Kommentar Kommentar: Die Atelco-Insolvenz war absehbar und wir sind schuld

PiPaPa schrieb:
Na mal sehen was passiert wenn du überflüssig geworden bist.

Ich wäre froh drüber weil es dann nämlich endlich dramatische gesellschaftliche veränderungen geben würde.
Weil dann auch der so genannte Mittelstand aufwachen müsste.
Ergänzung ()

supastar schrieb:
Lass eine Naturkatastrophe passieren oder einen Krieg ausbrechen.

Dann freut man sich ganz schnell wieder über die 2 verbliebenen Händler im Umkreis von 500 km...


.

Sorry wenn man schon von einem Krieg ausgeht hat man ganz andere Probleme.
Ist genau so wie die Argumentation der waffenloby.
 
bertholdb schrieb:
Sorry wenn man schon von einem Krieg ausgeht hat man ganz andere Probleme.
Ist genau so wie die Argumentation der waffenloby.

Wenn das Ganze auch auf Lebensmittelmärkte und ähnliches zutrifft, vermutlich nicht.

Ich habe auch nur geschrieben, dass dann lokale Händler schnell wieder Anerkennung finden.

Du selbst musst ja auch gar nicht betroffen sein.
Alleine wenn China entscheiden würde, nicht mehr nach Deutschland zu liefern, ginge für viele die Welt unter.
 
bertholdb schrieb:
Ich wäre froh drüber weil es dann nämlich endlich dramatische gesellschaftliche veränderungen geben würde.
Weil dann auch der so genannte Mittelstand aufwachen müsste.
Ich bin doch sehr gespannt auf deine Ausführungen bzgl deiner gewünschten/herbeigesehnten Gesellschaftsform und welche Tätigkeit du derzeit ausübst und erhoffst überflüssig zu werden.
 
Hätte, hätte, Fahrradkkette.

Es bringt nichts zu Mutmaßen was alles passieren würde wenn A, B oder C eintreffen.
 
PiPaPa schrieb:
Ich bin doch sehr gespannt auf deine Ausführungen bzgl deiner gewünschten/herbeigesehnten Gesellschaftsform und welche Tätigkeit du derzeit ausübst und erhoffst überflüssig zu werden.

Bist du HEUTE noch bereit 70 bis 90 Stunden mit wenig Produktivität wie dein Großvater zu arbeiten?
 
Das war jetzt eine sehr schwache Ausführung... Ne, es war keine Ausführung über deine Vorstellungen.

Von mir aus könnte sofort eine 20-25h Woche eingeführt werden mit entsprechend guten Lohn/Gehalt nach Abzügen und einer bsp weitaus höheren Besteuerung von kinderlosen Paaren und Entlastung von Eltern (egal ob verheiratet oder nicht), sowie dem Stopfen von Steuerschlupflöchern von Konzernen und Einhalt gebieten von deren Tricksereien.

Produktivität ist ja ganz schön toll, nur muss es auch jemanden geben der sich das alles leisten soll.
 
Damit eine Währungsunion funktioniert, dürfen sich die Wettbewerbsverhältnisse aller Teilnehmer zueinander nicht mehr ändern, auf ewig. Am Anfang wird festgelegt wie der Kurs sein muss damit alle Teilnehmer gleich Wettbewerbsfähig sind, dahingehend das die Leistungsbilanzen zueinander ausgeglichen sind.

Alles was danach kommt muss nur einem Ziel folgen, man muss die gleiche Inflation haben, wenn einer mehr Inflation macht als die Anderen verliert er Wettbewerbsfähigkeit (Griechenland, Spanien, Italien, sind hier Beispiele), oder wenn jemand weniger Inflation macht gewinnt er Wettbewerbsfähigkeit (Deutschland, Österreich als Beispiele). Dies sollte verhindert werden und es gab das Ziel 1,9% Inflation. Das einzige Euroland was dies genau eingehalten war Frankreich, die anderen lagen entweder darüber oder darunter, aber kein Land lag auch nur ansatzweise so sehr über dem Inflationsziel wie Deutschland darunter geblieben ist, so das langfristig die auf Preise von 1999 (Einführung des Euro) gerrechnet, Deutschland 20 - 40% billiger war als die anderen Eurostaaten, dies führt, wenn es sich genug aufkummuliert hat, irgendwann zu einem Sprunghaften Anstieg der Exporte des billigen Landes, was ab ca. 2005, 2006 mit Deutschland geschehen ist und zu einem enormen Überschuss in den Leistungsbilanzen.

