Wochenrück- und Ausblick: Ein Feuerwerk nicht nur von AMD und Nvidia zur CES 2019

Frank Hüber 55 Kommentare
Wochenrück- und Ausblick: Ein Feuerwerk nicht nur von AMD und Nvidia zur CES 2019

In der letzten Woche standen die zahlreichen Neuigkeiten von der CES 2019 aus Las Vegas im Vordergrund der Berichterstattung. Die meistgelesenen News der Woche werden dabei eindeutig von den Ankündigungen von AMD und Nvidia beherrscht.

Diesbezüglich gibt es auch bei den veröffentlichten Tests und Berichten der vergangenen Woche keine Ausnahme. Mit der offiziellen Ankündigung der GeForce RTX 2060 durch Nvidia durften auch die entsprechenden Testberichte veröffentlicht werden. Als Mittelklasse-Grafikkarten soll sie zukünftige bei Millionen von 1080p-Spielern im Rechner ihren Dienst verrichten. Im Test landet die 369 Euro teure GeForce RTX 2060 wie von Nvidia zur Ankündigung in Aussicht gestellt auf dem Leistungsniveau der teureren GeForce GTX 1070 Ti. Beim Speicher müssen Käufer jedoch mit 6 GB Vorlieb nehmen und dafür einen Teil der Zukunftssicherheit aufgeben.

AMD Radeon VII für Spieler ab 7. Februar

Die CES 2019 hat zahlreiche Neuvorstellungen hervorgebracht, die auf der Themenseite noch einmal in Ruhe nachverfolgt werden können. Die meisten Leser fanden dabei erwartungsgemäß die Ankündigungen von AMD und Nvidia am interessantesten. AMD überraschte zur Keynote von Lisa Su mit der Ankündigung der Radeon VII für den 7. Februar 2019. Laut AMD soll die Grafikkarte zum Preis von 699 US-Dollar die Leistung einer Nvidia GeForce RTX 2080 bieten, wofür das neue AMD-Flaggschiff um etwa 35 Prozent zulegen müsste. Diese Ergebnisse untermauert AMD mit 26 selbst veröffentlichten Benchmark-Ergebnissen. Beim Speicher bietet die Radeon VII 16 GB HBM2. Die technischen Daten der Radeon VII orientieren sich sehr stark an der Radeon Instinct MI50.

Hinter Adaptive Sync mit Nvidia steht noch ein Fragezeichen

Abseits der GeForce RTX 2060 sorgte bei Nvidia vor allem die Ankündigung für die Unterstützung von Adaptive Sync für Interesse. Auch wenn Nvidia selbst nur 12 Monitore offiziell für diese Funktion freigibt, können Nutzer ab dem 15. Januar mit der Freigabe des neuen Treibers selbst testen, ob ihr Monitor problemlos Adaptive Sync mit einer GeForce-GTX-1000 oder RTX-2000 unterstützt. Nvidia zeigt auf der Messe zahlreiche Monitore, bei denen dies nicht der Fall ist, sondern Flackern, schwarze Frames und falsche Farben die Nutzung unmöglich machen. Nvidia schiebt die Schuld hierfür den Monitorherstellern zu, auch wenn die Monitore problemlos mit Grafikkarten von AMD zusammenarbeiten.

Während es AMDs Benchmark eines Ryzen 3000 gegen Intels Core i9-9900K gerade noch auf den siebenten Platz der Charts schafft, hat es für Intel mit der Vorstellung neuer Prozessoren für den Desktop, von denen einige keine integrierte Grafik mehr beinhalten, nicht gereicht.

In der kommenden Woche, die nach der CES erfahrungsgemäß deutlich ruhiger wird, wird es insbesondere interessant, wie sich Adaptive Sync im Zusammenspiel mit einer Nvidia-Grafikkarte verhält.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!