iFixit: Offizielle Reparatur-Sets von Motorola für 10 Smartphones

Frank Hüber 36 Kommentare
iFixit: Offizielle Reparatur-Sets von Motorola für 10 Smartphones
Bild: Motorola

Als erster Hersteller bietet Motorola Reparatur-Sets für gleich zehn eigene Smartphones in Kooperation mit iFixit an. Nutzer, die versiert genug sind und es sich selbst zutrauen, sollen so alles Notwendige bekommen, um gebrochene Displays oder defekte Akkus selbst zu tauschen.

iFixit dient dabei in erster Linie als Vertriebspartner für die von Motorola angebotenen Reparatur-Sets, die neben den Original-Ersatzteilen für das jeweilige Smartphone auch das für die Reparatur notwendige Werkzeug beinhalten. Darüber hinaus finden sich auf iFixit aber auch die passenden Reparaturanleitungen, die den Käufer Schritt für Schritt durch die Reparatur des eigenen Smartphones führen. So möchte Motorola – abseits der Kundenfreundlichkeit – auch verhindern, dass sich Kunden mit minderwertigen Reparaturteilen, die beispielsweise auf eBay angeboten werden, aber keine Original-Ersatzteile darstellen, herumärgern müssen. Darüber hinaus ist die Reparatur eines gebrochenen Displays oder defekten Akkus umweltfreundlicher als der Ersatz des gesamten Smartphones.

Sets von 40 bis 200 US-Dollar

Motorola bietet über iFixit derzeit 16 verschiedene Reparatur-Kits für zehn Smartphones an. Bei diesen handelt es sich um das Motorola Moto Z, Moto Z Play, Moto Z Force, Moto X, Moto X Pure Edition, Droid Turbo 2 (Moto X Force), Moto G5/G5 Plus, Moto G4 und Moto G4 Plus. Je nach Modell steht dabei ein Set für die Reparatur des Displays inklusive Digitizer, den Akku oder beides zur Auswahl. Die Preise reichen von 40 US-Dollar für ein Akku-Reparaturset über 100 US-Dollar für viele Display-Sets bis hin zu maximal 200 US-Dollar für die Display-Reparatur-Sets des Motorola Moto Z Force Droid und Droid Turbo 2.

Die Garantie geht trotzdem verloren

Auch wenn die Reparatur-Sets von Motorola stammen und Original-Ersatzteile beinhalten, schützt dies nicht vor dem Verlust der Garantie, sofern diese beim Reparaturvorgang noch besteht. Ein Öffnen des Smartphones und der Austausch von Komponenten führt unweigerlich zum Verlust dieser.