[Sammelthread] Intel Haswell, Sandy & Ivy Bridge Overclocking: Fragen (Teil IV)

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Guten Tag,

nach meinem Wasserschaden hab ich das komplette System gereinigt, neue WLP und nochmal ein bissche rumgespielt.
Meine momentanen Werte:
i5 2500k@4,326 GHz
VCore von 1,296V
maximal Temperatur unter Prime 95 liegt bei 63°

Wie genau schätzt ihr das ganze ein? sollte ich noch versuchen den VCore zu drücken oder ist das erstmal ganz passabel?

MFG
AppZ
 
Wenn du mit der Taktrate zufrieden bist, dann versuch den VCore zu drücken, bis es nicht mehr geht. Mach ich auch so, habe meine Taktrate und ich senke den VCore immer weiter runter...also alle 2-3Tage mal um 0.005V, da ich vermutlich schon nahe an der Grenze bin.
Kenne mich aber nicht aus, wie viel VCore du bei Sandy maximal haben solltest/was der Durchschnitt bei welcher Kernspannung ist.
 
Bei Sandy sind unter Luft 1.35V eine gesunde Grenze, unter Wasser werden 1,4V für den 24/7 Betrieb empfohlen. Kurzfristig sollten es 1,4 mit Luft und 1,45 mit Wasser sein; ab 1,5V soll die CPU wohl schon im Sterben liegen.
Mit 1,35V lässt sich aber auch so einiges realisieren (wobei Sandy dann auch gut Hitze produziert), mein i7 ging damit bis 4,7 oder 4,8Ghz - mit HT und allem Zeugs.

Dein Takt macht mich allerdings etwas stutzig. Die Krumme Zahl lässt auf einen erhöhten BCLK schließen; da die Erhöhung des selbigen ab Sandy allerdings sehr prekär ist solltest du diesen bei 100Mhz belassen. Die 126(?) Mhz erkaufst du dir mit starker Belastung vieler anderer Bauteile die streng innerhalb ihrer Spezis betrieben werden sollten (z.B. PCIe Bus). Dadurch kann es zu Instabilitäten oder gar Hardwareschäden kommen. Lieber den Multi eine Stufe höher. Der Positive Effekt bleibt, aber der Rest der Hardware freut sich.

Interessant ist dass Haswell beinah ähnliche Spannungen abkann und auch abdarf, 1,35V sind da ebenfalls eine gern genannte Grenze; allerdings aufgrund der Hitzeentwicklung nur unter Wasser. Ivy musste da noch vorsichtiger gehandhabt werden.
 
Stimmt, hmh, Der BLCK stand auf 103,8. Das BIOS war frisch resettet...
Hab den Multiplikator jetzt auf 43 erhöht und den BCLK manuell auf 100 festgesetzt.

Mal schauen wie weit ich jetzt den VCore runterdrehen kann.
 
Viel Erfolg!
Pauschal gilt beim BCLK: Wenn dein Takt um mehr als 5Mhz abweicht ist was am BCLK nicht richtig. Ein bisschen Abweichung ist normal, aber diese sollte sehr gering sein.
 
nunja, es stand ja im bios 103 eingetragen, habe es jetzt auf 100 fest eingestellt. CPU-Z zeigt mir 99,98 an, damit kann ich dann leben ;)
 
ja niemals über den BLCK takten schafft nur Probleme :) was hast du für Spannungen drauf und welches Board nutzt du? 4500MHZ schafft eigentlich fast jeder 2500k :D mit Glück auch wesentlich mehr :D
 
Na-Krul schrieb:
Lies dir das hier mal durch, da geht es zwar um Ivy und nicht Ivy-E Cpus, das Vorgehen ist aber sehr ähnlich:
http://www.overclockers.at/articles/ivy-bridge-the-overclocking-guide

Danke.

Habe einfach mal den Multiplikator auf 40 gesetzt. Damit haben alle Kerne mit 4Ghz getaktet. Dann habe ich einfach eine Berechnung ausführen lassen und vCore sowie die CPU-Temperatur beobachtet. Mit 4 Ghz wurde eine Temperatur von 71°C erreicht. Die Berechnung wurde in 6:05 Min durchgeführt. Mit den Standardeinstellungen taktet die CPU sich automatisch auf 3,7Ghz hoch (Multi 37). Eine Berechnung mit den Einstellungen dauert 6:50 Min (45s länger) und es werden maximal 59°C erreicht.

Für mich ist das Ergebnis klar: Für 45s weniger komme ich deutlich näher an die höchst zulässige Temperatur, womit die Kühl-Reserven zu gering werden. Wenn man es umrechnet gewinne ich lediglich 1,25%. Das ist mir so erstmal zu wenig. Daher werde ich meine CPU erstmal wieder im Standard-Modus betreiben :)
 
Wenn du die Spannung manuell einstellst sieht das anders aus. Für 4Ghz musst du meiner Erfahrung nach die Spannung kein Stück erhöhen, du hast die Spannung vermutlich auf "auto" oder so und das Board erhöht sie selbstständig. Daher kommen deine erhöhten Temps. ICH würde die Spannung manuell auf 1,2V einstellen und dann mal schauen bis wohin der Multi Schritt für Schritt gebracht werden kann ohne dass der Rechner instabil wird (mit Prime und Spielen testen) und welche Temperaturen dabei erreicht werden.
 
