HTC U Ultra und U Play: Ein Neuanfang mit viel Glas, zwei Displays und etwas KI

Nicolas La Rocco 148 Kommentare
HTC U Ultra und U Play: Ein Neuanfang mit viel Glas, zwei Displays und etwas KI

HTC startet als erster Hersteller mit einem neuen Smartphone-Flaggschiff in das Jahr. Mit der U-Serie gründet HTC auch eine neue Produktfamilie, die zum Start aus dem Topmodell U Ultra und aus dem U Play für die obere Mittelklasse besteht. ComputerBase hat beide Smartphones schon ausprobiert.

Ein Neuanfang

Während der Präsentation der neuen U-Serie gibt HTC offen zu, mit dem ersten One zwar einen Hit gelandet, mit den Nachfolgern One M8, One M9 und zuletzt dem HTC 10 aber nicht alle Erwartungen der Kundschaft erfüllt zu haben. Infolgedessen seien einige Kunden zur Konkurrenz abgewandert, zum Beispiel zu Samsung und Apple.

Es ist Zeit für ein neues Design

Deshalb sei es jetzt an der Zeit, mit den inkrementellen Updates aufzuhören und mit einem vollständig neuen Produkt auf den Markt zu gehen. HTC will das Unternehmen mit der U-Serie neu ausrichten und den Kunden wieder in den Mittelpunkt stellen, deshalb der neue Name U. U Ultra und U Play sind die ersten beiden Smartphones einer neuen Serie, die im Laufe der Zeit ausgebaut werden soll. Die One-Serie ist Geschichte.

Den Anfang macht das neue U Ultra, das kein Nachfolger des 10 ist, wie HTC explizit betont, sondern ein vollständig neues Modell für die Oberklasse. Das Metall-Unibody-Design habe ausgedient, auch weil es mittlerweile zu viele Hersteller kopieren, erklärt der Hersteller. Die neue Designphilosophie heißt „Liquid Surface“ und orientiert sich an Wasser, das unter Spannung steht, etwa bei einem zu hoch eingeschenkten Glas oder einer Pfütze, die zu den Rändern hin abfällt. Die neue U-Serie ist beinahe vollständig aus geschwungenem Glas gefertigt, nur ein dünner Rahmen aus Aluminium ist noch erkennbar.

Vier Farben für ein Halleluja

Beide Geräte wird es ab Mitte Februar in vier Farben geben: Brilliant Black, Sapphire Blue, Ice White und Cosmetic Pink. Echte Hingucker sind vor allem das Schwarz mit leichtem Grünschimmer und insbesondere das Blau. Beim ersten Ausprobieren der neuen Geräte gefallen vor allem die beiden dunklen Töne, weil sie eine gewisse Tiefe ausstrahlen, die der weißen und pinken Variante fehlt. Je nachdem, wie das Licht auf das Smartphone fällt, schimmert es in den unterschiedlichsten Tönen. Zwei Jahre Entwicklungszeit habe es gebraucht, um das neue Glasgehäuse wie von HTC gewünscht zu fertigen. Lieferant sind die Glasspezialisten von Corning.

Neue Smartphones liegen gut in der Hand

Je nachdem, für welche Farbe sich der Kunde entscheidet, hat der Rahmen aus Aluminium entweder die Farbe des Glases oder ist wie bei der weißen und pinken Version in Silber und Roségold ausgeführt. Alle Varianten des U Ultra und U Play vereint die dank der Rundungen gute Position in der Hand, mit 170 und 145 Gramm Gewicht sind die Smartphones nicht zu schwer. Allerdings gibt es derzeit auch keine anderen Smartphones, die Fingerabdrücke und Staub stärker anziehen. Schon nach wenigen Sekunden Nutzung weicht das edle Design einem Meer von fettigen Abdrücken und Flusen. Nur frisch geputzt sieht HTCs neue U-Serie wirklich fantastisch aus.

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