Forza Horizon 6 & Steam Deck: Die richtigen Einstellungen bringen 30 Handheld-FPS

Max Doll
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Forza Horizon 6 & Steam Deck: Die richtigen Einstellungen bringen 30 Handheld-FPS

Forza Horizon 6 ist nicht nur richtig gut, es läuft auch auf dem Steam Deck. Dort läuft es aber trotz „Verifiziert“-Status erst mit den richtigen Einstellungen richtig gut. Die haben Tüftler im Netz bereits ermittelt.

Dass sich die Mühe lohnt, verraten Tests. Einstimmig wird Forza Horizon 6 darin zum neuen König im Rennspiel-Genre ernannt. Das Rasen durch Japan mausert sich damit zum ersten Riesenhit des Jahres, der den 90er-Schnitt auf Metacritic knacken konnte. Teil davon ist die schicke Grafik, die auf normalen Desktop-PCs glänzen kann, sowohl optisch als auch mit erträglichen Anforderungen, zeigt der Benchmark-Test von ComputerBase.

Handheld heißt tüfteln

Auf dem Steam Deck braucht es für ein optimales Ergebnis ein wenig Mühe. Relativ deutlich wird im Netz, dass das „Niedrig“-Preset auf dem Steam Deck die beste Voreinstellung ist. Darunter wird es hässlich, darüber sackt die Bildrate immer wieder in den niedrigen 20er- oder auf „hoch“ sogar den 10er-Bereich ab, schreiben Käufer.

Die Bildrate schwankt allerdings. In offener Landschaft zeigt sie Spitzen nach oben, in Städten, vor allem Tokio, nach unten. Das mache keinen Spaß, schreibt Rock, Paper & Shotgun. Es zeigt auch, dass die Durchschnittswerte aus dem integrierten Benchmark keine finale Aussage zu den Settings ermöglichen. Empfehlenswert sei deshalb, den Frame-Limiter des Steam Decks auf 45 oder 30 Bilder pro Sekunde zu setzen. Letzteres sorgt laut SteamDeckHQ für etwas mehr Input-Lag, bleibt aber spielbar. Empfehlenswert sei zudem, den Takt der GPU manuell auf 1.600 MHz zu setzen und die Basisauflösung von 720p zu Gunsten etwas besserer Frame Times in Städten zu behalten.

Detail-Mischung ist die Lösung

Die Details lassen weiteren Spielraum. Wichtig ist lediglich, Schatten aktiviert zu lassen. Ohne Schattendarstellung leidet die Grafikqualität massiv. Rock, Paper & Shotgun hat allerdings anhand von Fahrten durch Tokio eine Kombination aus mittleren bis sehr niedrigen Detaileinstellungen ermittelt, die einen Kompromiss aus bestmöglicher Darstellung bei mindestens 30 Bildern pro Sekunde bieten soll. Das ist für ein mittlerweile einige Jahre altes Handheld, das nie zur Leistungsspitze gehört hat, eine beachtliche Leistung.

Empfohlene Settings für ruckelfreies Spielvergnügen
Empfohlene Settings für ruckelfreies Spielvergnügen (Bild: Rock, Paper, Shotgun)
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