1. #1
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    ITX als Gaming-PC?

    Warum schreibe ich diesen Erfahrungsbericht?

    Der ITX-Formfaktor ist in den letzten Jahren für immer mehr Leuten (hier im Forum) interessanter geworden. Ich denke aber das viele Leute wegen den beengten Ausmaßen abgeschreckt werden. Dieser Erfahrungsbericht soll ihnen diese Angst nehmen.

    Genau aus diesem Grund (auch wegen der Garantie) nehme ich an meinem Gehäuse keine Modifikationen vor. Es soll alles mit Standardware gelöst werden. Mir ist es auch zu schade das Gehäuse zu zersägen. Es war ein Krampf an die blaue variante zu kommen. Erst nachdem 2 Lieferanten es nicht mehr lieferbar hatten (im Shop war es als lieferbar gekennzeichnet), bekam ich beim 3. das letzte dieser Art.

    Wer sich doch traut zu modden sollte bei den Threads von Zwirbelkatz und martma vorbei schauen.

    Weiterführende Links neben den Projekten von Zwirbelkatz und martma:
    Putzig der Kleine (gemoddetes Q02) von Shaav
    "Größeres" ITX Gamingsystem (Q11) von Shaav
    Passiver mITX Office PC (Q07) von Wurzel
    Semi Passiver PC (Q03) von bruteforce9860



    Inhalt:
    1. Teile die Verwendung fanden
    2. Der Zusammenbau
    3. Das Netzteil
    4. Verbrauchswerte
    5. Fazit
    6. Was man anders machen kann
    7. Wichtige Neuerungen


    1. Teile die Verwendung fanden
    • Lian Li Q07 in blau
    • Xilence 200W SFX
    • Intel i3 2100
    • Prolimatech Samuel 17
    • Asrock H67M-ITX
    • XFX HD5670 (passiv, 1Gb DDRIII) <-- mehr dazu beim Zusammenbau
    • Kingston Low-Profil RAM 4 Gb DDRIII
    • Crucial M4 64Gb
    • Western Digital Caviar Green 1 Tb (10ears)
    • Scythe Slip Stream(1x 1200U/m;1x 1600U/m)
    • Samsung externes Laufwerk
    • Kleinkram (Kabel)



    Alle Teile in der Übersicht.

    2. Der Zusammenbau

    Das erste was mir über den Zusammenbau einfällt: "Ging schnell und gut von der Hand". Das erste Seitenteil des Q07 hatte ich schon vorher abgebaut gehabt. Das Gehäuse stand schon eine Weile bei mir hier rum. Als Anfang wurde die zweite Seite (wo das Mainboard drauf montiert wird) von mir abgeschraubt.


    Das offene Gehäuse.

    6 Schrauben waren zu lösen und die Rückwand war ab. Gleich darauf durfte ich den Duft eines frisch produzierten Mainboards riechen. In der Verpackung war nicht weltbewegendes. Eine I/O-Blende, zwei SATA-Kabel (in der Version II und III), eine Pappbrille fürs 3D schauen und natürlich ein Handbuch.


    Mainboard mit Zubehör.

    Was es an Anschlüssen bietet sieht man auf dem nächstem Bild. Für mich war es wichtig das es ein eSATA-Anschluss hat, damit ich meine externe Festplatte anschließen kann.


    I/O- Anschlüsse.

    Die CPU hat eine Heimat gefunden.

    Ich machte mich weiter an den CPU Einbau. Ich glaub das brauche ich jetzt nicht weiter aus zu weiten. Dazu gibt es genug Anleitungen. Deswegen ging es weiter zur Montage von Prolimatechs Samuel 17.
    Der Samuel 17 bietet viele Möglichkeiten für den Einbau auf vielen Sockeln. Die Klammern sind alle mit den entsprechenden Sockel(nummern) beschriftet. In diesen Fall muss man die Klammern des Sockels 1156 nehmen. Er hat die selben "Bohrungen" wie der von mir verwendete Sockel 1155.
    Der gesamte Einbau des Samuels ging flott von der Hand und war problemlos. Die beiliegende Anleitung beschreibt die Einbau sehr gut. Als Wärmeleitpaste habe ich die mitgelieferte von Prolimatech genommen. Der SlipStream mit den 1600 Umdrehungen pro Minute wird zu Belüftung genutzt.