Das einzige worüber man sich jetzt streiten kann ist, wie entsteht Inflation. Wenn man sich empirische Zahlen der letzten 50 Jahre anschaut, dann entsteht Inflation durch Löhne und zwar ziemlich genau um den Betrag den die Löhne stärker als die Produktivität steigen. Wenn ein Land wie Griechenland 5 bis 10 Prozent Produktivität gemacht in den 2000er Jahren, da sie massiv investiert haben, dann können die auch Ihre Löhne massiv erhöhen, nur leider haben die es dabei etwas übertrieben. Aber bei leibe nicht so schlimm wie in den Medien immer dargestellt.
Die Lohnzurückhaltung die seit dem Bündniss für Arbeit und spätestens seit der Hartz Reformen in Deutschland einzug gehalten hat, hat vor allem dem Deutschen Binnenmarkt geschadet, wesshalb der Deutsche Einzelhandel so leidet und alle Jahre das Weihnachtsgeschäfft nicht den Erwartungen entspricht.
Darunter leidet dann halt auch Atelco, K&M und wie sonst noch alle heißen.

Wenn man sich aber an die Regel hält Lohnsteigerung jedes Jahr überall, Produktivität + Inflationsziel, dann hast du fairen Wettbewerb, den ich wirklich begrüße, ansonsten werden einfach immer nur mehr und mehr Menschen ins Elend gesürzt für einen Hungerlohn und Konzerne wie Volkswagen können riesige Gewinne ausweisen.
Dort findet das Elend aber nicht im eigentlichen Konzern statt, sondern bei den Zulieferern, die bis auf den letzten Cent ausgepresst werden.
 
PiPaPa schrieb:
und einer bsp weitaus höheren Besteuerung von kinderlosen Paaren und Entlastung von Eltern (egal ob verheiratet oder nicht)

Dann aber bitte nur, wenn Dicke und Kranke mehr in die Krankenkasse zahlen als gesunde Deutsche. Ich sehe nicht ein für Alkis oder Wochenendfussballer mit kaputten Bändern zu zahlen.
 
PiPaPa schrieb:
Das war jetzt eine sehr schwache Ausführung... Ne, es war keine Ausführung über deine Vorstellungen.



Produktivität ist ja ganz schön toll, nur muss es auch jemanden geben der sich das alles leisten soll.

Du kommst der Sache mit der 20 Stundenwoche schon näher verfällst dann aber wieder in deinem letzten Satz in alte Denkmuster.
Was völlig unlogisch ist.
Du hast doch hoffe ich zu mindestens das unser wohlstand trotz weit weniger Arbeitsbelastung als bei Großvater weit höher ist als wo ist da das Problem den nächsten schritt zu gehen.
Ergänzung ()

crashbandicot schrieb:
Dann aber bitte nur, wenn Dicke und Kranke mehr in die Krankenkasse zahlen als gesunde Deutsche. Ich sehe nicht ein für Alkis oder Wochenendfussballer mit kaputten Bändern zu zahlen.

Soll ich wirklich Einstein zitieren mit der unendlichkeit?
In den Skandinavischen Ländern funktioniert das im übrigen wunderbar.
 
Um wenige Cent geht es grundsätzlich NICHT wenn ich auf Geizhals was suche.
Vor allem wenn ich mehr als ein Produkt bestellen will ist es mir lieber alles bei einem Händler zu kaufen der alles im Angebot und auch LIEFERBAR hat,
damit ich nicht mehrmals Porto zahlen muss und damit auch alles an einem Tag in einem Karton geliefert wird (will den Postmensch auch nicht mehr nerven als nötig).

Wenn da mal ein Produkt 4 bis 5€ mehr kostet ist das noch kein Problem, bei 10 - 20€ schau ich mich dann aber weiter um.

