Apple iOS 26.5: Verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android

Alexander Pensler
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Apple iOS 26.5: Verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android
Bild: Apple

Apple hat iOS 26.5 veröffentlicht, das verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzern ermöglicht. Aktuell ist das Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Messaging noch als Beta-Funktion gekennzeichnet.

iPhone-Nutzer können mit dem vor Kurzem veröffentlichten Update 26.5 erstmals verschlüsselte RCS-Konversationen mit Android-Anwendern führen. Wie üblich hat Apple hierbei nicht nur iOS mit einem Update auf Version 26.5 bedacht, sondern auch Aktualisierungen für iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS veröffentlicht.

Verschlüsseltes RCS-Messaging als Beta-Funktion

Um das aktuell als Beta-Funktion gekennzeichnete RCS-Messaging nutzen zu können, muss das iPhone auf Version 26.5 aktualisiert worden sein und auf dem Android-Gerät die aktuellste Version von Google Messages laufen. Ferner müssen die Mobilfunkanbieter Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten unterstützen, was in Deutschland bei der Telekom, O2 und 1&1 der Fall ist, während Vodafone RCS-Verschlüsselung noch nicht unterstützt.

Aber wie erkennt man, ob eine RCS-Unterhaltung mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abläuft? Dies wird in der Nachrichten-App auf dem iPhone durch ein „Schloss“-Symbol angezeigt, wie Apple im Rahmen eines Blogbeitrages erklärt. Während das iPhone-exklusive iMessage blaue Nachrichtenblasen benutzt, bleibt es auch bei verschlüsselten RCS-Nachrichten bei grünen Textblasen. Hierbei ist die Verschlüsselung bei RCS-Konversationen standardmäßig aktiviert, was laut Apple nach und nach auf neue und bereits laufende Chats ausgerollt wird.

So sieht eine verschlüsselte RCS-Unterhaltung in iMessage aus.
So sieht eine verschlüsselte RCS-Unterhaltung in iMessage aus. (Bild: Apple)

Weitere Änderungen von iOS 26.5

Die weiteren Neuerungen von iOS 26.5, das Apple am Montagabend veröffentlicht hat, umfassen das Hintergrundbild „Pride-Luminanz“, das auf Wunsch gesondert geladen werden kann. Darüber hinaus sprechen die Release Notes wie üblich etwas unspezifisch von „Verbesserungen, Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates“. Ferner gibt es in der Apple-Maps-App einen neuen „Empfohlene Orte“-Bereich.

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