    Samuel 17 samt Zubehör.

    Genug Luft für die Grafikkarte.

    Bevor ich die Heckwand einbaute, an dem ich schon das Mainboard mit 4 Schrauben befestigt hatte, kam die Festplatte dran. Lian Li legte gleich 4 Gumminoppen bei. Diese Noppen haben in der Mitte eine Rille. Mit einer Schraube befestigt man die Noppen an die Festplatte. Die HDD schiebt/drückt man dann nur noch in den Einbauschacht. Somit liegt die Festplatte gefedert.

    Die Verkabelung der Headerstecker war etwas fummelig durch die beengten Platzverhältnisse. Für Grobmotoriker solte es aber denoch ein Problem sein die Stecker an die richtige Stelle zu bekommen.
    Anders als bei dem USB-Front Anschlüssen. Ich habe keine Ahnung was sich der taiwanische Gehäusehersteller bei gedacht hat. Aber seht selbst. Bilder sprechen Bände:


    Da passt was nicht.

    Der Einbau der Grafikkarte war auch ein schwerzlicher Schlag ins Gesicht. Die passiv gekühlte HD5670 war zu lang. Genauer gesagt, genauso lang wie das Gehäuse. Ich werde sie wohl zurück schicken. Eine neue HD5670 ist schon bestellt. Warum überhaubt eine 5670 und keine 6670?
    Hauptaugenmerk wurde auf eine Karte ohne Stromanschluss gesetzt. Die 5670 war/ist im Vergleich zum HD6xxx-Pendaten billiger und man hatte mehr Auswahl bei Singelslotkarten. Bei der HD7xxx Serie werde ich wohl zuschlagen.


    Der Übeltäter.

    Zu guter Letzt habe ich dann die M4 unter die HDD geparkt. Ging nicht anders, weil die SATA Stecker vom netzteil sehr nah bei einander liegen.
    Schon sind wir bei der Stromversorgung. Ohne Strom nichts los

    3. Das Netzteil

    Wie oben schon erwähnt habe ich eine PSU von Xilence genommen. Einige werden aufschrecken und sich fragen warum verbaut er so ein Billighersteller in seinen PC?

    Ganz einfach in der Wattklasse (200W) gibts nicht sehr viel Auswahl. Da kann man nicht wählerisch sein. Dank Krautmaster will ich bei meinem System auch auf den Verbrauch achten. Aus diesem Grund durfte das Netzteil nicht zu groß geraten. 200 Watt war da ein schöner Wert um auch noch eine Grafikkarte unter zu bekommen.

    Schlechte Qualität? Nein danke.
    Wie der Test von che new bei Hardwareluxx mit seinen Test über das Xilence SFX 250 Watt bewiesen hat, hat es gar keine schlechte Qualität. Um euch hier gleich einen kleinen Überblick zu verschaffen, darf ich freundlicherweise Bilder vom ihm Nutzen. Meines will ich wegen des Garantieverlustes nicht aufschrauben.
    Test: http://www.hardwareluxx.de/community...at-806215.html




    Lieferumfang:
    • eine Menge Schrauben
    • ein paar Scheinchen Papier was die Gerauchsanweisung darstellte
    • 7 Kabelbinder


    Überraschenderweise war der eingebaute 80mm Lüter des Netzteiles angenehmleise. Auch konnte ich kein fiepen wahrnehmen. Meiner Ansicht nach ist das Netzteil gut verarbeitet. Ich würde sogar soweit gehen und es ein Meisterstück nennen. (Im Vergleich wie sonst die Qualität von Xilence ist)
    Das Netzteil konnte ich noch nicht einbauen, weil die Alu-blende einen Fehler aufwies. Die Bohrungen für die Schrauben sind zu klein geraten. Trotzdem vielen Dank an den Metallbauer der mir dieses gute Stück gefertigt hat.

    4. Verbrauchswerte

    Da ich Dummchen keine Tastatur hier hatte, blöder Laptop , konnte ich noch kein Windows installieren. Ich müsste auch noch mein Messgerät suchen. Auf jeden Fall werden diese Werte nachgereicht.


