Sind gekaufte Virenschutzprogramme wirksamer?

momo66

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Hallo zusammen,

ich bin ein typischer "PC-Analphabet" und würde mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

Vor vielen Jahren benutzte ich einmal einen Rechner, auf dem ein kostenloses Antivirenprogramm namens "Antivir" drauf war. Als trotz dem plötzlich der komplette PC verseucht war, hatte mir ein Bekannter den Rechner platt gemacht und ein kostenpflichtiges Antiviren-Programm drauf geladen (den Namen weiß ich leider nicht mehr) Das funktionierte sehr gut, es gab nie Probleme.

Nach ein paar weiteren Jahren meinte er, BitDefender wäre inzwischen besser. Dieses nutze ich nun ebenfalls schon einige Zeit, damit hatte ich ebenfalls nie Probleme.

Da meine Lizens für BitDefender Internet Security diesen Monat abläuft, meinte mein Stiefschwiegersohn in Spe, dass bezahlte Antiviren-Programme inzwischen nicht mehr notwendig seien, kostenlose Antiviren-Software bzw. Internetschutz wäre (inzwischen?) genau so gut.

Ist das tatsächlich so? Ich lege Wert auf den bestmöglichen Schutz. Wenn ich dabei Geld sparen kann, soll mir das natürlich recht sein. Möchte aber gerade hier keinesfalls am falschen Ende sparen. Bin nun völlig verunsichert und weißnicht, was ich machen soll....
 
im grunde braucht man keine dritt anbieter antivirus programme mehr

windowsdefender plus adblocker reicht für quasi alles aus
 
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Einfach den Windows Defender nutzen und gut ist.
 
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Aktuell ist der Konsens unter den IT- Sicherheits-Experten, dass Virenschutzprogramme mehr Sicherheitslücken öffnen als Infektionen verhindern. Dementsprechend ist die aktuelle Empfehlung, den Windows Viren- und Bedrohungsschutz aktiviert zu lassen und keine extra Programme zu installieren.
 
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Hi und willkommen

Ganz kurz: nein.
Windows defender hat einen effizienten Schutz, solange er auch entsprechend aktuell gehalten wird. Gekaufte Programme für Privatanwender sind Schlangenöl
 
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Willkommen im Computer Base Forum.

Du hast da in ein Wespennest gestoßen, denn das ist ein viel und heftig diskutiertes Thema. Du findest also zahlreiche Threads dazu, so dass Du dort genug Lesematerial hast. Etwas neues wird hier nicht hinzukommen.

In meinen Augen ist aber Dein Kardinalfehler, dass Du einer solchen Software Deine PC-Sicherheit allein anvertraust. Denn viel wichtiger ist es verantwortlich zu handeln.
 
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Wenn Du keine Anforderungen an erweiterte Funktionen wie Nutzerkontrolle hast, was normal nur in Firmen nötig ist, reicht ein einfacher Schutz aus.
Wichtig! Das eigene Nachdenken ist der mit Abstand beste Schutz.
 
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Wenn der Virus zu neu und der User zu unfähig ist es egal was für ein Virenprogramm genutzt wird.
 
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Der beste Schutz ist und bleibt: mit dem Kopf dabei sein und nicht alles wild anklicken und öffnen.

Ansonsten muss man sagen das zB der mitgelieferte Windows Defender in den Tests immer unter den Top 3 in letzter Zeit ist. Generell kenne ich auch eigentlich niemanden mehr der noch einen Schutz kauft. Oft machen die auch mehr Probleme und Lücken auf als das Sie helfen.
 
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momo66 schrieb:
kostenlose Antiviren-Software bzw. Internetschutz wäre (inzwischen?) genau so gut
Alles deinstallieren und den Windows eigenen Defender nutzen. Ich nutze den seit Jahren, ohne Probleme.
 
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Defender reicht
Und ganz wichtig: Backup, Backup, Backup. Falls doch mal was durchrutschen sollte
 
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Ab und zu scanne ich meinen PC mit dem Emsisoft Rescue Kit, das ist echt gut Browser Adware/Malware zu finden die der Windows Defender übersieht. Ansonsten reicht mir der Windows Defender auch, bzw ich kann mein System auch einfach Platt machen und ne Std später läuft wieder alles auf einer frischen Installation. Das du Backups sicher hast und es dir egal sein kann wen dein System die Grätsche macht ist auch nochmal ne gute Maßnahme.
 
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Hancock schrieb:
Aktuell ist der Konsens unter den IT- Sicherheits-Experten, dass Virenschutzprogramme mehr Sicherheitslücken öffnen als Infektionen verhindern
Das würde ich so pauschal nicht stehen lassen.

