Intel Kaby Lake: Offizieller Verkaufsstart am 5. Januar ohne Core i3-7350K

Volker Rißka 147 Kommentare
Intel Kaby Lake: Offizieller Verkaufsstart am 5. Januar ohne Core i3-7350K
Bild: gdm.or.jp

Dass zur CES 2017 in der kommenden Woche der Vorhang für Intels Kaby-Lake-Prozessoren im Desktop und schnelleren Notebooks gelüftet wird, ist längst kein Geheimnis mehr, doch wird dieser nicht vollständig sein. Wenn die Modelle ab dem 5./6. Januar offiziell im Handel stehen, wird der Core i3-7350K fehlen.

Sowohl DigiTimes aus Taiwan als auch Hermitage Akihabara aus Japan berichten, dass ab dem Ende der kommenden Woche (je nach Zeitzone am 5. oder 6. Januar) der Verkauf sowohl der Prozessoren aus der Serie Kaby Lake als auch die der Mainboards beginnen soll. Angeführt wird die Prozessorserie vom Core i7-7700K mit bis zu 4,5 GHz Taktfrequenz, im Mainboardsegment werden unzählige Hauptplatinen mit neuem Z270-Chipsatz sowie den günstigeren Ablegern H270 und B250 erscheinen.

Intel Core i7-7700T Boxed
Intel Core i7-7700T Boxed (Bild: gdm.or.jp)

Preise auf Skylake-Niveau

Die japanische Seite bringt auch gleich die Preisgestaltung mit. Mit 40.000 Yen kosten die normalen Core i7 inklusive Steuern vor Ort umgerechnet etwa 325 Euro und ist damit nahezu exakt so teuer wie der Vorgänger. Diese Preisgestaltung war aber auch vorab erwartet worden, Intels Schema ist seit Jahren das gleiche, lediglich die Währungsschwankungen müssen aufgefangen werden – diese sind angesichts des aktuell sehr schwachen Euro-Kurses zum US-Dollar derzeit jedoch besonders hoch. Dementsprechend sind hierzulande wie auch aktuell bei der Skylake-Familie eher höhere Preise zu erwarten.

Core i3-7350K und Pentium kommt später

Die einzig echte Neuerung in Intels Portfolio, der Core i3 mit frei bestimmbarem Multiplikator, soll zum Beginn noch nicht verfügbar sein und erst einige Wochen später folgen. Gleiches gilt für die Einsteigerprozessoren aus den Familien Pentium und Celeron – doch dies hatte sich bereits abgezeichnet, starten diese oft doch erst als letzte Auskopplung. Preislich soll der Core i3-7350K mit seinen zwei Kernen auf dem Niveau der kleinsten Core i5 mit vier Kernen liegen – dies könnte für ihn zum Problem werden. Tests im neuen Jahr werden dieser Frage jedoch auf den Grund gehen.