Bassmensch
Lieutenant Pro
- Registriert
- März 2002
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Ich bin mir nicht sicher ob dieser Thread 100% hier her passt. Aber die Art und Weise wie dieser Mann denkt und Visionen entwickelt gefällt mir. Viel mehr Männer mit dieser Denkweise bräuchte unser Land. Menschen, gerade Politiker welche Zusammenhänge sehen und über ihren Tellerand schauen! Es ist vielleicht etwas utopisch, trifft aber im Kern das was uns deutschen momentan fehlt. Was meint ihr?
Prof. Dr. Harald Lesch von der Sendung "Alpha Centauri" auf die Frage ob es wohl sinnvoll wäre, irgendwann eine Expedition zum Mars zu unternehmen:
Genau! Ich habe da mal eine Sendung drüber gedreht. Das ist für mich keine Frage der Wissenschaft. Das ist für mich eine Frage der Visionen. Welche Missionen können wir uns denn überhaupt noch leisten? Wollen wir uns da nicht regelmäßig von irgendwelchen Leuten, die von der Finanzierbarkeit reden, unsere Pläne für die Zukunft kaputt machen lassen? Wenn das so wäre, dann würde heute keine einzige Kirche dastehen, wir hätten keine Museen, wir hätten nichts! Wenn diese Finanzfuzzies schon vor 2500 Jahren am Werk gewesen wären, wir hätten keine Akropolis, die ägyptischen Pharaonen hätten sich irgendwie im Sand verscharren lassen, man kann also heilfroh sein, dass diese Typen früher noch nicht so das Wort hatten. Aber von uns wird, wenn wir Pech haben, nicht viel mehr übrig bleiben als die Aldi-Tüte. Die ist unverrottbar und wird in 2500 Jahren auch noch da liegen.
Das finde ich ein bisschen bedauerlich, dass wir an wirklich große Visionen nicht mehr heran gehen. Das muss ja gar keine Reise zum Mars sein, sondern wir bauen eine Raumstation auf dem Mond, um erst mal Erfahrung zu sammeln. Wenn wir das geschafft haben, werden so viele Neuigkeiten dabei herauskommen, das wird ein solcher Schub werden - man stelle sich das mal vor: Regelmäßig kommen die Nachrichten vom Mars. Man denke an den Film 2001, wo die regelmäßig einen Spaceship-Verkehr gehabt haben. Das finde ich außerordentlich verlockend. Wir brauchen Visionen solcher Natur, um unsere Probleme hier auf diesem Planeten zu lösen.
Kernfusion ist z. B. ein Thema von ähnlicher finanzieller Ausbreitung. Wir müssen da ran. Wir müssen versuchen, Maschinen zu bauen, die uns für geologische Zeiträume Energie zur Verfügung stellen. Es ist einfach schwachsinnig, auf so eine Technologie zu verzichten. Man muss sie aber nicht irgendwie zur alleinigen Technologie machen. Man muss sagen: "Ok, lasst uns Wasserstofftechnologien machen. Lasst uns an die regenerierbaren Energien rangehen." Und gerade Deutschland hätte damit die Möglichkeit, in einer ganz wichtigen Frage wieder eine Weltführerschaft zu erreichen. Sollen doch die Amerikaner weiter Öl verbraten. Die werden irgendwann auch merken: "Hups - das Öl ist aus!".
Solche militärischen Auseinandersetzungen, wie sie uns möglicherweise jetzt ins Haus stehen, werden ja nicht aus irgendwelchen moralischen Gründen geführt, weil der Busch was gegen den Hussein hat. Der hat doch was ganz anderes vor. Im Irak gibt es die zweitgrößten Erdölreserven der Welt. Darauf wollen die hinaus. In der Süddeutschen Zeitung steht heute auf Seite 2: "Die Amerikaner verpennen hier eine Technologie, die in den nächsten 50 Jahren von grundsätzlicher Bedeutung sein wird. Nämlich den Zusammenhang von Sonnenenergie, also Fotovoltaik mit Wasserstofftechnologie". Das ist es! Aber dafür braucht man eben Visionen. Man muss über seinen eigenen Tellerrand hinausgucken können und nicht glauben, dass nach einem nichts mehr kommen wird.