Im privaten Umfeld unter Windows 10/11 kann man sehr gut drauf verzichten. Beim professionellen Einsatz bietet eine gute Endpointprotection viele nützliche Werkzeuge und Möglichkeiten, das OS besser abzusichern und auch zu überwachen. Da geht es meistens gar nicht mehr um die klassischen (signaturbasierten) AV-Schutzprogramme.
 
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Separate Antiviren-Software, egal ob bezahlt oder kostenlos, ist unnötig.
Besser ist es den in Windows eingebauten Defener zu nutzen.
 
momo66 schrieb:
Ich lege Wert auf den bestmöglichen Schutz.
Dann hast du sicherlich Backups gemacht. Kein Virenschutz egal ob in Windows integriert, kostenlos installiert oder gekauft deckt 100% ab.
Die Wahrscheinlichkeit sich was einzufangen hängt in erster Linie von dem Umgang mit dem PC ab und dann weiter dahinter von der Schutzsoftware.
Zu erwarten, dass nichts passiert, wenn man ein Programm installiert ist immer der falsche Weg. Man muß sich schon vorher Gedanken machen, ob man auf einen Link klickt oder sich den Email Anhang anschaut oder seine Daten irgendwo eingibt oder mit Admin Rechten quittiert.
Bei den typischen heutigen Problemen reden wir eher von Phishing als von Viren und da hilft eine Software sehr wenig.
 
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Ich schließe mich hier den Vor"rednern" an, es gibt keinen Grund einen eigenen Virenscanner zu nutzen und den Defnder links liegen zu lassen.
Wenn man sich die Liste der Sicherheitslücken aus der Vergangenheit und der "Vergehen" eigentlich aller Hersteller ansieht, dann lässt man es sein und überlegt sich lieber Linux als Betriebssystem der Wahl.
Die "Vergehen" reichen von "ganzer Sourcecode geklaut" über "Nutzerdaten verkauft" bis zu "Aufbrechen von https-Verbindungen". Dann sind noch Hersteller wie Avast mit dabei, die neben AVG und Avast zwei Virenscanner(suiten) haben und nebenbei auch noch ein umfangreichtes Aresanal an dubioser Software wie CCleaner und Tools um Treiber aktuell zu halten, da ist Schlangenöl sehr freundlich formuliert.

Was sinnvoll sein kann ist Software wie Malewarebytes oder McAfee Stinger/F-Prot, also sog. OnAccess Scanner, mit denen man sich gerne eine zweite Meinung einholen kann.
OnDemand Scanner darf es sowieso nur einen geben auf dem PC, bei mir ist es der MS Defender.

Aber das ist jetzt meine Meinung.

Hier ist - absichtlich überzogen in der Darstellung - mal gezeigt was sich so an Müll rumtreibt und wer dahinter steckt.
 
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momo66 schrieb:
ich bin ein typischer "PC-Analphabet"
Tu lieber dagegen was. Das ist der deutlich bessere Schutz...
 
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Schieße mich der Allgemeinheit an: Nimm lieber den Windows Defender und Update deine Brain.exe.

-> Nicht jeden Schrott installieren
-> Nicht auf Dinge klicken, bei denen du nicht weist was das ist.
-> Skeptisch sein, wenn etwas Administratorrechte benötigt
-> Anwendungen, denen du nicht vertraust erstmal in einer Sandbox testen (z.B. einer VM)
-> Lesen lernen ("Wollen sie Toolbar xyz Installieren?", "Nutzen sie unseren tollen Downloader anstatt auf die Orginalwebsite zu gehen und den Installer direkt herunterzuladen" etc.)
-> Überprüfe, ob du wirklich da bist wo du hin willst (bekanntes Beispiel: du lädst dir den VLC-Player nicht von VideoLAN.org sondern einer Website herunter, die suggeriert die Originale zu sein - jene ist auch immer ganz oben in der Google suche)
 
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anti virus software ist mittlerweile komplett Sinnfrei da alles von MS defender geregelt wird.
quasi schützt die software nur noch den browser und eventuell als erweiterte firewall. Mehr nicht mehr.
 
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Danke euch allen. Das ist ein klares und hilfreiches Statement für einen Laien wie mich.

Ja, beim Öffnen von Links zweifelhafter Herkunft bin ich schon von meiner Seite aus sehr vorsichtig. Bzw lösche so was sofort ungeöffnet.

Meine Anwendungen sind eigentlich recht "anspruchslos". Schreiben, Foren, ab und zu mal ein Youtube-Video. Das wars. Das einzige, was wirklich sensibel ist: Banküberweisungen, Ebay und so Zeugs. Aber wenn der Windows Defender auch hierfür einen guten Schutz bietet, ist das eine super Nachricht.... und ich kann das Geld dafür, gerade jetzt vor Weihnachten, sicher gut verwenden :-)
 
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