    Verbrauch mit Intel HD:
    Netzteil am Stromnetz angeschlossen; nicht angeschaltet: 0,3 W -0,2 W
    Last (Prime95): 63,5 W nach 10 min
    Idle: schwankend 25-26 W

    Verbrauch mit HD5670:

    Last (Prime95): 81,4 W
    Spielelast: 110,7 W
    Idle: 50,1 W


    Verbrauch mit HD5670 (reduzierte Spannungen):

    Last (Prime95): 81,5 W
    Spielelast (WoT): 96 W
    Spielelast (WoT+Prime95): 113 W
    Last (Alltaggebrauch)*: 56,1 W
    Idle: 45,3 W


    Verbrauch mit HD5670 (noch mehr reduzierte Spannungen):

    Last (Prime95): W
    Spielelast (WoT): W
    Spielelast (WoT+Prime95): 110,75 W
    Last (Alltaggebrauch)*:
    Idle: 45,4 W

    *Verbrauch beim Surfen (Youtube HD gucken 720p) und gleichzeitiger Wiedergabe von Star Wars Episode 2 per VLC-Player.

    5. Fazit

    Laufruhig wars ohne die Grafikkarte. Der 40mm Lüfter der HD5670 direkt an der Festplatte ist deutlich zu hören. Deswegen habe ich auch im Punkt 6 Verbesserungsvorschläge gemacht. Trotzdem kann ich jedem (eingeschränkt) Empfehlen, der noch wackelig war/ist, sich so ein System zu zulegen. Es nimmt wenig Platz ein und man hat trotzdem genug Leistung (Gelegenheitsspieler). Die Hardcore-Zocker sollten dann auf spezielle Single Slot Karten sich umschauen, ein anderes Gehäuse(in die Dualslotkarten passen) oder das Gehäuse modden.

    6. Was man anders machen kann

    Mittlerweile ist eine neue Grafikkarten und Chipsatz Generation draußen.

    Mainboards:
    H67er-Serie:
    Wem Asrock nicht gefällt oder einem WLAN fehlt kann man einfach auf andere setzen. Zusammen mit dem Samuel 17 sollte es keine Probleme geben. Der Shuriken könnte mit der Grafikkarte kollidieren, wenn der Sockel zu weit unten ist. Meiner Meinung nach sind diese zwei eine gute Alternative:
    Foxconn H67S
    Zotac H67-ITX WiFi
    Das Foxconn hat den Sockel schön weit oben und man braucht sich kaum Gedanken um den Kühler machen. Das Zotac besitzt WLAN.

    H77er/Z77er Serie
    Bei den Mainboards die ich hier vorstelle ist unteranderen der Nachfolger meines Mainboards das ASRock H77M. Das Layout wurde leicht verändert und bietet einen günstigen Einsteig in die 7er Serie. Ansonsten hat es USB 3.0 und PCI-E 3.0 wie alle H/Z 77 Mainboards. Das Zotac Z77-ITX WiFi und das ASRock Z77E sind da schon etwas teuerer (das Zotac ist das teuerste), dafür bieten beide WLAN und die Möglichkeit K CPUs zu übertakten.
    ASRock H77M
    Zotac Z77-ITX WiFi
    ASRock Z77E

    Grafikkarten
    Bei Single Slot gibts immer noch wenig Auswahl. Die PowerColor gibt es so auch von anderen Herstellern. Es ist also egal wen ihr da nehmt. Die Club 3D ist die einzige passive Karte mit Single Slot Blech und die AFOX die wohl schnellste Single Slot Karte, neben der GTX 670 von Galaxy (noch nicht erschien)
    Club 3D Radeon HD 7750 royalQueen
    PowerColor Radeon HD 7750
    AFOX HD 7850
    Galaxy GTX670

    Ältere Alternative:
    Sapphire Ultimate Radeon HD 5670
    XFX Radeon HD 5670
    Es wurde mir gesagt das die XFX passt. Bei der Sapphire weiß ich es nicht genau, sie sollte aber auch passen.


