Predator Orion 3000 und 5000: Acers Gaming-PCs mit GeForce GTX 1080 Ti und Intel Core i7

Nicolas La Rocco 16 Kommentare
Predator Orion 3000 und 5000: Acers Gaming-PCs mit GeForce GTX 1080 Ti und Intel Core i7
Bild: Acer

Zur Jahrespressekonferenz in New York erweitert Acer das Sortiment an Desktop-Gaming-Systemen der Serie Predator Orion. Auf das im letzten Jahr zur IFA im September vorgestellte Topmodell 9000 folgen heute die günstigeren Varianten 5000 und 3000. Dennoch gibt es mit Core i7 und bis zu zwei Grafikkarten potente Hardware.

Der Predator Orion 5000 ist ein nicht ganz so extremes Gaming-System wie der im letzten Jahr vorgestellte Predator Orion 9000. Das neue System lässt sich ab Juni zu Preisen ab 1.599 Euro bestellen und bietet in der besten Konfiguration einen Intel Core i7-8700K und bis zu zwei Nvidia GeForce GTX 1080 Ti (Test). Der Predator Orion 9000 konnte noch mit bis zu vier Grafikkarten im SLI-Verbund bestellt werden. Hardware von AMD steht beim neuen Predator Orion 5000 nicht zur Auswahl.

Das System lässt sich mit bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und bis zu 32 GB Optane-Speicher von Intel bestücken, Angaben zu SSD und HDD liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor.

Transparente Seitenwand für Blick auf die Hardware

Die Hardware wird von Acer nicht versteckt, sondern in einem Gehäuse mit transparenter Seitenwand untergebracht. Acer betont, dass es sich um eine EMV-konforme Seitenwand handelt, die Benutzer und Peripheriegeräte vor potenziellen elektromagnetischen Störungen schützt. Da Acer den Tower auch für PC-Bastler konzipiert hat, lässt sich die Seitenwand mit wenigen Handgriffen abnehmen, um Zugriff auf die Hardware zu erhalten.

Als Kühlsystem kommt wie beim großen Predator Orion 9000 der sogenannte IceTunnel 2.0 zum Einsatz. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Kühlkonzept mit mehreren thermischen Zonen mit jeweils eigener Luftführung und Wärmeableitung. Die Front des Gehäuses ist mit Staubfiltern ausgerüstet, um die Hardware vor Staub zu schützen.

Predator Orion 3000 kommt mit einer Grafikkarte

Das Predator Orion 3000 ist zu Preisen ab 949 Euro als kleiner Bruder des 5000 zu verstehen. Acer will das System etwas später ab August in Deutschland anbieten.

Auch das Predator Orion 3000 ist mit Intel Core i7-8700K (Test) erhältlich, bei den Grafikkarten fällt allerdings die SLI-Option weg und das Spitzenmodell kann noch mit maximal einer Nvidia GeForce GTX 1080 (Test) konfiguriert werden. Die Optionen für Arbeitsspeicher und Optane-Speicher von Intel fallen identisch zum Predator Orion 5000 aus.

Das an Spieler gerichtete Gehäuse mit markanten Linien, RGB-Lichtbalken und blauen Akzenten stimmt weitgehend mit dem Predator Orion 5000 überein. Das Kühlsystem ist mit einem Lüfter in der Front und einem im Heck aber ein anderes. Das Gehäuse bietet außerdem eine Halterung für Gaming-Headsets.

Zubehör für Spieler

Mit den neuen Desktop-Systemen hat Acer auch Predator-Zubehör vorgestellt. Dazu zählen mit der Predator Cestus 510 eine Spieler Maus für 110 Euro, die zwei Headsets Predator Galea 500 und 300 für 250 und 100 Euro sowie das Predator-Mousepad für 20 Euro.

Acer Predator Zubehör