Zubehör ist auch nicht ganz unwichtig, Lüfter, Kathoden, Leitpaste und so Schnick Schnack bestell ich bei größeren Sachen immer gleich mit und wenn der Laden da miese Auswahl hat oder die Hälfte dann doch wieder woanders bestellt werden muss wird halt weiter gesucht.

Wenn es jetzt NUR um eine neue Grafikkarte geht, dann ist natürlich Lieferbarkeit und Preis entscheidend.


Bei K&M habe ich öfters was gekauft... ATELCO glaub ich nichts, der Laden war mir allgemein etwas unsympathisch... lag evtl. auch daran das ich auf meine Bewerbungen immer nur Absagen bekommen habe, habe ich mein Geld dann halt auch woanders hin getragen.
 
Zum Kommentar kann - darf - sollte - man zwei Meinungen haben: Ja, der Redakteur hat recht. Nein, der Redakteur hat unrecht.

Er hat recht, weil...
...alle immer alles immer billiger und schneller und zur besten Qualität haben will. Das bringt das gesamte System an ihre eh schon engen Grenzen und teils darüber. Das kostet Arbeitsplätze, die Leute verdienen weniger, die Leute können weniger Geld ausgeben und müssen alles noch billiger und schneller und besser haben.

Da beisst sich die Ratte in den eigenen Schwanz - und das Problem fängt DEFINITIV beim Käufer an. Würde der Käufer nach dem Motto "wer billig kauft, kauft zwei mal" leben, wäre das System gerechter und alle würden profitieren.


Er hat unrecht, weil...
...die Unternehmen sich dem Kunden auf Teufel komm raus ergeben, währenddessen sich die oberen Etagen der Unternehmen ein Haus, ein Auto und eine Yacht nach der andren leisten - auf Kosten aller. Sie schikanieren Ihre Angestellten mehr zu leisten, zahlen miese Löhne um den Profit zu maximieren und senken so die Kaufkraft ihrer eigenen Mitarbeiter. Versuchen auf Teufel komm raus andere Konkurrenten zu unterbieten um mehr Käufer anzulocken - egal zu welchen Kosten und ohne Rücksicht auf Verluste.

Das heutige System hat noch nie funktioniert und wird nie funktionieren. Nur kapiert das niemand. Und solange werden Firmen über kurz oder lang nach ihrer Gründung sterben.


Fakt ist nur doch nur eins:

Der Mensch ist dumm. Strunzdumm. Egal ob Käufer oder Firmenboss. Solange KEINER der beiden umdenkt, werden beide nie gewinnen, sondern auf Dauer nur verlieren.
 
TchiboMann schrieb:
Das heutige System hat noch nie funktioniert und wird nie funktionieren. Nur kapiert das niemand.

Oh ich denke das wissen genug, aber die die oben sitzen verdienen doch prächtig an der Umverteilung und haben schlicht kein Interesse daran irgendwas zu ändern.
Man könnte auch sagen das System funktioniert sehr gut, wir machen nur den Fehler anzunehmen es solle der Allgemeinheit dienen.
Aber da schweifen wir jetzt in Grundsatzdiskussionen ab :)
 
Um nochmal auf die steuerdiskussion zu kommen, das waere mit einem wisch erledigt, wie haben eine internationale steuer die mwst. Das sollte die einzige steuer oder abgabe sein, so wie heute auch fast 50 prozent der staatsquote koennte man das machen das entspraeche 100 prozent mwst satz. Ist so hoert sich komisch an ist aber so.

Dadurch wuerden auch alle importe ordentlich wie deutsches besteuert, dafuer koennten wir exprtieren wie bloed da exporte steuerfrei fast waeren halt die mwst in dem land kaeme oben drauf.

Nun hat die mwst keine progression und kein steuerfreibetrag das bei dem steueranteil in den preisen auch schon so aber egal, man zahlt ein bge und zahlt damit das zu viel gezahlte wegen fehlendem steuerfreibetrag zurueck und dadurch wie heute auch durch den steuerfreibetrag ergibt sich ne progression zu guter letzt kann man den mindestlohn wieder kippen da ja jeder nen bge bekommt.

