Wochenrückblick: Von Grafikkarten zu Mondpreisen und CPUs mit Lücken

Wolfgang Andermahr 19 Kommentare
Wochenrückblick: Von Grafikkarten zu Mondpreisen und CPUs mit Lücken

In der dritten Woche des noch frischen Jahres 2018 stand das Thema Mining beziehungsweise eine Konsequenz aus diesem im Fokus. Denn die Preise von beinahe sämtlichen Grafikkarten sind in den letzten Wochen extrem gestiegen, nachdem diese wieder ein annehmbares Niveau erreicht hatten.

Vor allem AMD-Modelle hat es schwer erwischt. So kostet die Radeon RX 580 mittlerweile mit knapp 380 Euro 130 Euro mehr als noch Anfang Dezember. Das entspricht einem Preisanstieg von mehr als 50 Prozent. Noch schlimmer ist es um die aber ohnehin kaum lieferbare Radeon RX Vega 64 bestimmt, die gleich um 58 Prozent teurer geworden ist und knapp 1.000 Euro kostet.

AMD ist schwerer betroffen als Nvidia

Auch Nvidia-Grafikkarten sind teurer geworden, aber nicht ganz so extrem im Preis gestiegen. So gibt es die GeForce GTX 1060 ab 301 Euro, was ein Plus von 45 Euro und damit 18 Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. Die GeForce GTX 1080 wechselt ab 559 Euro den Besitzer, was zusätzlichen elf Prozent entspricht. Radeon-Grafikkarten sind für Spieler aktuell damit völlig unattraktiv für den Neukauf. Doch auch die Preisentwicklung eines GeForce-Beschleunigers macht derzeit wenig Spaß.

Auch auf ein großes Interesse ist das aktuelle Dauerthema Meltdown und Spectre gestoßen. Die Redaktion hat Feedback der Mainboardhersteller eingeholt, in wie weit es BIOS-Updates für Intel-Platinen gibt beziehungsweise geben wird. Während es BIOS-Updates gegen Spectre für die neuen Z370-Platinen bereits vielfältig gibt, sieht das für ältere Mainboards anders aus. Und bei Mainboards für ältere CPUs ist die Situation derzeit noch völlig unklar. Ebenso ist nicht ersichtlich, inwieweit Mainboards für AMD-Prozessoren ein Update des Microcodes erhalten werden.

Bei den Artikeln stand ein erster Erfahrungsbericht zum neuen Notebook XPS 13 (9370) von Dell im Vordergrund. Dabei handelt es sich um eine Neuentwicklung, die optisch schöner als der Vorgänger geworden ist, jedoch auch mit Einschränkungen leben muss. So fehlt zum Beispiel USB Typ-A, stattdessen gibt es nur noch USB Typ C. Auch der SD-Cardreader wurde abgespeckt, der jetzt nur noch microSD-Karten lesen kann. Im Gegenzug weiß jedoch das Ultra-HD-Display deutlich mehr zu gefallen, das nun unter anderem einen besseren Kontrast bietet.