Surface Studio 2: Leere Lager sollen Vorbote von zweiter Generation sein

Nicolas La Rocco 26 Kommentare
Surface Studio 2: Leere Lager sollen Vorbote von zweiter Generation sein
Bild: Microsoft

Wer in den Vereinigten Staaten ein Surface Studio von Microsoft kaufen möchte, schaut im Store des Herstellers derzeit in die Röhre: Der PC mit Hardware im Standfuß ist ausverkauft – vom günstigsten bis zum teuersten Modell. Das könnte ein Anzeichen für die baldige Ankündigung der zweiten Generation mit aktueller Hardware sein.

Dass Microsofts Lager in den USA aktuell keine Surface Studio parat hält, hat zuerst MSPoweruser entdeckt. Diesen Umstand mit der baldigen Ankündigung einer zweiten Generation des Surface Studio gleichzusetzen, wäre vermessen, angesichts der bald zwei Jahre zurückliegenden Vorstellung der ersten Generation lässt sich der Lagerbestand aber zumindest als Indiz werten. Hierzulande sind die Lager von Microsoft indes gut gefüllt, sodass alle drei Varianten des Surface Studio sofort lieferbar sind. Das Surface Studio 2 wird bei Microsoft unter dem Codenamen Capitola entwickelt.

Hardware war schon zur Vorstellung veraltet

Angesichts der Tatsache, dass die Hardware des ersten Surface Studio schon zur Vorstellung nicht mehr taufrisch war, ist für den All-in-One-Rechner durchaus eine Überarbeitung angebracht. Als das Surface Studio im Oktober 2016 mit Intel Core i5-6440HQ oder Core i7-6820HQ sowie Nvidia GeForce GTX 965M oder GTX 980M vorgestellt wurde, waren Skylake und Maxwell zum Ärger der Interessenten schon nicht mehr die jeweils aktuelle CPU- respektive GPU-Generation der Zulieferer Intel und Nvidia. Auch Anschlüsse wie Thunderbolt 3 fehlen dem Surface Studio.

In Deutschland lässt sich das Surface Studio erst seit Juni des letzten Jahres kaufen, eine Überarbeitung der Hardware für den Marktstart in Europa hat es jedoch nicht gegeben. Generell hat Microsoft seit der Erstankündigung keine Veränderungen mehr an dem PC vorgenommen. Ein Upgrade auf aktuelle Prozessoren von AMD oder Intel sowie Grafikkarten von AMD oder Nvidia wäre angesichts der erstarkten Konkurrenz von Dell (XPS 27) und HP (Envy 27 und 34) sinnvoll für Microsoft.

Das PixelSense-Display bleibt unerreicht

Obwohl die Konkurrenz in Sachen CPU und GPU Microsoft zwischenzeitlich eingeholt und überholt hat, bleibt dem Surface Studio nach wie vor das ausgezeichnete Display samt Scharnier auf der Habenseite. An die Qualität des „PixelSense“ genannten 28-Zoll-Bildschirms mit 4.500 × 3.000 Bildpunkten, der dank des speziellen Scharniers stufenlos und einhändig arretiert werden kann, reicht bisher kein anderer All-in-One-Computer heran. Das mit dem Studio eingeführte Eingabegerät Surface Dial funktioniert hingegen schon länger auch mit Surface Pro ab 4. Generation und dem Surface Book.