Arbdit lohnt sich trotzdem mehr wie heute speziel teilzeit. Heute zieht man direkt wieder 80 bis 100 prozent von hartz 4 ab, das nennen die dann anrechnen verbluemt, mit bge zahlst von dem hinzuverdienst nur in den preisen wieder die 50 prozent staatsquote. Es waere genau so lukrativ wie heute hartz4 plus schwarzarbeit nur legal, viel attraktiver kann arbeit nicht sein.

Sowas wie steuertricks oder zwangsarbeit von amazon letzteres mal nicht in deutschland waere auch passe, als hinzu verdienst waeren aber auch kleinere loehne noch interessant, von daher denke ich das amazon und co wieder hier oder weiterhin verpacken lassen.

Ob der laden ueberhaupt so der brueller ist wegen einigen tricksereien moralisch muss dann weiterhin jeder sehen der spielraum fuer unfaires gebahren wuerde mal kleiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
TchiboMann schrieb:
Da beisst sich die Ratte in den eigenen Schwanz - und das Problem fängt DEFINITIV beim Käufer an. Würde der Käufer nach dem Motto "wer billig kauft, kauft zwei mal" leben, wäre das System gerechter und alle würden profitieren.
nicht ganz, denn wenn man schon "markenartikel" für wenig geld bekommt, ist es günstig und nicht billig ;)
und die prozentaktionen, rabatte, preisnachlässe, *wie auch immer* werden nicht nur auf billig-ramsch gegeben, der kunde bekommt auch gute ware für "wenig" geld.

und wenn die firmen meinen, sich durch preiskämpfe unterbieten zu müssen, anstatt dem kunden mal guten service zu bieten, dass der kunde gerne wieder im shop einkauft, dann drückt der gerne auch mal ein paar euro mehr ab (persönliche meinung).

ich kaufe nicht immer beim billigsten shop, beim teuersten auch nicht, aber wenn ich weiß shopABC hat immer alles super geklappt, im schadensfall gabs keine problem sondern wurde tatsächlich geholfen, und der shop hat das teil (zb graka um 300€) um zb 5€ mehr, dann kaufs ich lieber dort, als bei einem (mir) unbekannten shop.

klar schaut und vergleicht man auch, ist aber früher schon nichts anderes gewesen. heute flattern fast tagtäglich prospekte von aldi/lidl/bauhaus/obi/etc. ins haus, darin kann man auch vergleichen und den günstigeren auswählen. dazu brauchts kein geizhals&co.

die schuld auf die preisvergleichsseiten zu schieben ist halt ne nette ausrede für schlechtes wirtschaften.
 
blackiwid schrieb:
Um nochmal auf die steuerdiskussion zu kommen, das waere mit einem wisch erledigt, wie haben eine internationale steuer die mwst. Das sollte die einzige steuer oder abgabe sein, so wie heute auch fast 50 prozent der staatsquote koennte man das machen das entspraeche 100 prozent mwst satz. Ist so hoert sich komisch an ist aber so.

Dadurch wuerden auch alle importe ordentlich wie deutsches besteuert, dafuer koennten wir exprtieren wie bloed da exporte steuerfrei fast waeren halt die mwst in dem land kaeme oben drauf.

Nun hat die mwst keine progression und kein steuerfreibetrag das bei dem steueranteil in den preisen auch schon so aber egal, man zahlt ein bge und zahlt damit das zu viel gezahlte wegen fehlendem steuerfreibetrag zurueck und dadurch wie heute auch durch den steuerfreibetrag ergibt sich ne progression zu guter letzt kann man den mindestlohn wieder kippen da ja jeder nen bge bekommt.

Arbdit lohnt sich trotzdem mehr wie heute speziel teilzeit. Heute zieht man direkt wieder 80 bis 100 prozent von hartz 4 ab, das nennen die dann anrechnen verbluemt, mit bge zahlst von dem hinzuverdienst nur in den preisen wieder die 50 prozent staatsquote. Es waere genau so lukrativ wie heute hartz4 plus schwarzarbeit nur legal, viel attraktiver kann arbeit nicht sein.

Sowas wie steuertricks oder zwangsarbeit von amazon letzteres mal nicht in deutschland waere auch passe, als hinzu verdienst waeren aber auch kleinere loehne noch interessant, von daher denke ich das amazon und co wieder hier oder weiterhin verpacken lassen.

