Radical Heights: 1980er-Jahre fordern PUBG und Fortnite heraus

Max Doll 44 Kommentare
Radical Heights: 1980er-Jahre fordern PUBG und Fortnite heraus
Bild: Boss Key Productions

Das nächste Spiel von Boss Key Productions (LawBreakers) heißt Radical Heights und ist ab sofort im „extremen Early Accessauf Steam kostenlos spielbar. Mit dem Titel wollen die Entwickler auf Basis eines Free-to-Play-Modells im Battle-Royale-Genre wildern und den Platzhirschen PUBG und Fortnite Spieler abspenstig machen.

Die Ankündigung von Radical Heights folgt nur wenige Tage auf die offizielle Einstellung aller Arbeiten an LawBreakers. Das neue Projekt, an dem das Studio alle Rechte hält, soll das Unternehmen demnach über Wasser halten. Mit der Bezeichnung „X-Treme Early Access“ will Boss Key Productions den frühen Entwicklungsstand des Spiels verdeutlichen. Fertiggestellt wurden laut der Produktseite lediglich Kernfunktionen. Auf dieser Basis soll nun eine Community entstehen, deren Unterstützung und Feedback in den kommenden zwölf Monaten beim Feinschliff helfen darf.

Offizielle Systemanforderungen für Radical Heights
Minimal (1080p, niedrige Details) Empfohlen (1080p, hohe Details, 60 FPS)
Betriebssystem Windows 7 oder neuer
Prozessor Intel Core i5-2500K
AMD FX-6300
Intel Core i5-6600K
AMD Ryzen 5 1600
Arbeitsspeicher 8 GB RAM 16 GB RAM
Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 660
AMD Radeon HD 7870
Nvidia GeForce GTX 1060 (3 GB)
AMD Radeon RX 580
HDD 6 GB

Nach Ablauf eines Jahres wird nach gegenwärtigem Stand die Vollversion fertiggestellt sein. Bis dahin soll Radical Heights gemäß einer noch zu enthüllenden Roadmap neue Waffen, Gadgets, Fahrzeuge, Events, Spielmodi und Herausforderungen erhalten. Außerdem wollen die Entwickler Platzhalter-Assets, die noch für Models, Soundeffekte und weitere Teile der Spielwelt genutzt werden, durch eigene Erzeugnisse ersetzen.

Spielshow in den 1980er-Jahren

Um sich aus der Masse der aktuell entstehenden und existierenden Battle-Royale-Spiele abzuheben, verpflanzt Boss Key Productions die Arena-Schlachten in die 1980er-Jahre und gibt ihnen den Anstrich einer Game-Show. Welche weiteren, in Aussicht gestellten Alleinstellungsmerkmale sich das Studio ausgedacht hat, bleibt noch unklar. Wesentliches Spielelement wird aber das Sammeln von Geld sein, mit dem sich zu Rundenbeginn Waffen kaufen lassen. Alternativ können die virtuellen Dollar auch für Anpassungen der Spielfigur ausgegeben werden.

Außerdem sind Show-Elemente geplant; im Trailer ist etwa ein Glücksrad zu beobachten, das Belohnungen verteilt. Wie das Spiel monetarisiert wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Geld verdienen wird Boss Key Productions potentiell über den Verkauf von kosmetischen Extras oder Spielwährung.