Microsoft: Windows 10X mit Launcher kommt auch für Notebooks

Jan-Frederik Timm 27 Kommentare
Microsoft: Windows 10X mit Launcher kommt auch für Notebooks
Bild: Microsoft

Das von Microsoft Anfang Oktober zur Vorstellung der neuen Surface-Produkte auf dem Surface Neo mit zwei Displays gezeigte Windows 10X wird es einem Dokument zufolge auch für Laptops geben. Und das offensichtlich für kurze Zeit versehentlich veröffentlichte PDF verrät noch weitere Details.

PDF gibt kurzzeitig Details preis

Auf das Dokument aufmerksam geworden ist Twitter-Nutzer WalkingCat, einige Screenshots der enthaltenen Abbildungen hat The Verge erstellt. Mittlerweile ist das PDF nicht mehr verfügbar.

Die Abbildungen zeigen den Desktop von Windows 10X, wie er auf dem Surface Neo mit zwei Displays Ende 2020 aussehen könnte, so genannte „Foldables“ mit zwei Displays sollen aber nicht der einzige Einsatzort für Windows 10X sein. Denn wie Twitter-Nutzer Boris als erster angemerkt hat, nennt Microsoft auch explizit klassische Notebooks („Clamshells“). Weil sich das Surface Neo mit der optional magnetisch zu verankernden Tastatur zu einem Notebook umwandeln lässt, verwundert das allerdings wenig.

Das Startmenü heißt in Zukunft „Launcher“

Auf beiden Gerätekategorien soll die neu gestaltete Taskleiste auf demselben Basismodell aufsetzen, das über eine ganze Reihe Einstellungsmöglichkeiten angepasst werden kann. So lassen sich die horizontale Ausrichtung (zentral oder linksbündig), die Anzahl der verknüpften Anwendungen oder deren Sortierung und optische Trennung anpassen. Das Startmenü von Windows 10X bezeichnet Microsoft als „Launcher“.

Neu gestaltet werden den Aufzeichnungen zufolge mit Windows 10X auch die Benachrichtigungszentrale mit ihren vielen Systemeinstellungen sowie der Datei-Explorer. Und das Anmelden mittels Gesichtserkennung soll deutlich beschleunigt werden.

Erstmals zum Einsatz kommen könnte Windows 10X auf dem von Microsoft für Ende 2020 angekündigten Surface Neo. Damit Entwickler ihre Software bis dahin fit für das erste Dual-Display-Endgerät des Herstellers machen können, hatte sich der Konzern erstmals dazu entschieden, eine frühe Studie des Surface Neo gut ein Jahr vor der geplanten Markteinführung zu zeigen. Mit tiefergehenden Details ist zur Entwicklerkonferenz Build im Frühjahr 2020 zu rechnen. Der gesamte Inhalt des PDF ist als Screenshots auf OneDrive einsehbar.