Ob der laden ueberhaupt so der brueller ist wegen einigen tricksereien moralisch muss dann weiterhin jeder sehen der spielraum fuer unfaires gebahren wuerde mal kleiner.

Sorry, aber das Interesse von Deutschland muss es sein unsere Exportübeschüsse abzubauen, nicht noch größere aufzubauen.
MWSt. ist die ungerechteste Steuer die es gibt, da sie unabhängig vom Einkommen erhoben wird und prinzipiell die niederen Einkommen stärker trifft als die hohen. Was an einer Staatsquote von 50% und mehr schlecht ist, muss mir mal jemand erklären.

Es gibt eine Menge Dinge die unter öffentliche Kontrolle gehören, dazu gehört jede Form von Infrastruktur (Straßen, Telekomunikationsnetze, Schienen, Stromnetze u.s.w.) ebenso jedwede Versicherung. Man braucht keine 200 Krankenkassen, und hunderte private Versicherungen, man kann schlicht jedes Einkommen anteilig zur Finanzierung bestimmter Versicherungsleistungen belasten. Dann müssen keine Drückerkolonnen mehr bezahlt werden und auch keine Dividenden und Werbung und was weiß noch alles.
 
Night-Hawk schrieb:
MWSt. ist die ungerechteste Steuer die es gibt, da sie unabhängig vom Einkommen erhoben...

man kann schlicht jedes Einkommen anteilig zur Finanzierung bestimmter Versicherungsleistungen belasten

Mit der MwSt wird der Verbrauch besteuert und das ist auch richtig so. Der, der am meisten verbraucht, nutzt auch die damit verbundene Infrastruktur und Nebenaufwände mehr, als andere.
Im Gegenteil: Verbrauchsrabatte sollten verboten werden, denn damit wird zum Mehrverbrauch angetrieben und die Umwelt zusätzlich belastet.

Zum Thema Staatsquote. Ich bin deiner Meinung, daß die Grundversorgung eigentlich in staatlicher Hand gehört. Allerdings kenne ich noch die Zeiten mit Telefonen und Wählscheiben und daß man die guten Telefone nur über das Ausland bekam. Auch hat die Einheit damals 23 Pfennig gekostet. Nix mit Flatrate (obwohl ich da auch meine, daß es die nirgends geben sollte).
Leider hatten sich die verbeamteten Strukturen so festgefahren, daß eine Reinigung damals nötig war.

Zum Thema Versicherung:
Warum soll der mit einem geringeren Risiko immer die anderen mitfinanzieren?
Als Beispiel: Normal sollten Familien mit Kindern zusätzlich Krankenkassenbeiträge bezahlen. Und ja, hört sich unsozial an, aber letztendlich muß das Ziel sein, die Menschenmenge zu reduzieren, um der Produktivität einen Ausgleich zu schaffen. Dann gäbe es auch keine Flüchtlingsströme.

Und... die ungerechteste Steuer ist die Steuer auf Eigentum. Denn es wurde mit bereits versteuerten Einkommen geschaffen. Also lieber beim Tod alles zwangsweise der Gesellschaft zurückführen.

Die gerechteste Steuer ist die Mehrwertsteuer. Eigentlich sollte alles über die abgewickelt werden und keine Steuer mehr auf Arbeitslohn.
 
Erzähl hier nicht solch ein Blech, ohne die Sozialversicherungsbeiträge würde doch unser Sozialstaat den Bach runtergehen. Und wenn die Einkommensteuer durch ne höhere Mehrwertsteuer ersetzt wird, werden die reichen massiv übervorteilt, weil die logischerweise nur einen kleinen Teil ihres Einkommens überhaupt ausgeben können, oder sie geben es im Ausland aus, kaufen Mehrwertsteuerfreie Investitionsgüter wie Gold oder Wertpapiere etc. etc....
 
Was mich an der MwSt stört ist nicht mal deren Existenz.
MwSt auf Luxusartikel (damit sind keine Ferraris gemeint) finde ich gut und auch gerechtfertigt.

Warum der Staat aber eine Steuer auf Lebensmittel und Getränke erhebt finde ich fragwürdig, da lebensnotwendig.
Und auch dort gibt es noch Ungerechtigkeiten.
Möhren bsp haben 7% MwSt, Babybrei aber 19%, genauso Fruchtsäfte.
Kuhmilch wird mit 7% besteuert, Soja Milch mit 19%.

