Asus ProArt PA27UCX: Mini-LED-Monitor mit 27 Zoll und 576 Zonen

Michael Günsch 57 Kommentare
Asus ProArt PA27UCX: Mini-LED-Monitor mit 27 Zoll und 576 Zonen
Bild: Asus

Bereits zwei Monitore mit neuer Mini-LED-Technik hat Asus vorgestellt. Während diese mit 32 Zoll zur größeren Kategorie zählen, ist mit dem ProArt PA27UCX auch ein kleineres Modell geplant. Der PA27UCX mit 27 Zoll besitzt mit 576 Zonen für Local Dimming aber nur halb so viele LED-Zonen wie die größeren Geschwister.

Potenziell handelt es sich daher bei dem ProArt PA27UCX zugleich um ein günstigeres Modell und den Einstieg ins Mini-LED-Portfolio von Asus. Der ProArt PA32UCX wird hingegen rund 3.000 Euro kosten und der noch besser ausgestattete ProArt PA32UCG wird voraussichtlich noch teurer ausfallen.

PA27UCX mit Mini-LED-Backlight auf 576 Zonen

Den PA27UCX hat PC Monitors auf den Produktseiten von Asus entdeckt. Ein IPS-ähnliches AHVA-Panel von AUO soll wie bei den großen Schwestermodellen 3.840 × 2.160 Bildpunkte liefern. Durch die kleinere Bilddiagonale steigt die Pixeldichte auf 163 ppi. Die für professionelle Bildbearbeitung relevanten Eckdaten wie 10 Bit Farbtiefe, 99 Prozent DCI-P3 oder ein Farbabstand von Delta E <1 (ab Werk kalibriert) lesen sich wie beim PA32UCX.

Allerdings sind nur 576 statt 1.152 Mini-LED-Leuchtzonen vorhanden. Trotz der kleineren Bildfläche dürfte sich die Halbierung der Zonen bemerkbar machen. Auf dem Papier fällt zumindest die Spitzenhelligkeit mit 1.000 cd/m² geringer aus, denn der PA32UCX ist mit 1.200 cd/m² und der PA32UCG sogar mit 1.600 cd/m² spezifiziert. Die Helligkeitswerte gelten als kurzzeitiges Maximum auf einer kleinen Fläche und sind eines der Kriterien für die HDR-Tauglichkeit laut VESA-Richtlinien, von denen der PA27UCX mit DisplayHDR 1000 die zweithöchste Klassifizierung für LCD-Monitore erreicht.

Die Anschlüsse des PA27UCX umfassen zweimal HDMI 2.0, einmal DisplayPort 1.2, einmal USB 3.0 Typ C, viermal USB 3.0 Typ A sowie einen Kopfhörerausgang. Der Standfuß bietet alle gängigen Optionen zur ergonomischen Ausrichtung des Displays inklusive Höhenverstellung und Pivot. Auf den Abbildungen ist die abnehmbare Lichtschutzblende ebenso erkennbar wie die zahlreichen Luftschlitze im vergleichsweise dick ausfallenden Display-Gehäuse. Das aufwendige Backlight fordert in dieser Hinsicht seinen Tribut.

Preis noch ungewiss

Noch keine Informationen liegen allerdings zum Marktstart vor. Wie eingangs erwähnt, sollte der Monitor aber ein gutes Stück günstiger als seine Mini-LED-Geschwister ausfallen.