Zwei Netzteildefekte in 2 Jahren -- Ursachen?

dodolein

Lieutenant
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Vielleicht habe ich nur ausgesprochenes Pech, ist ja möglich.

Vielleicht gibt es jedoch eine tiefer liegende Ursache dafür und die würde ich natürlich sehr gerne heraus finden.

Was ist passiert?
Ich habe ziemlich genau 18 Monate lang ein beQuiet P10 850 W in dem Sys wie in der Sig beschrieben laufen gehabt.
Nie Probleme gehabt.
Dann war für einige Tage lang kein Kaltstart mehr möglich, es sei denn ich habe "ewig" lange den Powerbutton am Gehäuse gedrückt (BIOS war dann corrupted und musste aus dem anderen DualBIOS-Baustein recovered werden).
Schließlich war auch das nicht mehr möglich und ich habe es zur RMA an Listan geschickt.
Es (bzw. ein neues Ersatzsnetzteil) kam dann zurück mit dem Vermerk "P34 -- Effizienzfehler").

Ich hatte in der Zwischenzeit, also für etwas mehr als 2 Monate, ein nagelneues beQuiet Dark Power p10 550W gekauft und genutzt.
Es ist ja als ganz besonders leise bekannt und reicht für meine Leistungsanforderungen voll aus, betreibe auch kein OC mit Spannungen von mehr als 1,32 V CPU bzw. 1,2 V GPU, also nichts Wildes).
Lief ebenfalls bestens.

Nun dachte ich schon, das 850er aus der RMA zu verkaufen.

Gestern kam ich dann nach Hause und die Sicherung für das Zimmer, wo der PC steht, war heraus gesprungen. Sicherung rein, Druck auf Gehäusestartbutton --> Peng aus dem PC! Das Netzteil war tot.
Nur gut, dass die Dark Powers so gute Schutzschaltungen haben!

Das RMA-850W also wieder rein, alles bestens.

Ich mache mir nun Sorgen -- was für Wege gibt es eine tiefer gehende Ursache auszuschließen?
Der PC ist viel unter Dauerlast dank Folding@Home. Belüftung ist sehr gut.

Vielleicht noch ein Bild?
 
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Mir ist letzte Woche bewusst geworden, das mein NT schon seit mehr als 7 Jahren seinen Dienst tut. Ursache könnte sein, das ich jegliches NT an einer Steckdosenleiste dran habe, die Überspannungsschutz und Netzfilter bietet, kostet 18 Euro im Baumarkt. Seither halten auch die NT´s meiner PC´s bedeutend länger.

Es könnte an vielen Dingen liegen;-(. Überlastung der Leitung, Sicherung defekt, Schutzleiter defekt, FI Schalter vorhanden (?), Schutzleiter des Hauses an- bzw. durchgerostet.

Allerdings beobachte ich bei Kunden mit preiswerten Steckdosenleisten immer wieder defekte Netzteile und würde erst einmal hier ansetzen.

Ist die Verkabelung des Hauses allerdings schon älter, dann sollte auch hier mal nachgerüstet werden durch einen entsprechenden Fachbetrieb!
 
Sauerei, du betreibst OC und schickst deine Teile noch zur RMA ein. Entweder das eine das andere. So finde ich das echt dreist.

Zurück zum Thema:

1. Stromschwankungen im Netz?
2. Normaler Altersausfall. wenn man ein Normalnutzung in betracht zieht hätte dein Netzteil 3-5 Jahre gehalten. passiert. Du betreibst OC und Folding@Home im Dauerbetrieb. Da ist nur die Frage der Zeit wann die Komponenten aufgeben. Allerdings hätte das neue Halten müssen
3. Dein Mainboard zieht auf irgendeiner Leitung Strom außerhalb der Spezifikation und beschädigt deine Netzteile.
4. Steckdose nicht Staubfrei :)
 
Der PC hängt an einer sauteuren Brennenstuhl Premium Protect 120.000 W Scutzsteckdosenleiste.
 
Die Tatsache, dass die Netzsicherung ausgelöst hat, ist ein Hinweis darauf das auf der Primärseite des Netzteils etwas defekt ist.
Das ist oftmals eine Folge von Überspannung oder Transienten aus dem Stromnetz.
Wie schon beschrieben, eine Steckdosen Leiste mit Überspannung und Endstörfilter + Feinsicherung wäre hier zu empfehlen.
Am besten ein Markenprodukt und kein billig Ramsch. So was gibt es z.B. von Kopp oder Brennenstuhl.
 
Was zum Teufel? Seit wann darf man nicht OC wenn die Spezifikationen des NT's nicht überschritten werden?!
 
Nuklon schrieb:
Sauerei, du betreibst OC und schickst deine Teile noch zur RMA ein. Entweder das eine das andere. So finde ich das echt dreist.
Bitte keinen Nonsens posten und ahnungslos herum bashen!

CPU und oder die Grafikkarte zu ocn ist nicht außerhalb der üblichen Netzteil-Betreibsbestimmungen.

Meine Netzteile sind sogar extra für OC ausgelegt, haben für den Bedarfsfsfall sogar einen speziellen OC-Key für das Zusammneschalten der 12 V -Rails (z.B. für Extrem-OC) .
Ergänzung ()

Phanos schrieb:
Die Tatsache, dass die Netzsicherung ausgelöst hat, ist ein Hinweis darauf das auf der Primärseite des Netzteils etwas defekt ist.
Das ist oftmals eine Folge von Überspannung oder Transienten aus dem Stromnetz.
Wie schon beschrieben, eine Steckdosen Leiste mit Überspannung und Endstörfilter + Feinsicherung wäre hier zu empfehlen.
Am besten ein Markenprodukt und kein billig Ramsch. So was gibt es z.B. von Kopp oder Brennenstuhl.
Siehe bitte post darüber!
 