Luxus Nahrungsmittel wie Austern werden mit 7% besteuert, Mineralwasser (egal ob still oder mit Kohlensäure) wird mit 19% besteuert.

Noch grotesker. Den Hundekeks gibt es für 7%, Babykekse für 19%.

Da frage ich mich wirklich was das bitte soll.
Ergänzung ()

miac schrieb:
Normal sollten Familien mit Kindern zusätzlich Krankenkassenbeiträge bezahlen. Und ja, hört sich unsozial an, aber letztendlich muß das Ziel sein, die Menschenmenge zu reduzieren, um der Produktivität einen Ausgleich zu schaffen.
Aha, also Familien sollten höhere Beiträge zahlen als kinderlose?
Und was ist mit dem kinderlosen Amateur Fußballer der alle Nase lang sich die Bänder reißt. Dem Motorradfahrer der gefährlicher lebt?

Dann gäbe es auch keine Flüchtlingsströme.
Echt jetzt? Die Flüchtlings Keule? Aber ich vergaß, die wollen ja hier nur gratis Urlaub machen ...
 
Ich sag mal, den Babybrei kann man aus 7% besteuerten Lebensmitteln selber machen. Aber der Hundekeks............. :D Grundsätzlich gebe ich dir aber sowas von Recht.

Aber wenn das hier so weitergeht, habe ich Angst das bei Facebook demnächst steht: "Asylanten sind Schuld an Insolvenz von Atelco" :D:rolleyes:
 
j-d-s schrieb:
Erzähl hier nicht solch ein Blech, ohne die Sozialversicherungsbeiträge würde doch unser Sozialstaat den Bach runtergehen. Und wenn die Einkommensteuer durch ne höhere Mehrwertsteuer ersetzt wird, werden die reichen massiv übervorteilt, weil die logischerweise nur einen kleinen Teil ihres Einkommens überhaupt ausgeben können, oder sie geben es im Ausland aus, kaufen Mehrwertsteuerfreie Investitionsgüter wie Gold oder Wertpapiere etc. etc....

Genau das ist der Punkt, wenn ich 20000€ im Monat habe und bei 100% MWSt. 5000€ für Konsumgüter und Lebensmittel ausgebe, zahle ich 2500€ Steuern, sprich 12,5% , die restlichen 15000€ werden wie bei den meisten Reichen gespart/investiert.
Jemand der 2000€ Einkommen hat, wird 1950€ davon verkonsumieren und somit 975€ Steuern bezahlen, somit zahlt er 48,75% Steuern. Deswegen ist die Mehrwertsteuer die ungerechteste Steuer, die hohen Einkommen werden nur geringfügig daran beteiligt aufgrund ihrer hohen Sparquote.

Vermögenssteuer oder wie gesagt Steuer auf Besitz ist alles andere als Ungerecht, da aus Besitz meistens neues Einkommen entsteht.
Man kann sowas gerne weg lassen, aber wieso wird Kapitalertrag nur mit 25% besteuert, während Arbeitseinkommen bis zu 45% Steuern abführen müssen (Ja ich weiß das der Spitzensteuersatz 42% ist)?

Ich habe kein Problem damit wenn man Abgabenquoten bis über 60% hat so wie in Schweden, dann kann auch wieder ordentlich investiert werden vom Staat und das Land ist nicht mehr so am verrotten.

Was die Frage zu den Versicherungen angeht, natürlich hat auch ein 20 Jähriger viel weniger Krankheiten als ein 70 Jähriger und könnte somit viel weniger Krankenversicherungsbeiträge bezahlen, aber das nennt man nunmal Solidargemeinschaft.

Die Leute, die am Jammern sind über die Raubzüge des Staates haben meistens keinen Grund zu jammern.
Der unmittelbare Lebensstandard ändert sich nicht wirklich ob jemand 10000€ im Monat verdient oder 50000€ im Monat hat, außer das man dann vielleicht für jeden Quatsch Personal einstellen kann.
Aber der Unterschied zwischen 8,5€ die Stunde und 12€ die Stunde ist gewaltig.
 
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