XPC Cube SH370R6: Shuttles Würfelrechner erhält Intel Coffee Lake

Michael Günsch 8 Kommentare
XPC Cube SH370R6: Shuttles Würfelrechner erhält Intel Coffee Lake
Bild: Shuttle

Die Würfelrechner der Reihe XPC Cube von Shuttle erhalten ein Plattform-Upgrade. Erstmals wird Intels achte Core-Generation auf Basis von Coffee Lake-S im Sockel LGA 1151v2 unterstützt. Der Barebone SH370R6 bietet somit bis zu sechs Kerne und 12 Threads. Unterstützt wird zudem USB 3.1 mit 10 Gbit/s und dreimal UHD mit 60 Hz.

Intel-H370-Plattform im gewohnten Alu-Gehäuse

Beim Shuttle XPC Cube SH370R6 steckt Intels H370-Chipsatz im Namen. Das Aluminium-Gehäuse entspricht den Modellen der R6-Reihe und misst 33,2 × 21,5 × 19,0 cm (L×B×H), was ein Volumen von rund 13,6 Litern bedeutet. Werden die mitgelieferten Gummifüße montiert, wächst die Höhe leicht auf 19,7 cm an. Das Nettogewicht wird mit 3,5 kg angegeben. Um einen Mini-PC handelt es sich somit nicht, dafür wird ein 5,25-Zoll-Einbauschacht für optische Laufwerke geboten. Die Frontanschlüsse verstecken sich hinter einer Klappe.

Intel Coffee Lake von Celeron bis Core i7

Als CPU-Optionen werden diverse Modelle der Familie Coffee Lake-S, darunter Intel Celeron, Pentium, Core i3, Core i5 und Core i7, angeboten. Um welche Modelle es sich konkret handelt, ist zur Stunde unklar, denn im System-Konfigurator von Shuttle fehlt der Neuling noch. Dem genannten Maximum von 6 Kernen, 12 Threads und 95 Watt TDP würde der Intel Core i7-8700K (Test) entsprechen. Am unteren Ende wäre ein Celeron G4900 mit zwei Kernen zu erwarten.

Bis zu 64 GB DDR4-RAM in vier DIMM-Slots und vier SATA-Laufwerke werden unterstützt. Ein M.2-Steckplatz unterstützt NVMe-SSDs mit PCIe 3.0 x4 oder SATA-Modelle. Der zweite M.2-Slot ist für ein optionales Funkmodul mit WLAN bestimmt. Optane-SSDs sollen ebenso unterstützt werden. Wie bei einem Barebone üblich, gehört der flüchtige und nicht-flüchtige Speicher nicht zum Lieferumfang. Eine Grafikkarte muss bei Bedarf ebenso zugekauft werden, ein passender PCIe-3.0-x16-Steckplatz sowie ein x4-Pendant sind vorhanden.

Support für drei UHD-Displays mit 60 Hz

Im Auslieferungszustand übernimmt die Grafikausgabe die integrierte GPU der Coffee-Lake-Prozessoren. Das Mainboard bietet zweimal DisplayPort 1.2 und einmal HDMI 2.0 – somit werden bis zu drei Displays mit UHD-Auflösung bei 60 Hz unterstützt. Die neue Plattform bringt zudem die aktuelle USB-Version 3.1 Gen 2 mit 10 Gbit/s mit, die vier roten Anschlüsse auf der Rückseite entsprechen diesem Standard. Hinzu kommen je zwei USB-3.0-Ports auf Vorder- und Rückseite sowie die gleiche Anzahl an USB-2.0-Buchsen. Damit bietet der Shuttle XPC Cube SH370R6 insgesamt ganze zwölf USB-Ports mit dem Steckertyp A. Hinzu kommen Audiobuchsen in der Front und Gigabit-LAN, weitere Audio-Ports und ein Clear-CMOS-Knopf auf der Rückseite. Die Blende im Heck ist für WLAN-Antennen und eine RS232-Schnittstelle vorbereitet, entsprechende Module werden ebenso wie eine 500-Watt-Netzteil-Alternative als Zubehör angeboten.

Startpreis: 311 Euro

Die unverbindliche Preisempfehlung startet bei 311 Euro, was somit für die absolute Minimalkonfiguration gelten dürfte. Die Verfügbarkeit soll ab sofort gegeben sein, doch wie oben erwähnt, fehlt der SH370R6 noch im Shuttle-Konfigurator.