    7. Wichtige Neuerungen
    Zitat Zitat von Floletni Beitrag anzeigen
    Das neuste ist eine Grafikkarte. Eine HD 7750 von PowerColor. SingleSlot und ohne extra Stromanschluss versteht sich. Mir reichte langsam die Lautstärke der alten 5670. Drum musste eine Ablösung her.

    So sieht das neue Stück Hardware aus:

    Zusammen mit der Grafikkarte wurde ein DVI-VGA Adapter, eine Anleitung und eine Treiber CD mitgeliefert. Die Plasteverkleidung des Kühlkörpers wurde zusätzlich noch mit Folie abgeklebt.



    Für Vorschläge/Verbesserungen bin ich offen. Genau wie für Kritik.

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  3. #2
    Captain
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Gaming-Rechner ist natürlich ein dehnbarer Begriff, den meisten Gamer dürfte die Grafikkarte aber nicht reichen und der CPU ist dafür auch etwas schwach. Hier kann man sehen, wieviel Platz in einem Lian Li PC-Q11 für Hardware ist: http://www.hartware.de/review_1157_4.html

  4. #3
    Lt. Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Ich muss zugeben das ich keinetolle Grafik brauche, sondern Storie und Spielspaß. Sowas ist für mich wichtiger. Das was ich spiele bekomme ich mit der HD5670 gebacken.

    Noch eine Anmerkung: Mein Bildschirm ist eh nciht mehr der nächste und macht keine hohe Auflösungen mit. Die zweite Sache. Ich bin Azubi

  5. #4
    Ensign
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Hübsch.
    Ich habe einen X4 (4x3GHz) mit einer HD5770 in einem anderen ITX Gehäuse untergebracht.
    Das LianLi Q07 hatte ich auch mal hier liegen, hab mich aber aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Maße und eingeschränkter Belüftungsmöglichkeiten dagegen entschieden.

    Ich bin mal gespannt, ob du das gekühlt bekommst

  6. #5
    Lt. Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Schönes Projekt und viel Spaß mit deinem kleinen Flitzer.

    Ich würde dir dringend Raten deine PC Kompontente zukünftig nicht mehr in die Nähe eine Stoffes / Teppichs zu legen beim Zusammenbau. Du hast glücklicherweise überall was zwischen Komponente und Teppich, aber es kann schnell gehen und schwupps bist du in Berührung Komponente - Teppich. Mit Pech kann das Böse enden, aber das weißt du ja sicherlich auch

  7. #6
    Lieutenant
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Auch als Azubi hat man genug Geld für den PC

    http://www.computerbase.de/artikel/g...tt_testbetrieb
    Laut dem Test sollte eine 5750 hineinpassen.

  8. #7
    Lt. Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Hallo! Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Ich selbst habe auch schon lange vor, mir einen HTPC mit Potential zum Zocken am Fernseher (z.B. StreetFighter IV) zuzulegen. Solche Threads helfen da sehr weiter. Allerdings frage ich mich: Wieso ein SFX-Netzteil? Ein normales ATX-Netzteil ala Cougar A300 hätte doch auch gepasst, oder täusche ich mich da?

  9. #8
    Captain
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Nettes Projekt, wenn auch der Titel etwas irreführend wirkt. Ist eher ein Multimedia-PC als ein Gaming-Rechner.
    Wäre übrigens schön, wenn du noch ein paar Bilder nachschieben könntest. Insbesondere die Befestigung des SFX-NTs (wieso eigentlich kein ATX?) und die Unterbringung der Kabel würde mich interessieren.

    Habe mir selbst auch schon überlegt, ein ITX-System anzuschaffen, aber es ist eigentlich nicht machbar, leistungsfähige Komponenten (HD6850 + Core i5 2500K + BeQuiet 400W E8 + SSD + HDD) sinnvoll in nem ITX-Case unterzubringen. Da muss man dann zumindest Abstriche bei Temperatur und Lautstärke machen, was für mich nicht in Frage kommt. Dass man die Kabel nicht vernünftig unterbringt, ist ohnehin klar. Für mich wirds also wohl dennoch wieder ein Midi-Tower.
    Für nen reinen Office-Rechner würde ich auch auf jeden Fall das LianLi Q07 nehmen und ein kleines Sandybridge-Dualcore-System reinbauen. Da hat man dann auch keine Probleme das leise zu bekommen.

