beyerdynamic DT 1770 Pro : Neuauflage des Klassikers mit Tesla

, 170 Kommentare
beyerdynamic DT 1770 Pro: Neuauflage des Klassikers mit Tesla
Bild: beyerdynamic

Auch beyerdynamic stellt im Rahmen der IFA 2015 neue Produkte vor. Mit dazu gehört der DT 1770 Pro, der den bei Spielern äußerst beliebten DT 770 Pro mit Tesla-Technologie neu aufleben lässt. Im Zuge der neuen Technologie steigt der Preis jedoch etwa um den Faktor 5.

beyerdynamic Teslaspule eines T1 Gen. 2
beyerdynamic Teslaspule eines T1 Gen. 2 (Bild: beyerdynamic)

Wie auch sein Vorgänger, der Klassiker DT 770 Pro, der auch als Grundlage für das Premiumheadset MMX300 dient, richtet sich der DT 1770 Pro vorrangig an Studioanwender. Das Herzstück des in Heilbronn gefertigten Hörers bildet ein 45 Millimeter großer dynamischer Tesla-Neodym-Treiber. Anders als bei herkömmlichen Treibern ist die Spule samt Magnet ringförmig angeordnet und in der Mitte offen. Auch kann durch diese Bauform die Schwingspule, die den Schall erzeugt, filigraner gestaltet werden, was dem Detailreichtum zu Gute kommen soll.

Unverändert bleibt die geschlossene Bauform des Hörers. Die Impedanz beträgt 250 Ohm. Bot der Vorläufer einen Übertragungsbereich von 5 bis 35.000 Hertz, steigt dieser nunmehr auf maximal 40.000 Hertz. Neu ist zudem auch das abnehmbare Kabel. Die einseitige Kabelführung greift hinsichtlich des Anschlusses auf einen mini-XLR-Stecker zurück. Endgeräte werden mittels 6,3 und 3,5 Millimeter Klinke angeschlossen. Der beyerdynamic DT 1770 Pro ist ab sofort zum Preis von knapp 600 Euro erhältlich – die audiophilen Neuerungen bedeuten so gegenüber dem Vorgänger, der zu einem Straßenpreis von etwa 140 Euro erhältlich ist, einen hohen Aufpreis.

Hinzukommend präsentiert beyerdynamic zwei weitere Hörer auf Teslabasis. Der T1 erhält in diesem Zuge eine zweite Generation, die bezugnehmend auf Verbesserungsvorschläge von Nutzern, minimal verbessert wurde. So ist das beidseitige Kabel etwa nunmehr modular. Die Preisempfehlung bleibt mit rund 1.000 Euro unverändert. Teslatechnologie auf kleinstem Raum – dies zeigt der Hersteller mit den In-ear-Kopfhörern AK T8iE. Für ebenfalls etwa 1.000 Euro erhalten Nutzer unter anderem umfangreiches Zubehör sowie mit Kevlar verstärkte Kabel.