The Nightmare Prince: Trine 4 bietet im Herbst wieder 2,5D statt 3D

Michael Günsch 20 Kommentare
The Nightmare Prince: Trine 4 bietet im Herbst wieder 2,5D statt 3D
Bild: Steam

Der Wechsel von der 2,5D-Optik auf 3D-Grafik bei Trine 3 traf nicht jedermanns Geschmack. Mit Trine 4: The Nightmare Prince kehrt Frozenbyte zur 2,5D-Grafik zurück. Das Action-Puzzle-Adventure soll im Herbst 2019 erscheinen.

Erneut bilden die Diebin Zoya, der Ritter Pontius und der Zauberer Amadeus die drei Protagonisten, die sich abermals in einer fantasievoll bunten Märchenwelt neuen Abenteuern und Rätseln stellen. Die oft kritisierte Steuerung bei der 3D-Grafik von Trine 3 sollte mit der Rückkehr zu 2,5D der ersten Teile kein Problem mehr darstellen. Im Stile eines Platformers gilt es abermals, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Helden zu nutzen, um Hindernisse und Gegner zu überwinden.

Trine 4 und der Alptraum-Prinz

Die Geschichte von Trine 4 dreht sich um den von Alpträumen geplagten Prinzen Selius. Aufgrund seiner magischen Fähigkeiten können seine Träume zur Realität werden und für Chaos sorgen. Damit dies nicht geschieht, machen sich die drei Helden auf die Suche nach Selius in „atemberaubenden Ruinen und gruseligen Gräbern bis hin zu friedlichen Birkenhainen und Blaubeer-Wäldern“.

Spieler gehen einzeln oder mit bis zu drei Mitstreitern online oder im lokalen Mehrspielermodus auf die Suche. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel soll sich dynamisch an die Anzahl der Spieler anpassen. Auf dem Weg werden neue Fähigkeiten der Helden freigeschaltet. Versprochen wird zudem ein verbessertes Kampfsystem.

Trine 4: The Nightmare Prince soll im Herbst 2019 erscheinen, der konkrete Termin ist noch nicht bekannt. Bedient werden die Plattformen PC, PlayStation 4 (Pro), Xbox One (X) und Nintendo Switch. Zum Preis von 29,99 US-Dollar lässt sich die Standardversion vorbestellen. Die 49,99 US-Dollar teure Trine: Ultimate Collection erhält alle vier Teile der Serie sowie Bonusinhalte.

Im Rahmen eines Förderprogramms der Education, Audiovisual and Culture Executive Agency (EACEA) wurde die Entwicklung von Trine 4 von der EU finanziell unterstützt (PDF).

Die auf Steam zu lesenden Systemanforderungen für die PC-Version sind bereits beim Minimum überraschend hoch und höher als beim 3D-Vorgänger, der wiederum durch den Wechsel in die 3. Dimension nach deutlich stärkerer Hardware verlangte. Demnach wird eine CPU mit acht Threads und eine Mittelklasse-Grafikkarte vorausgesetzt. Beim RAM wird mit 8 GB doppelt so viel wie zuvor verlangt. Allerdings sind die Angaben vielleicht noch nicht in Stein gemeißelt oder gar fehlerhaft, denn die empfohlenen Anforderungen fehlen noch in Gänze.

Offizielle Systemanforderungen für Trine 4: The Nightmare Prince
Minimal Empfohlen
Betriebssystem Windows 10 (CPU und Betriebssystem müssen 64 Bit unterstützen)
Prozessor AMD FX-8350
Intel Core i7-4770
k. A.
Arbeitsspeicher 8 GB RAM k. A.
Grafikkarte AMD Radeon R9 280
Nvidia GeForce GTX 960
k. A.
HDD(SSD 16 GB k. A.