
Unter Windows ist die Bandbreite (ohne sonstige Last wie IDE) bei 42-44 MB/s (bei Marvell war es 43-46 GB/s).
Jedoch scheint die Intel-Karte ein besseres Interrupt-Management zu haben, so dass mit zusätzlich Belastung (IDE) etwas mehr "Speed" übrig bleibt und dass kommt Linux zu Gute.
Intel holt sozusagen mehr aus den gegebenen realistischen Möglichkeiten heraus.

Unter Linux gingen die "Verschlucker" (Unterbrechungen zurück), aber die Geschwindigkeit erreicht mit 11 MB/s nichtmal die Hälfte als unter Windows.
Das bloße schließen eines im Hintergrund befindlichen Konquerror-Fensters unterbricht den kompletten Netzwerktransfer für ca. 1 Sekunde, der dann erst wieder langsam startet und sich steigert (7, 8, 9, 11 MB/s).
Das zeigt erneut die bessere Kompensation seitens Intel, betreffend dem Problem, was wohl jetzt eindeutig von Linux zu kommen scheint.
Was ist denn das für eine IRQ/DMA-Verwaltung ?

Das Problem existiert also immer noch und in Novell SuSE Linux 10.0
Hat jemand eine Idee, wie man dem gezielt entgegen steuern kann ?

Und gibt es einen Parameter für die Intel-Karte, der sie unter Linux weiter beschleunigen kann ?
(Bei Marvell hatte ich ja alles probiert, mit äußerst mäßigen Erfolg, deshalb wollte ich das ganze nicht gleich mit Intel wiederholen).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssige "????" entfernt. Bitte mal Regeln lesen.)
Es hätte mir auch jemand sagen können, dass der Samba-Client so langsam ist !
Es liegt wirklich nur an Samba.

Ich habe gerade auf dem Windows-PC das Programm WAR-FTP installiert.
Jetzt läuft er als FTP-Server.

Ich konnte von Linux aus per FTP mit 29 MB/s Dateien runterladen oder draufschieben.
Das ist quasi perfekt !

SAMBA ! Was soll das ?
 
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