Zukunfts Musik

Spawnie

Ensign
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Dez. 2009
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Hi

damit das jez nicht falsch verstanden es geht mir um längerfristige Entwicklungen.

Da zur zeit auf SemiAccurate ne recht interesante Diskusion veröffentlicht wird (Hier), aus der unteranderem hervorgeht das die trennung zwischen GPU zunehmen zum Problem wird, weil die Abgleichzyklen so lang sind. Ist es da nicht fraglich ob das aktuelle system auf dauer bestand haben wird, oder ob Intel und AMD mit ihren "Fuzion" Lösungen nicht langsam die Zukunft einläuten. Speicher Geschwindigkeiten sollten hier nicht das Problem sein. Zumal Intel ja mit seine IGPs Fortschritte zu machen scheint, und AMD die Fachleute ja schon im Haus hat.

Darüberhinaus wird mit SSDs das nachladen von Texturen oder anderen Daten schneller, werden dann nicht auch Lösungen wie Point-Clouds als Polygon/Textur Ersatz interesannt.

Also was denkt ihr? Mir ist klar das das Alles nicht über Nacht passieren wird und das es sich hierbei um im trüben Fischen handelt. Dennoch halte ich es für möglich.

Mfg Spawnie
 
Ich denke nicht, denn du kannst nicht einfach auf den DIE eine Prozessors noch ne super Grafikdraufkleben.

Rechne mal einen Phenom 2 955 mit 125 Watt und eine HD 5850 mit 130 Watt (ich weiß grad nciht wo genau die liegt)

auf jeden fall kommt der verbrauch der Karte nochmal oben drauf, das ist für die Sockel nicht ohne, die sindfür solche Strommengen nicht gebaut, genausowenig die Motherboards und dann muss man das auch noch kühlen.

Es wird so laufen das AMD ATI Grafikeinheiten in die Prozessoren für Mobile und Burorechner integrieren wird.

Intel wird hoffnungslos hinterherhinken, guck dir mal an was eine Intel Oboardgrafik kann... nix, da musste schon suchen um eine zu finden die HD Video beschleunigen kann.
 
das mit der intelgrafik kann ich bestätigen. hab am we mal versucht, auf ner intel gma3000 zu zocken. würde meine gf2 mx400 auf das board passen, könnte ich damit noch ordentlich aufrüsten :D

die igp ist ja schon etabliert. nur wandert die zukünftig vom chipsatz in die cpu. auf die leistungsfähigen grafikkarten dürfte das wohl nur sehr bedingt einfluss haben. der wegfall des office-segments wurde schon vor jahren durch die igp vollzogen. in unserem büro gibts keine einzige grafikkarte mehr. alles igp.

und wie Wattebaellchen richtig sagt, highendgrafik braucht einfach zu viel und die chips sind auch zu groß, um sie einfach mit in die cpu einbauen zu können. zwar werden igps immer leistungsstärker, aber auch die grafikkarten und die anforderungen kommender spiele steigen immer weiter an. das verhältnis bleibt also unverändert. eine gf6150 war für damalige spiele das, was heute hd4200 oder gf9400 sind.
 
Wenn sich die Techniken in der Grafik verändern,könnten externe Grafikkarten wieder kleiner werden,nehmen wir zum beispiel raytracing,hier wird mehr CPU Power gebraucht als GPU Power.Sollte sich also in Zukunft die darstellungstechnik in diese richtung verschieben,wären multicore systeme mit 32-64 kernen und mehr erfordelich und die GPU wäre dann klein genug,um mit in den CPU die zu wandern,da die hauptaufgaben nun mehr bei der CPU lägen.

Solange aber mit rasterisierung gearbeitet wird,braucht es auch grosse Grafikkarten,um ebend z.b. Tesselation flüssig darstellen zu können.Der massive anstieg von dreiecken bei Tesselation,kann nur von sehr starken Grakas bewältigt werden,und die werden sicher nicht in ein CPU Die passen.
 
@Tkohr: auch raytracing dürfte aufgabe der gpu werden. nvidia hat schon einiges in der richtung entwickelt und ich bin mir sicher, dass auch ati schon so einiges in arbeit hat.

raytracing wird wahrscheinlich mal bestandteil einer zukünfitgen dx-version werden und nur einen gewissen teil des bildes ausmachen, ähnlich der tesselation oder t&l. kann mir nicht vorstellen, dass man damit die cpu belasten wird, wenn grafikkarten darauf spezialisiert werden können.
 
Da muss ich zustimmen, alle 0815 CPUs sind x86 mit 64 Bit erweiterung, früher gab es für spezielle anwendungsgebiete jeweils angepasste prozessoren.

X86 ist ineffektiv aber für vieles einsetzbar und eben über jahre zum standart erhoben worden, kann doch kaum noch einer für andere prozssoren programmieren
 
Ich bezweifle stark,das Raytracing ein bestandteil von DX wird,zwar gibt es ansätze bestimmte Raytracing verfahren,mit Rasterisierung zu verbinden,allerdings halte ich das eher für eine übergangslösung,da hier die Raytracing anteile von der CPU berrechnet werden,und die D3D inhalte von der GPU,bis ebend genug CPU rechenpower vorhanden ist,um die Gesamte darstellung auf Raytracing umzustellen.Ob dann noch DX versionen herrauskommen ist fraglich,ich denke das das ganze dann anders heisst,da die technik sich doch ganz erheblich von der Rasterisierung unterscheidet,und ganz andere rechenverfahren benutzt als D3D.

