Zotac MEK1: Erster Gaming-PC im Tower-Format macht auf schlank

Frank Meyer 20 Kommentare
Zotac MEK1: Erster Gaming-PC im Tower-Format macht auf schlank
Bild: Zotac

Mit dem ersten Gaming-PC im klassischen Tower-Aufbau, genannt MEK1, betritt Zotac neues Terrain. Im optisch heraus stechendem und schlankem Gehäuse, in dem die Desktop-Grafikkarte oberhalb des Mainboard stehend verbaut ist, kommen wahlweise Core i7-7700 mit GeForce GTX 1070 Ti oder Core i5-7400 mit GeForce GTX 1060 zum Einsatz.

MEK1 begründet neue Gaming-Marke bei Zotac

Zotac MEK1 Aufbau Innen
Zotac MEK1 Aufbau Innen (Bild: Zotac)

Hat sich Zotac bislang allein auf kompakte Mini-PCs in unterschiedlichen Leistungsklassen spezialisiert, folgt im Portfolio nun mit dem MEK1 ein erster Desktop-PC im klassischen Aufbau nach Tower-Bauweise. Keinesfalls in ganz gewöhnlicher Ausrichtung, denn das erste PC-System unter der neuen Marke „Zotac Gaming“ ist von Zotac in einer schlanken Silhouette konzipiert. So misst der MEK1 in der Breite 118 Millimeter, wohingegen bedingt durch die Anordnung der Komponenten – allen voran der aufgestellten Grafikkarte – eine Höhe von 414 Millimeter erreicht wird. Die Tiefe des Gehäuses beziffert der Hersteller auf 393 Millimeter. Breitere Standfüße sollen für einen sicheren Stand sorgen.

Zwei Ausstattungsvarianten werden klar durch Farben getrennt

Im Inneren des in zwei Ausstattungsvarianten angebotenen MEK1 setzt Zotac laut Datenblatt auf ein Mainboard im Mini-ITX-Format, auf dem in zwei Slots 16 Gigabyte DDR4-2.400-RAM (2 × 8 GByte) verbaut sind. Wahlweise kann der MEK1 mit Core i7-7700 (Test) oder Core i5-7400 (Test) aus der Generation Kaby Lake geordert werden.

Zotac MEK1 (Schwarz)

Der leistungsstärkere Core i7 sitzt dabei nur in der Ausführung in Schwarz. Das MEK 1 in der Farbe Weiß wird hingegen nur zusammen mit dem Core i5 ausgeliefert. Beide Prozessoren bieten bei einer TDP von 65 Watt vier Kerne. Der Core i7 zusätzlich noch Hyperthreading und eine höhere Taktrate von maximal 4,2 Gigahertz. Die Kühlung der CPU erfolgt im MEK1 laut Zotac über einen speziell für das schlanke Gehäuse abgestimmten Kühler im Low-Profil-Format. Bei den wählbaren Grafikkarten, die im MEK1 oberhalb des Mainboard vertikal verbaut sind, setzt Zotac auf Modelle aus dem Sortiment von Nvidia. Die schnellere GeForce GTX 1070 Ti (Test) wird nur zusammen mit dem Core i7-7700 verbaut, die schwächere GeForce GTX 1060 (Test) mit 6 GByte GDDR5-Videospeicher kommt nur in Kombination mit dem Core i5-7400 im MEK1 zum Einsatz. Als gewöhnliche Desktop-Lösungen – die den veröffentlichten Bildern zufolge ein Direct-Exhaust-Kühlsystem nutzen – können die Grafikkarten auch gewechselt werden.

Zotac MEK1 (Weiß)

Beide Varianten sind mit einer 240 GByte großen PCIe-SSD und einer einen Terabyte großen SATA-Festplatte im 2,5-Zoll-Formfaktor als Datenspeicher ausgestattet. Zur Anbindung von Peripheriegeräten werden im MEK1 sechs USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports geboten. Gigabit-Ethernet ist gleich zweimal vorhanden. Ein kombiniertes WLAN/Bluetooth-Modul (802.11 ac/b/g/n) ist ebenfalls verbaut. In beiden Varianten kommt ein Netzteil mit einer Nennleistung von 450 Watt zum Einsatz.

RGB-LED-Beleuchtung via SPECTRA-Modul steuerbar

Zusätzlich verfügt das Zotac MEK1 über eine „SPECTRA lighting system“ genannte integrierte und abschaltbare LED-Beleuchtung, die sich über ein Steuermodul im RGB-Farbraum konfigurieren lässt. Verschiedene Leuchtmodi für die Intensität und Effekte sind wählbar.

Wann und zu welchen Preisen Zotac das MEK1 in den Farben Schwarz und Weiß für den Verkauf freigeben will, ist bislang nicht bekannt.