Sea of Thieves: Rare macht Cross Play auf der Xbox zur Option

Max Doll 11 Kommentare
Sea of Thieves: Rare macht Cross Play auf der Xbox zur Option
Bild: Microsoft

Sea of Thieves lässt aktuell alle Spieler ungeachtet ihrer Plattform gemeinsam und gegeneinander die virtuelle Karibik unsicher machen. Dies wird sich demnächst ändern: Auf der Xbox One sollen Spieler künftig auf Wunsch auch unter sich bleiben können.

Entwickler Rare hält im Rahmen der Ankündigung fest, dass Cross Play nicht aus dem Spiel entfernt wird. Die Option biete „viele Vorteile“, denen sich das Studio bewusst sei. In der Community wurden Gefechte zwischen Controller- und Maus-Piraten allerdings regelmäßig als unfair kritisiert. Auf Basis dieser Rückmeldungen wird das bisherige System modifiziert.

Cross Play wird Option auf Konsolen

Aktuell arbeitet das Studio daran, Cross Play optional zu machen. Diese Möglichkeit wird ausschließlich auf einer Xbox One zur Verfügung stehen, sofern mit einem Gamepad gspielt wird. In diesem Fall kann gewählt werden, ob das Matchmaking auf den Cross-Play-Spielerpool oder einen neuen Konsolen-Pool zurückgreifen soll. Diese Möglichkeit wird für alle Spielmodi zur Verfügung stehen.

Alle anderen Spielern wird keine Wahlmöglichkeit angeboten. PC-Spieler mit Controller müssen deshalb weiterhin mit Kontrahenten rechnen, die schneller und genauer reagieren können. Diese werden nach Einführung der neuen Option darüber hinaus öfter anzutreffen sein. Parallel arbeitet Rare daran, Maus und Tastatur auf die Xbox zu bringen. Werden diese Eingabegeräte auf der Konsole genutzt, landen Spieler automatisch im Cross-Play-Pool.

Vorbereitung für PvP-Spielmodi

Eingeführt wird die Option noch vor dem nächsten großen Inhaltsupdate für das Piratenspiel. Dieses wird das Balancing überarbeiten und einen Arena-Spielmodus einführen. Beides ist Teil der Bemühungen, den PvP-Aspekt des Spiels zu verbessern. Gleiche beziehungsweise faire Bedingungen für alle Spieler zu schaffen, erscheint den Entwicklern offenkundig als Grundvoraussetzung.

Mit dieser Kehrtwende unterstreicht Rare beiläufig, dass Cross Play eine sinnvolle Entwicklung, aber kein Wundermittel ist. Ähnlich der Einbindung von Maus und Tastatur auf Konsolen will die Umsetzung wohl überlegt sein, um negative Seiteneffekte zu vermeiden. Nutzer nicht nach Plattform, sondern nach Eingabegerät zu trennen beziehungsweise Cross Play zur Auswahl zu stellen, kristallisiert sich so zunehmend als Königsweg für Spiele heraus, in denen Maus und Tastatur Vorteile bringen.