iOS: WhatsApp-Update bringt Face- und Touch-ID-Sperre

Frank Hüber 65 Kommentare
iOS: WhatsApp-Update bringt Face- und Touch-ID-Sperre
Bild: HeikoAL | CC0 1.0

Ein Update für WhatsApp für iOS bringt die bereits zuvor angedeutete Möglichkeit, den Zugriff auf die App bei entsperrtem iPhone zusätzlich mit Face ID und Touch ID zu sperren. Die Option für die biometrische Zugriffsbeschränkung ist ab der Version 2.19.20 der App enthalten.

Um den Zugriff auf die App zu beschränken, muss auf einem iPhone in WhatsApp unter „Einstellungen“ > „Account“ > „Datenschutz“ die „Bildschirmsperre“ aktiviert werden. Durch Aktivierung der Bildschirmsperre kann WhatsApp nur noch aufgerufen werden, wenn die App jedes Mal zusätzlich per Touch ID oder Face ID freigegeben wird. Nach dem Einschalten der Funktion wird der Nutzer beim anschließenden ersten Aufruf von WhatsApp noch einmal gefragt, ob er den Zugriff auf Face ID beziehungsweise Touch ID durch WhatsApp erlauben möchte. Wird diese Erlaubnis verweigert, kann nur durch Eingabe des Sperrcodes auf WhatsApp zugegriffen werden. Das Aktivieren der Bildschirmsperre ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das iPhone häufig anderen Personen anvertraut wird, der Zugriff auf private Nachrichten in WhatsApp jedoch verborgen bleiben soll.

Sperre kann mit Verzögerung versehen werden

In den Einstellungen kann vom Nutzer dabei auch konfiguriert werden, ob die Bildschirmsperre unmittelbar nach dem Schließen von WhatsApp greifen soll, oder erst nach einer Verzögerung von einer Minute, 15 Minuten oder erst nach einer Stunde. So können aktive Unterhaltungen schneller fortgesetzt werden, ohne jedes Mal die kurze Verzögerung der Freigabe der App abwarten zu müssen. Komplett gesperrt ist der Zugriff auf WhatsApp durch die Funktion jedoch nicht, denn Anrufe können weiterhin angenommen und auch Mitteilungen beantwortet werden.

Noch kein Update für Android

Ein Update für Android, das auch bei Android-Smartphones eine biometrische Zugriffsbeschränkung einführt, steht im Google Play Store derzeit noch nicht zur Verfügung. Da WhatsApp in der Regel jedoch mit wenigen Tagen Unterschied auf beiden Plattformen identische Funktionen bietet, sollte dies in Kürze ebenfalls zur Verfügung stehen.