    Grüße,
    Peter_Shaw
    Meine Systemvorstellungen: Onkyo-HTPC - Server - Holz-Kubus - mITX Gaming-PC

  10. #9
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    @Peter_Shaw: Die Komponenten kriegste aber in ein PC-Q11 rein. Ist auch ITX
    ich bin auch der Meinung dass das eher ein Multimedia als ein Gaming-Pc ist. Die 5670 ist ja schon ziemlich altbacken

    @ Threadersteller: schonmal probiert den CPU-Lüfter umzudrehen und dann geguckt ob die CPu mehr gekühlt wird? Passt da auch ein 25mm dicker Lüfter drauf, jetzt wo du das kleine Netzteil verbaut hast?

  11. #10
    Captain
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Ich kenne alle diese Gehäuse, auch das Q08 hab ich mir angeschaut, aber es muss halt absolut silent werden bei gleichzeitig brauchbarer Spieleleistung und ganz nebenbei auch innen noch ordentlich ausschaun, deswegen wird das wohl nix mit ITX.
    Es ist halt nunmal Fakt, dass sich solche Hardware in nem klassischen Miditower mit nem ausblasenden 120er und einem ordentlichen Tower-Kühler wie dem Ninja 3 immer noch am effektivsten (und somit am leisesten) kühlen lässt. Und wenn die Graka ab Werk zu laut sein sollte, kann man problemlos ein 4-Slot-Ungetüm a la TR Shaman draufschnallen.
    Meine Systemvorstellungen: Onkyo-HTPC - Server - Holz-Kubus - mITX Gaming-PC

  12. #11
    Lt. Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Danke für die Resonanz

    Manch einer nennt es Multimedia-PC für mich ist es scon ein Spiele-PC. Für jemanden der ein Jahr mit einem G210M spielen musste ist das ein bedeutender Fortschritt.

    @Shaav
    Bei einem SFX-Netzteil wäre es möglich einen 25mm hohen Lüfter zu nehmen. Bei den 15mm hohen Lüfter lasse ich mir aber noch die Hintertür ATX-Netzteil offen, falls das Xilence ausfällt. So jedenfalls meine Idee dahinter.
    den lüfter zu drehen werd ich auch mal versuchen. Erstmal muss ich Windows installieren bei einem sehr vollgepacktem Wochenende.

    @Purple
    Statische Aufladung ich weiß. Deswegen hatte ich beim Zusammenbau immer irgendwas dazwischen liegen

    @Peter_Shaw
    Das ist der Reiz eines ITX-Systems für mich. Standardkomponenten in geringsten Raum unter zu bringen. In einem großen gehäuse kann das jeder.

    @Vulpecula
    Wie ich oben geschrieben hatte gibt es mir keine bekannten ATX-Netzteile bei 200 Watt. warum sollte ich auch viel Raum vollstopfen wenn es auch kleiner geht.

  13. #12
    Captain
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    @Peter_Shaw
    Das ist der Reiz eines ITX-Systems für mich. Standardkomponenten in geringsten Raum unter zu bringen. In einem großen gehäuse kann das jeder.
    Naja, das Gehäuse ist schließlich dafür vorgesehen, diese Komponenten aufzunehmen.
    Da muss man ja noch nicht mal basteln, um das Zeug unterzubringen, sondern bei der Hardwareauswahl (wie bei jeder anderen Zusammenstellung auch) einfach das Hirn einschalten. Dass da z.B. kein Scythe Orochi reinpasst, dürfte klar sein.
    Und schließlich wirst du zugeben müssen, dass das bei dir ja auch nicht alles geklappt hat (Graka, LW nur extern, Unterbringung der HDD eher suboptimal, nicht entkoppelt).

    Interessant wirds ohnehin erst dann, wenn man ein System mit ordentlich Power zusammenstellt, das zudem auch wirklich leise sein soll. Das ist dann selbst mit nem Midi-Tower nicht ganz einfach.

    Trotzdem: Schönes System im schicken Gewand! Bin schon gespannt auf die Bilder vom fertig zusammengebauten System.

