Elite Controller Series 2: Xbox-Gamepad wird flexibler und erhält Akku

Max Doll 79 Kommentare
Elite Controller Series 2: Xbox-Gamepad wird flexibler und erhält Akku
Bild: Microsoft

Vier Jahre nach der Vorstellung des Elite Controllers (Test) erhält das Luxus-Gamepad einen überarbeiteten Nachfolger. Der Controller wird dabei in mehr als nur einem Bereich überarbeitet und verbessert. „Mehr als 30 Neuerungen“ verspricht Microsoft – die Auswirkungen auf den Preis haben.

Für die Serie 2 hat Microsoft die gummierten Flächen auf der Oberseite des Elite Controllers ausgedehnt. Neu entworfene Teile wie Bumper, Thumbsticks und das Material der Griffflächen sollen die Haltbarkeit erhöhen. Weitere Neuerungen betreffen vor allem die Möglichkeit zur Konfiguration: Das neue Modell erlaubt es, den Widerstand der Thumbsticks in drei Stufen einzustellen, darunter die der Xbox 360 oder des normalen Xbox-One-Controllers.

Darüber hinaus erhält die Trigger-Sperre, die den Hub der Trigger begrenzt und sie früher auslösen lässt, eine zweite, noch kürzere Stufe. Beide Stufen erkennt der Controller nun automatisch. Das ist ein echter Vorteil: Beim Vorgänger musste der Punkt der Signalauslösung noch manuell per App angepasst werden – weil der Trigger durch die Sperre ansonsten nicht mehr tief genug eingedrückt werden konnte, um eine Eingabe zu erzeugen.

Ausgestattet wird das Eingabegerät mit neuen Thumbstick-Aufsätzen und neu geformten Paddles, die an der Unterseite Platz finden. Konfiguriert werden können alle Tasten wie gehabt per Software, nun aber in drei Profilen. Zusätzlich erlaubt Microsoft das Legen von Sprachbefehlen wie Aufnehmen oder zum Anfertigen von Screenshots auf Tasten. Damit werden die zusätzlichen Tasten des Elite Controllers nützlicher; das bisherige Modell erlaubt es lediglich, vorhandene Tastenfunktionen auf die neuen Tasten umzulegen.

Jetzt mit festem Akku

Der Series-2-Controller kann zudem dank eines fest integrierten Akkus kabellos betrieben werden, der für eine Laufzeit von „bis zu 40 Stunden“ sorgen soll. Daten werden per Xbox-Wireless-Funk, Bluetooth sowie USB-Kabel mit Type-C-Anschluss übertragen, womit sich Gerüchte vom Jahresanfang in vollem Umfang bestätigen. Da nun keine geladenen Akkus mehr eingewechselt werden können, gehört zum Lieferumfang in der Serie 2 ein Ladedock.

Die Verwendung eines fest verbauten Energiespeichers kann das beim Elite Controller sehr hohe Gewicht aber nicht herunterdrücken. Das neue Modell bringt mit allen vier Paddles immerhin 345 Gramm auf die Waage, der Vorgänger lag ohne Batterien bei 310 Gramm, voll bestückt bei 362 Gramm.

30 Euro teurer

Der Elite Controller Series 2 wird ab dem 4. November im Handel erhältlich sein. Die Preisempfehlung steigt von knapp 150 Euro auf rund 180 Euro.