Hi!

Wollte meinen 4770K auf 4Ghz bringen über den Turbo, soweit kein Problem, jedem Kern den Multi auf 40 gestellt und fertig, allerdings wird anschließend die vcore im Idle nicht mehr gesenkt (steht auf Auto) sondern verweilt immer bei 1.2v (da gibt das Board (Asrock extreme4) eh schon zuviel, VID hat meiner 1.088-1.127...

bekommt man das hin den Multi hochzudrehen und trotzdem die Spannungssenkung zu behalten?
 
Na-Krul schrieb:
Hast du Dinge wie EIST und Co im Bios deaktiviert?

Nein hab alles auf Standard gelassen außer dann halt die Multis pro Kern!
 
Spannung vl. auf Fixed Mode?
 
Nein ebenfalls auf Auto!

scheint ja nicht normal zu sein das verhalten...

soll ich später screens von den Einstellungen machen? obwohl ja wirklich alles default ist...
 
Asrock hat es gelernt, mal endlich die LLC-Stufen im neuen Bios zu erläutern.

OC-Einstellungen drin und Grafiktakt auch hochgedreht. Mal sehen, ob die Onboardgrafik auf 1,5GHz läuft. :rolleyes:

Edit: Das Grafik-OC kann ich auch wieder rausnehmen, wenn es ignoriert wird. :rolleyes:
 
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So, nachdem mein Rechner mit mit regelämßigen BS genervt hat (IRQL_Driver_not_less_or_equal), und ich das lange Zeit aufs OC geschoben habe, habe ich die Kiste nun neu aufgesetzt. Inklusive der Großartigen Erfindung Windows 8, dank derer man jetzt den ganzen Bildschirm nach Programmen absuchen darf. Keine Sorge, Ich habe mir mein Startmenü zurück geholt.
Geschwindigkeitstechnisch bin ich sehr zufrieden, nun geht es darum wieder mal das OC einzubinden.

Aktuell teste ich gerade mit 1344K@Prime einen Vcore von 1,18V@4,4Ghz, allerdings ohne AVX da ich dies im Alltag nicht verwende. Da die Spannung auf Adaptiv gestellt ist, bekommt die CPU aber ihren AVX-Aufschlag so dass dies dann auch laufen sollte. Bisher hat AVX bei mit 0,02V mehr benötigt, wobei die CPU 0,04V gegeben hat.

Nun würde mich mal Interessieren wie ich am besten die Cache-Spannung überprüfen kann (bin derzeit beim Cache auf Standard, würde diesen aber gerne etwas näher an die 4,4Ghz bringen). Außerdem soll RAM OC in gewissen Maßen bei Haswell ja Wunder bewirken. so dass ich nun noch ein Prog suche um Ram OC optimal zu testen.

Ziel, oder eher Wunsch, ist ein Setting ähnlich dem folgenden: 4,4Ghz@4/3-Core + 4,8Ghz@2/1-Core; Ram @ 2133 10-11-11-11-24; Cache auf 4,0-4,2Ghz. Unschwer zu erkennen lasse ich den Turbo bewusst aktiviert um eben bei 2 Kernen noch einmal Extra-Performance herauskitzeln zu können. Dank Windows 8 sollte dieser dann auch fast permanent anliegen.
Nach pauschalen Einstellungen frage ich hier natürlich nicht, das jedes Teil ein Unikat ist, ist mir schließlich bekannt - es geht mir eben nur um "die beste" Methode die jeweiligen OC'ten Teile zu testen.

Banger schrieb:
Edit: Das Grafik-OC kann ich auch wieder rausnehmen, wenn sie eh ignoriert wird. :rolleyes:
Du musst vl. das Powerlimit erhöhen, die Grafikeinheit teilt sich das mit den CPU-Kernen und Taktet entsprechend sehr defensiv wenn du noch CPU-Last erzeugst.

Das mit den LLC Stufen hat mich nach dem Update auch gefreut, mein P67 konnte das netterweise noch. Ansonsten half nur Googlen.

Edit @Adonay:
Taktet die CPU bei dir denn runter? Sonst würde ich auf "Multi-Core-Enhancement" tippen. Ansonsten würden uns Bilder vom BIOS wirklich weiterhelfen.

Edit2: 20 Minuten Prime bisher, noch sieht's gut aus.
 
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Die Auflistung habe ich gesucht! Ich wusste doch da gab es was. Danke!
Hast für den Ram noch eine Idee? Timings schienen ja auch per Prime zu gehen, aber das Prog belastet ja nicht unbedingt den ganzen Speicher. Ich habe eigentlich keinen Nerv auf Memtest87 mit dem USB-Stick; würde es aber machen wenn es das beste für den Fall ist.
 
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