Nuklon schrieb:
Sauerei, du betreibst OC und schickst deine Teile noch zur RMA ein. Entweder das eine das andere. So finde ich das echt dreist.

Wie kann man denn bitte ein NT übertakten? :confused_alt:

Zum Thema, ich würde da nun auch erstmal das eigene Netz überprüfen ob dort nicht seit dem ersten Defekt was im Argen liegt.
Sprich Steckerleiste, Steckdose, Netz.

dodolein schrieb:
Der PC hängt an einer sauteuren Brennenstuhl Premium Protect 120.000 W Scutzsteckdosenleiste.

Da die sogar Filter hat, könnte man wohl davon ausgehen das der Fehler dann wohl doch intern liegt.
Aller Vorsicht halber würde ich aber das Netzteilkabel austauschen, falls du das noch nicht gemacht hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Shio schrieb:
Zum Thema, ich würde da nun auch erstmal das eigene Netz überprüfen ob dort nicht seit dem ersten Defekt was im Argen liegt.
Sprich Steckerleiste, Steckdose, Netz.
Wie kann ich ich das genau prüfen?
Auf was ist zu achten?
 
Die 120 KW die diese Leiste abfangen kann, das alleine macht es nicht aus, es können auch Impulse auftreten die Unterhalb der Ansprechschwelle liegen, das können nur Leisten mit Endstörfilter abfangen.
Diese Leiste wo Du hast, hat auch keinen Feinschutz, ansonsten wäre die Sicherung des Stromkreises nicht ausgelöst worden.
Ergänzung ()

dodolein schrieb:
Wie kann ich ich das genau prüfen?
Auf was ist zu achten?

Einen Elektriker fragen !
 
Phanos schrieb:
Die 120 KW die diese Leiste abfangen kann, das alleine macht es nicht aus, es können auch Impulse auftreten die Unterhalb der Ansprechschwelle liegen, das können nur Leisten mit Endstörfilter abfangen.
Diese Leiste wo Du hast, hat auch keinen Feinschutz, ansonsten wäre die Sicherung des Stromkreises nicht ausgelöst worden.
Kannst Du eine gute empfehlen?

Phanos schrieb:
Ergänzung ()

Einen Elektriker fragen !
Werde ich tun!
 
das Ding hat doch einen Filter, die 120KW sind der max. Wert aber auch mehr ein Placebo denn wenn ein Blitz einschlägt hilft das auch nichts
 
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Falls du deine Steckdosen leiste ständig an und ausmachst beschädigst du auf Dauer die Kondensatoren durch den beim einschalten entstehenden hohen Einschaltstrom dafür sind die Netzteile nicht ausgelegt und sterben dementsprechend schnell
 
Es geht nicht um den Rest der Komponenten sondern nur um das Netzteil dort werden die komplett leeren Kondensatoren für eine sehr kurze Zeit mit einer Spannung außerhalb der spezizikation betrieben weil beim einschalten eine höhere Spannung vom Netz gezogen wird ( das ist messbar )

Einige Hersteller bauen deshalb auch kondensatoren ein die auf 400V ausgelegt sind damit diese schaden nicht auftreten
 
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ich nutze seit 20 Jahren solche Leisten, hatte auch nicht immer Marken Netzteile trotzdem keine Probleme
 
Jep und dann kuckst du hier http://www.pcgameshardware.de/Netzteil-Hardware-219902/Tests/Dark-Power-Pro-P10-850W-Test-1044955/ Kondensatoren primär 2 x Nippon Chemicon 390 µF, 420 V, 105 °C
Denke sowas kann man ausschließen bei den verwendeten High-End NTs

Und selbst das Pure Power von BQ hat 400V Kondensatoren
https://www.computerbase.de/artikel/netzteile/be-quiet-pure-power-l8-cm-430-watt-test.2142/seite-3
Bei der Bestückung können wir eine befriedigende Auswahl an Kondensatoren vermerken. Auf der Primärseite verbaut be quiet! einen 105-Grad-Elektrolytkondensator von Teapo mit 400 Volt Spannungsfestigkeit und 270 Mikrofarad Kapazität
 
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Shio schrieb:
Aller Vorsicht halber würde ich aber das Netzteilkabel austauschen, falls du das noch nicht gemacht hast.
Hab ich grad zur Sicherheit gemacht.
Phanos schrieb:
Diese Leiste wo Du hast, hat auch keinen Feinschutz, ansonsten wäre die Sicherung des Stromkreises nicht ausgelöst worden
Sie hat einen Hf-Entsörfilter integriert: Premium-Protect-Line 120.000A Überspannungsschutz-Automatiksteckdosenleiste

Aber vielleicht ist das nicht ausreichend? Das mit der Haussicherung, die ausgelöst hat, gibt mir zu denken.

Vielleicht wäre sowas hier zusätzlich sinnvoll?

Ich wohne auf einem einzelnen Bauernhof und da werden schon auch starke Maschinen (z.B. die Melkmaschine und eine große Drainagepumpe), welche am Stromnetz nuckeln, täglich mehrfach angeworfen... .

Defekte an anderen, auch ungeschutzten Elektrogeräten hatte ich jedoch bisher nicht.
 
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