Prof. Dr. Harald Lesch von der Sendung "Alpha Centauri" auf die Frage ob es wohl sinnvoll wäre, irgendwann eine Expedition zum Mars zu unternehmen:
Genau! Ich habe da mal eine Sendung drüber gedreht. Das ist für mich keine Frage der Wissenschaft. Das ist für mich eine Frage der Visionen. Welche Missionen können wir uns denn überhaupt noch leisten? Wollen wir uns da nicht regelmäßig von irgendwelchen Leuten, die von der Finanzierbarkeit reden, unsere Pläne für die Zukunft kaputt machen lassen? Wenn das so wäre, dann würde heute keine einzige Kirche dastehen, wir hätten keine Museen, wir hätten nichts! Wenn diese Finanzfuzzies schon vor 2500 Jahren am Werk gewesen wären, wir hätten keine Akropolis, die ägyptischen Pharaonen hätten sich irgendwie im Sand verscharren lassen, man kann also heilfroh sein, dass diese Typen früher noch nicht so das Wort hatten. Aber von uns wird, wenn wir Pech haben, nicht viel mehr übrig bleiben als die Aldi-Tüte. Die ist unverrottbar und wird in 2500 Jahren auch noch da liegen.
Das finde ich ein bisschen bedauerlich, dass wir an wirklich große Visionen nicht mehr heran gehen. Das muss ja gar keine Reise zum Mars sein, sondern wir bauen eine Raumstation auf dem Mond, um erst mal Erfahrung zu sammeln. Wenn wir das geschafft haben, werden so viele Neuigkeiten dabei herauskommen, das wird ein solcher Schub werden - man stelle sich das mal vor: Regelmäßig kommen die Nachrichten vom Mars. Man denke an den Film 2001, wo die regelmäßig einen Spaceship-Verkehr gehabt haben. Das finde ich außerordentlich verlockend. Wir brauchen Visionen solcher Natur, um unsere Probleme hier auf diesem Planeten zu lösen.
Kernfusion ist z. B. ein Thema von ähnlicher finanzieller Ausbreitung. Wir müssen da ran. Wir müssen versuchen, Maschinen zu bauen, die uns für geologische Zeiträume Energie zur Verfügung stellen. Es ist einfach schwachsinnig, auf so eine Technologie zu verzichten. Man muss sie aber nicht irgendwie zur alleinigen Technologie machen. Man muss sagen: "Ok, lasst uns Wasserstofftechnologien machen. Lasst uns an die regenerierbaren Energien rangehen." Und gerade Deutschland hätte damit die Möglichkeit, in einer ganz wichtigen Frage wieder eine Weltführerschaft zu erreichen. Sollen doch die Amerikaner weiter Öl verbraten. Die werden irgendwann auch merken: "Hups - das Öl ist aus!".
Solche militärischen Auseinandersetzungen, wie sie uns möglicherweise jetzt ins Haus stehen, werden ja nicht aus irgendwelchen moralischen Gründen geführt, weil der Busch was gegen den Hussein hat. Der hat doch was ganz anderes vor. Im Irak gibt es die zweitgrößten Erdölreserven der Welt. Darauf wollen die hinaus. In der Süddeutschen Zeitung steht heute auf Seite 2: "Die Amerikaner verpennen hier eine Technologie, die in den nächsten 50 Jahren von grundsätzlicher Bedeutung sein wird. Nämlich den Zusammenhang von Sonnenenergie, also Fotovoltaik mit Wasserstofftechnologie". Das ist es! Aber dafür braucht man eben Visionen. Man muss über seinen eigenen Tellerrand hinausgucken können und nicht glauben, dass nach einem nichts mehr kommen wird.
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