Sony führt „PSN Pass“ ein

Patrick Bellmer
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Ab September wird Sony mit der Einführung des sogenannten „PSN Pass“ für PlayStation-3-Konsolen beginnen. Dahinter verbirgt sich ein System, welches die Online-Funktionen eines Spiels für Käufer von gebrauchten Spielen beschneidet.

Das erste derartig ausgestattete Spiel wird „Resistance 3“ sein. Neben den üblichen Inhalten wird die Verpackung einen Code enthalten, mittels dessen der Käufer die Online-Funktionen, darunter den Multiplayer-Modus, freischalten kann. Wird der Titel nun weiterverkauft, stehen dem neuen Eigentümer diese Funktionen nicht mehr zur Verfügung. Erst gegen Bezahlung einer Gebühr in noch unbekannter Höhe kann ein weiterer Code erworben werden, der den vollen Umfang wieder freischaltet.

Auch andere Publisher verwenden für einige Titel derartige Systeme, darunter beispielsweise Electronic Arts und THQ. In der Regel belaufen sich die Kosten für einen zusätzlichen Freischalt-Code auf etwa zehn Euro. Laut Sony will man auf diesem Wege die „Premium-Online-Inhalte“ weiter und schneller als bisher ausbauen.

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