007 First Light: IO Interactive nennt Ultra-Anforderungen für UHD mit 200 FPS

Fabian Vecellio del Monego
10 Kommentare
007 First Light: IO Interactive nennt Ultra-Anforderungen für UHD mit 200 FPS
Bild: IO Interactive

Am 27. Mai erscheint 007 First Light. Jetzt haben die Entwickler die vollständigen Systemanforderungen für den PC veröffentlicht, die hohe Grafikeinstellungen sowie höhere Auflösungen als Full HD abdecken und bis zu „200 FPS“ abdecken – mit DLSS 4.5 Multi Frame Generation. Von FSR oder XeSS ist aber weiterhin keine Rede.

UHD Ultra mit 200+ FPS?

Schon im Januar hat Hitman-Entwickler IO Interactive erste System­anforderungen zum neuen Schieß- und Schleichspiel rund um den jungen James Bond bekanntgegeben. Damals ging es aber bloß um 30 bis 60 FPS in Full HD bei niedrigen bis mittleren Grafik­einstellungen. Jetzt folgen die System­­anforderungen für höhere Auflösungen in den Vor­einstellungen Hoch bis Ultra. IO Interactive betont, dass in den ersten vier Profilen von Minimum bis Enthusiast kein Upsampling oder Frame Generation zum Einsatz käme, die Angaben gelten also für eine „native“ Ausgabe. Genannt wird überraschenderweise ausschließlich Last-Gen-Hardware, wenngleich für UHD mit 60 FPS im Hoch-Preset immerhin das einstige AMD-Topmodell Radeon RX 7900 XTX gefordert wird.

Systemanforderungen für 007 First Light
Minimum Empfohlen Enthusiast Ultra
Leistung 1.920 × 1.080
30 FPS
1.920 × 1.080
60 FPS
2.560 × 1.440
60 FPS
3.840 × 2.160
60 FPS
3.840 × 2.160
„200+ FPS“ (DLSS MFG)
Einstellungen Niedrig Mittel Hoch Ultra
Prozessor Intel Core i5-9500
AMD Ryzen 5 3500
Intel Core i5-13500
AMD Ryzen 5 7600
Intel Core i5-13600K
AMD Ryzen 7 7700X
Arbeitsspeicher 16 GB 32 GB
Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1660
AMD Radeon RX 5700
Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
AMD Radeon RX 6700 XT
Nvidia GeForce RTX 4070
AMD Radeon RX 7800 XT
Nvidia GeForce RTX 4080
AMD Radeon RX 7900 XTX
Nvidia GeForce RTX 5080
Grafikspeicher 6 GB 8 GB 12 GB 16 GB
Speicherplatz 80 GB SSD
Betriebssystem Windows 10/11 (64-Bit)

Alternativ soll es eine GeForce RTX 4080 sein, in jedem Fall werden in UHD aber 16 GB Grafikspeicher verlangt. Für Ultra-Grafik­einstellungen steigen die Anforderungen auf eine GeForce RTX 5080; ein Radeon-Pendant nennen die Entwickler nicht. Der Grund: Die „200+ FPS“, die IO Interactive für das Ultra-Profil spezifiziert, kommen nur mit DLSS 4.5 Multi Frame Generation zustande, wie es ausschließlich Nvidia-Grafikkarten der Blackwell-Generation beherrschen. Es handelt sich also um einen Griff in die Trickkiste, um höchste Grafikqualität in 007 First Light mit der RTX-50-Produktlinie des Technik-Partners Nvidia zu assoziieren.

IO Interactive macht Nvidia den Hof

Nvidia hat sich in den vergangenen Monaten bereits als Partner des James-Bond-Spiels in Stellung gebracht. So kommen zwei Trailer zur Technik und der Pathtracing-Grafik in 007 First Light etwa nicht von IO Interactive, sondern von Nvidia selbst. Darüber hinaus ist inzwischen das volle DLSS-4.5-Paket bestätigt, inklusive Upsampling, Dynamic Multi Frame Generation und Ray Reconstruction. Zu einer Unterstützung für AMD FSR oder Intel XeSS schweigen sich die Entwickler weiterhin aus.

Wie zuvor die Hitman-Spiele basiert 007 First Light auf der proprietären Glacier Engine, die IO Interactive für das neue Spiel „signifikant“ ausgebaut habe. Neben der Implementierung von Raytracing ist insbesondere auch von einem neuen System für volumetrische Rauch- und Nebeleffekte die Rede. Der Pathtracing-Modus soll zusammen mit Ray Reconstruction im „Sommer 2026“ nachgereicht werden.

In zweieinhalb Wochen geht es los

007 First Light erscheint am 27. Mai 2026 für den PC, die PlayStation 5, Xbox Series X|S und später für die Nintendo Switch 2. Erste Previews bescheinigen dem Spiel ein spaßiges Gameplay mit guter Qualität. Das James-Bond-Spiel schicke sich im Endeffekt an, ein gelungenes „Uncharted-like“ zu werden; große Innovationen gäbe es aber keine.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dir gefällt ComputerBase? Lasse dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen!