Test: Asus V8440 TD und V8460 ultra TD (7/21)

Zwei "Ti"-tanen unter sich
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Synthetische Benchmarks

3DMark 2000

Der 3DMark 2000 von MadOnion ist ein beliebter aber rein synthetischer DirectX 7.0 Benchmark und sagt nur relativ wenig über die tatsächliche Spielperformance aus. Er hat inzwischen zwar einen Nachfolger im 3DMark2001 gefunden, ist aber nach wie vor noch ein Maßstab in puncto Performance für Grafikkarten. Mittlerweile der Klassiker unter den synthetischen Benchmarks, zeigt der 3DMark2000 langsam aber sicher sein Alter. Während man zur ungefähren Zeit seines Erscheinens sich in Bereichen von 3000 bis 5000 Punkten bewegte, sind nun auch preislich akzeptable Grafikkarten in der Lage, die 10.000er Hürde zumindest in niedrigeren Auflösungen oder unter 16Bit Farbtiefe zu überwinden.

3DMark 2000 v1.1
 1024x768:
Asus V8460 ultra
10.951
Asus V8440
10.685
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
10.599
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
10.409
GeForce3
9.490
GeForce3 Ti200
8.802
GeForce4 MX440
7.785
 1152x864:
Asus V8460 ultra
10.455
Asus V8440
10.113
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
9.630
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
9.201
GeForce3
8.390
GeForce3 Ti200
7.640
GeForce4 MX440
6.655
 1280x1024:
Asus V8460 ultra
9.700
Asus V8440
9.018
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
8.235
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
7.819
GeForce3
6.978
GeForce3 Ti200
6.307
GeForce4 MX440
5.434
 1600x1200:
Asus V8460 ultra
7.787
Asus V8440
6.983
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
6.182
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
5.841
GeForce3
5.256
GeForce3 Ti200
4.611
GeForce4 MX440
3.934
Angaben in Punkten

In den oberen Punkte-Regionen ist dieser Benchmark deutlich CPU-Limitiert und das nicht nur auf unserem Testsystem, wie sich recht deutlich beim Vergleich der Detailergebnisse des High-Detail Adventure-Tests zeigt. Hier liegen zwischen der Asus V8460 ultra (73,1fps) und einer GeForce3 Ti200 (67,8fps), die nur etwas mehr als halb so hoch getaktet ist nur magere 5 Frames. Nur in hohen und höchsten Auflösungen zeigen sich deutlichere Unterschiede. Nichtsdestotrotz können die Asus V84xx-Karten hier einen Doppelsieg auf ganzer Linie verbuchen.

3DMark 2001 SE

Da der 3DMark 2001 wie der 3DMark 2000 ein rein synthetischer Benchmark ist, sagt dieser ebenfalls relativ wenig über die zu erwartende Spielperformance aus, ist jedoch ein guter Anhalstpunkt für zukünftige Spiele, da dieser voll auf DirectX 8 aufbaut. Unter anderem aufgrund des Nature-Tests, der intensiven Gebrauch von Pixelshader-Effekten macht, ist der 3DMark2001 SE nicht nur von CPU und Grafikkarten-RAM, sondern auch sehr vom Chiptakt der Grafikkarte abhängig. Zu berücksichtigen gilt hier, dass der GeForce4 MX440-Vertreter ohne die Punkte aus dem Nature-Test sein Fortkommen bestreiten muss.

3DMark 2001 SE
 1024x768:
Asus V8460 ultra
9.541
Asus V8440
9.090
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
8.667
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
8.548
GeForce3
7.215
GeForce3 Ti200
6.644
GeForce4 MX440
5.433
 1152x864:
Asus V8460 ultra
8.896
Asus V8440
8.555
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
7.821
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
7.716
GeForce3
6.625
GeForce3 Ti200
6.064
GeForce4 MX440
4.947
 1280x1024:
Asus V8460 ultra
8.132
Asus V8440
7.639
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
6.901
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
6.677
GeForce3
5.686
GeForce3 Ti200
5.303
GeForce4 MX440
4.207
 1600x1200:
Asus V8460 ultra
6.777
Asus V8440
6.166
GF4 Ti4200 (225/250MHz)
5.462
GF4 Ti4200 (250/222MHz)
5.159
GeForce3
4.659
GeForce3 Ti200
4.140
GeForce4 MX440
3.151
Angaben in Punkten

Auch hier wieder der zu erwartende Doppelsieg für die Asus-Karten. Interessant ist hier jedoch das Abschneiden der beiden Ti4200-Varianten. In 1024x768 spielt der höhere Chiptakt noch eine größere Rolle als die größere Speicherbandbreite, so dass man davon ausgehen kann, dass die zukünftige 64MB-Version mit 250/250MHz-Taktung doch ein wenig schneller sein wird, als die langsamer getaktete 128MB-Variante.

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