    Als Zubehör würde ich dir übrigens noch die Lian-Li-Standfüße empfehlen, die sehen echt schick aus... (LINK)
    Geändert von Peter_Shaw (28.05.2011 um 18:45 Uhr)
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  14. #13
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Durch die Gumminoppen an den Schrauben liegt die Festplatte an keiner Stelle des Gehäuses auf. Ein internes DVD-Laufwerk hätte ich da auch verbauen können.
    Bei der Grafikkarte bin ich leider auf ein falsch angegebenes Längesmaß reingefallen. Hast schon Recht das alles ins Gehäuse passt. Man muss aber genau überlegen was man nimmt.

    Danke für den Link zu den Füßen. Mal schauen wann ich das nächste mal was bei Caseking bestelle.

    Edit: die Verbrauchswerte werden aktualisiert.

  15. #14
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Schöner Bericht. hast ja einiges gleich wie bei meinem Ökohengst :_()

  16. #15
    Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Bin grad auf dein Projekt gestoßen, plane was ähnliches.
    Hatte mir gestern noch genau diese HD 5670 angeschaut gut zu wissen das sie nicht passt.
    Die SAPPHIRE HD 5670 Ultimate könnte passen.
    Es gibt aber auch keinen Grund nicht die HD 6670 Ultimate zu nehmen.
    Eine 3,5'' HDD hat doch in jedem Fall keinen Platz mehr im Boden?

    Die HD 6670 Ultimate sollte gut passen. Sie hat zwar einen 2. Slot, aber ohne Anschlüsse.
    Ein kleiner Schnitt genügt also.

    Viel glück, werde dein Projekt weiter verfolgen.



  17. #16
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Was mich an der Saphire 6670 stört, ist das der Kühlblock meiner Meinung falsch drauf sitzt.

    Die Lamellen müssten in Längsrichtung parallel zum KartenSlot verlaufen. Somit bräuchte man in manchen Situationen kein Lüfter mehr drauf schnallen, und könnte die Arbeit den Front Lüfter des Gehäuses machen lassen. Wollte mir die Karte auch erst holen, lohnt aber nicht wirklich von 5670 zu wechseln.

    Ergänzung vom 29.05.2011 13:24 Uhr: Apropos Kühler

    ne n bekannter hat mir grad mal nen original verpackten Arctic Accelero L2 pro gebracht.

    Da habe ich dann heute noch was zu basteln an meiner gebrauchten Xfx Single Slot 5670.

  18. #17
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    Meint ihr wirklich eine 6670HD, oder eine 5670HD ist noch zeitgemäß? Ich hoffe ihr wisst was ihr in Sachen Performence von solch einem PC noch erwarten könnt. Nicht dass ihr euch im Nachhinein darüber ärgert, dass die Performence nicht ausreicht. Gamingtauglich würde ich den nämlich nichtmehr nennen und ich habe selber nur eine 5770HD verbaut. Ansonsten wünsch ich toi toi toi und würde mich über ein paar mehr Bilder frueen

  19. #18
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    @<orangensaft

    Die Ultimate passt wahrscheinlich nicht, wenn du unten drunter eine 3,5 Zoll Platte hast so wie ich. Auch müsstest du das Gehäuse/Grafikkarte so umgestalten das sie in den einen Slot des Gehäuses passt. Auch nach oben hin dürfte es mit den Kühllamellen Probleme geben. Auf jeden Fall musst dann auf so ein Board setzen.

    Mein Gehäuse sollte nicht zersägt werden. Deswegen ist das keine Alternative.

    @Shaav
    Anspruchsvolle Sachen spiele ich ja nicht. Deswegen sollte die Mittelklase für mich reichen.

    Edit: Oben habe ich den Idle ergänzt.

  20. #19
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    AW: ITX als Gaming-PC?

    25W sind ja echt nix. Meiner frisst das Dreifach

  21. #20
    Lt. Commander
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    AW: ITX als Gaming-PC?



    So ein kleiner Ausblick auf auf die Rückplatte. Sobald ich die neue Grafikkarte haben wird ein größeres Bilderupdate kommen. Außerdem wird das Alu noch "gebürstet". Die "Rückseite" der Aluplatte ist ist momentan nicht schön anzusehen. Die Vorderseite sieht besser aus. Daliegt das Netzteil aber dann näher am CPU-Kühler.

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