Die 2te technik die sich ebenfalls wieder erhoben hatt,ist die Voxel technik,die ja in der Vulkanforschung,oder Landmassen forschung eingesetzt wird.Auch diese technik benötigt massive CPU Power,und nicht GPU power.Hier ist DX allerdings völlig nutzlos^^.Es gab mal ein Spiel mit Voxel Grafik,war allerdings sehr Hardware fressend,weitere Spiele mit der technik sind nie herrausgekommen,da ja Microsoft mit ihrem DX und D3D alles verdrängt hatt.
 
@Wattebaellchen warum soll das nicht gehen wenn so eine Lösung kommen sollte das Cpu und Gpu zusammengefügt werden dan wird es auch Mainboard mit der ausreichenden leistung geben um die srtommengen zu bewältigen und was die kühlung angeht muss da halt entweder die voltzahl der cpugpu sehr niedrig gehalten werden oder ne ordentliche Waasserkühlung müsste das auch hinbekommen oder seh ich da was falsch ;)
 
@Tkohr: ich denke nicht, dass reines raytracing das rasterisierungsverfahren komplett ersetzen wird. das wäre viel zu aufwendig und unvorteilhaft. es hat genauso stärken wie schwächen. eine kombination wäre optimal und imho wird die hohe parallelisierbarkeit der gpu durch anpassung über kurz oder lang auch für bessere raytracingleistung sorgen.

zumal das antiquierte x86-architektur durch die mobile-geräte auf arm-architektur immer stärker in bedrängnis gerät. denke ein tegra mit ion-grafik wird mindestens ebenso zukunftschancen haben wie ein i5 mit gma950 grafik.
momentan verwischen die einstmals klaren grenzen zwischen den technologien ziemlich stark, weil jeder auf dem gebiet des anderen rumwildert. bin mal gespannt, was am ende dabei rumkommt.^^
 
Tkohr schrieb:
Die 2te technik die sich ebenfalls wieder erhoben hatt,ist die Voxel technik,die ja in der Vulkanforschung,oder Landmassen forschung eingesetzt wird.Auch diese technik benötigt massive CPU Power,und nicht GPU power.

Muss das so sein? Wäre mal interessant ob man die Voxel-Berechnung nicht auf der GPU laufen lassen könnte per DirectCompute oder so. Ist halt die Frage wie gut eine GPU mit den geforderten Berechnungen umgehen kann. Ich bin da jetzt nicht so in der Materie das ich das einschätzen könnte.

Wäre aber mal eine interesante Aufgabe sowas zu programmieren, oder?
 
interessanter wär doch eigentlich, wenn die intwicklung der igp meh rin richtung numbercrusher geht .. also als coprozessor läuft ... die reine rechenpower dieser ist ja schon höher als die der meisten dualcores .. diese als unterstützung wär super ..
das dedizierte grafikkarten "verschwinden" glaub ich nicht .. unabhängig von der art der darstellung ist die benötigte rechenleistung einfach viel zu hoch (für anspruchsvolle 3d darstellungen) als das diese von einem igp chip berechnet werden könnte
 
Die geplante Chipentwicklung geht in Richtung 3D (3D im Sinne von der Chip wird in alle 3 Richtungen aufgebaut) Chip der mittels Nano Tubes gekühlt wird. Im Moment noch nicht wirklich realisierbar aber die Grundsteine der Forschung wurden bereits gelegt und es wird auch darauf hin entwickelt.
Ergo irgendwann hast Du einen hoch komplexen Rechenblock der alle Berechnungen egal ob nun CPU oder GPU technischer Art (wenn man in Zukunft überhaupt noch die Berechnungsarten unterscheidet) durchführt.
 
Jaja... CPUs sind x86 (286er, 386er, 486er....) steinzeitchips und sind das einzige was der Consument die nächsten Jahre wenn nicht noch Jahrzehnte in seinem PC haben wird, das ist in ein in Stein gemeißeltes Gebot.

Computer sind massenware geworden und da kann man nicht mehr einfach was komplett neues auf die Beine stellen.

PAE und 64 Bit waren die einzig Grundlegenden Änderungen der letzen Jahre, es ging also nur darum mehr Speicher adressieren zu können. Der Speichercontroller ist auch auf den CPU DIE gewandert, was super revolutionäres ist das auch nicht.

Da ein kern nicht reicht, tackert man zwei, 4 oder 6 zusammen, im Serverbereich sind es schon 12.

Die nächste größere Anderung im Desktopsegment wie 64 Bit, Dualcore (Amd war doch früher dran oder irre ich mich da?) und Speichercontroller im Prozessor kommt auch von AMD, beim Bulldozer soll es ja eine Art Brücke zwischen den Cores geben. bleibt trotzdem ein x86er
 
ich denke und hoffe mal, dass ipad und co immer mehr in die pc-gebiete vorstoßen. office, internet und alte aufgefrischte pc-spiele sind schon heute möglich. und das bei einem bruchteil an energieverbrauch eines intel atom.
und die netbooks haben ja gezeigt, in welche richtung es ganz schnell gehen kann. ein apple mini-netbook auf arm-basis könnte durchaus diesen trend fortsetzen...

das ist nur eine möglichkeit, aber eine denkbare. interessanter aspekt: neben intel und amd wären dann auch apple, nvidia und ggf google mögliche kandidaten als mitbewerber. insbesondere google wäre ein interessanter mitbewerber, da sie es finanziell mit intel aufnehmen könnten. apple kann es imagemäßig mit intel aufnehmen und nvidia wäre zwar der zwerg unter den fünf (wobei es noch andere arm-hersteller gibt), aber dank ihrer grafikchips dennoch ein interessanter mitbewerber, der den markt bereichern könnte.

imho wären 5 (+der kleinen) wettbewerber wesentlich spannender als zwei ;)
 
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