E3

Doom Eternal: Mit asymmetrischem Multiplayer und mehr Story

Max Doll 50 Kommentare
Doom Eternal: Mit asymmetrischem Multiplayer und mehr Story
Bild: Bethesda

Um Dämonen zu töten, braucht es im Jahr 2019 eine Story. Wie die in Doom Eternal aussehen soll, deutet Bethesda zur diesjährigen E3 an. Außerdem zeigt der Publisher einen asymmetrischen Mehrspieler-Modus für drei Spieler.

Schneller und blutiger sollte der Nachfolger des Doom-Reboots werden, das hatte Bethesda schon zur Ankündigung des Spiels klargestellt. Das E3-Material zeigt, dass sich an diesem Vorhaben nichts geändert hat. In den Videos bewegt sich der Doom Slayer schneller und flexibler durch Karten und zerlegt die Höllensoldaten wie gewohnt spektakulär und beileibe nicht ganz jugendfrei – nun auch mit Hilfe der manipulierbaren Umgebung.

Das Töten wird allerdings etwas taktischer: Abhängig von der Art des Ablebens unterscheiden sich die Pick-Ups, die Dämonen hinterlassen. Werden sie mit dem neuen Flammenwerfer auf der Schulter des Slayers angesteckt, hinterlassen sie Rüstung, werden sie ins Taumeln gebracht und zerstückelt, bleibt Lebensenergie zurück. Darüber hinaus, erläutert der Publisher, haben die Dämonen unterschiedliche Trefferzonen. Es lohne sich daher, beispielsweise auf die Waffen zu zielen.

Eternal soll aber noch mehr können: Mit dem Spiel will Doom zu einem Universum werden. Im Trailer treten folgerichtig auch Engel auf, die dem Doom Slayer drohen. Dass das nicht gut endet, dürfte klar sein, schließlich interagiert und kommuniziert der Protagonist exklusiv mit seiner Faust. Folglich wird der Himmel zum Schauplatz der Action. Die hellblaue Umgebung liefert einen passenden Kontrast zum dunklen Rot der Hölle, was für Abwechslung sorgen wird.

Zwei gegen Einen im Multiplayer

Für Online-Gefechte hält Doom den „Battle Modus“ vor. Dort übernimmt ein Spieler die Rolle des (voll ausgerüsteten) Slayers, zwei weitere steuern Dämonen vom Revenant bis hin zum Mancubus und haben die Möglichkeit, zwecks Chancengleichheit KI-Verstärkung anzufordern. Ein Sieger wird über fünf Runden ermittelt. Die ungleichen Duelle werden in dem Shooter also eine größere Rolle bekommen, schließlich können Spieler auch in der Kampagne auftauchen und dort Dämonen steuern.

Im November fertig, DLCs geplant

Die Veröffentlichung von Doom Eternal kündigt Bethesda für den 22. November an. Gespielt werden kann auf Windows-PCs, Xbox One, PlayStation 4 und Nintendo Switch. Vorbesteller erhalten den Master Level „Kultisten-Basis V. 1“, der eine Kampagnenmission mit neuen Kämpfen und „Überraschungen“ versieht, einen Retro-Waffenskin für die Schrotflinte sowie einen „Doot-Skin“ für den Revenant. Dieser basiert auf einen Meme, der den Dämon mit Trompeten auf den Schultern zeigt.

Neben dem Basisspiel für 60 Euro wird eine Deluxe-Edition für 90 Euro angeboten, die einen zusätzlichen Skin, ein Soundpack mit klassischen Tönen für die Waffen sowie den „Year One Pass“ enthält. In dem Pass sind zwei Einzelspieler-DLCs enthalten, die Bethesda im Laufe des kommenden Jahres veröffentlichen wird. Angaben zu Umfang und Inhalt werden nicht gemacht. Außerdem wird eine 200 Euro teure Sammlerausgabe mit Slayer-Helm „in Originalgröße“, Steelbook, Musikkassette mit Soundtrack, der digitalen Version des Soundtracks, Lorebook und Lithografie angeboten.

Doom Eternal Collectors Edition
Doom Eternal Collectors Edition (Bild: Bethesda)