Optionales April-Update: Alle Windows-11-Nutzer erhalten den Xbox Mode
Mit dem optionalen April-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5083631) schaltet Microsoft den Xbox Mode für sämtliche Nutzer frei, zuerst aber nur in ausgewählten Märkten. Zusätzlich optimiert man mit dem Update den Explorer und weitere Bereiche des Betriebssystems. Entfernt werden zudem einige Bugs.
Bei dem Xbox Mode handelt es sich um den Desktop-Ableger der Xbox Full Screen Experience (FSE), die Microsoft im Oktober gemeinsam mit den Handhelds Asus Xbox Ally und Xbox Ally X (Test) vorgestellt hatte. Es ist also ein Vollbildmodus, der auf die Bedienung mit dem Controller ausgelegt ist und das Hintergrundrauschen des Betriebssystems minimieren soll. Ablenkungsfreies Gaming ist das Versprechen, so wie es der Steam Big Picture Mode seit jeher bietet.
Über das Insider Program konnten Tester den Xbox Mode bzw. die FSE-Oberfläche schon nutzen. Tests ergaben auch Performance-Vorteile, der RAM-Verbrauch soll im Xbox Mode beispielsweise etwas niedriger ausfallen als unter der regulären Windows-11-Oberfläche.
Wie sich der Xbox Mode aktivieren lässt
Bereitgestellt wird der Xbox Mode für praktisch alle Windows-11-Geräte, also sowohl Desktop-Systeme als auch Laptops und Tablets. Wer diese nutzen will, muss das optionale April-Update installieren. In den Einstellungen lässt sich der Xbox Mode im Bereich Spiele aktivieren und über die Game Bar starten.
Laut Microsoft ist der Xbox Mode zuerst nur in ausgewählten Märkten verfügbar und wird zudem nur schrittweise ausgerollt. Wer das optionale April-Update installiert hat und den Xbox Mode nicht findet, kann daher teste, ob dieser sich als verstecktes Feature freischalten lässt. Wie das mit Programmen wie dem ViVeTool funktioniert, zeigt Windows Latest in einer Anleitung.
Viele kleine Optimierungen am Explorer und weiteren Bereichen
Mit dem Update optimiert Microsoft auch den Explorer. So verschwinden etwa die weißen Blitze, die im Darkmode auftreten können, wenn man etwa „Dieser-PC“-Fenster öffnet. Zuverlässiger sollen zudem noch explorer.exe-Prozesse beendet werden, wenn Nutzer Fenster schließen.
Generell soll der Explorer nun zuverlässiger laufen, ebenso wie weitere Windows-11-Bereiche. Dazu zählen etwa die Start-Apps, die Taskleiste sowie weitere Bereiche, die Microsoft in der Dokumentation zu dem optionalen April-Update beschreibt.
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Es sind die vielen kleinen Fortschritte, die Microsoft versprochen hat, um Windows 11 im Alltag geschmeidiger laufen zu lassen. Das Entfernen von „Schmerzpunkten“ lautet die offizielle Formulierung aus dem Microsoft-Kosmos.
Die Installation des optionalen April-Updates müssen Nutzer wie gewohnt händisch anstoßen. Für alle Nutzer werden die Neuerungen mit dem regulären Windows-Update freigeschaltet, das ab dem 12. Mai verteilt wird.