Noctua-Roadmap: Passivkühler und NH-D15-Nachfolger kommen erst 2021

Michael Günsch 95 Kommentare
Noctua-Roadmap: Passivkühler und NH-D15-Nachfolger kommen erst 2021

Berichte weisen auf eine Roadmap von Noctua hin, die eine Verspätung des Passivkühlers bis ins nächste Jahr besagt. Doch auch andere zur Computex 2019 gezeigte Produkte wie ein Nachfolger des Flaggschiffs NH-D15, die günstigen Redux-Modelle oder die weißen Lüfter kommen später als gedacht.

Noctuas Passiv-Riese kommt erst 2021

Auf die in diesem Monat aktualisierte Roadmap für Noctua-Produkte hat die Website FanlessTech aufmerksam gemacht und dabei den Fokus auf den massigen Passivkühler gelegt, der nicht wie angekündigt in diesem Jahr, sondern erst im ersten Quartal 2021 erscheinen soll. Unter Zuhilfenahme des Effekts der natürlichen Konvektion soll der noch namenlose CPU-Kühler auch ohne Lüfter bis zu 120 Watt TDP bewältigen können, was für aktuelle Mainstream-CPUs mehr als ausreichend wäre.

Noctua Roadmap (Stand Juli 2020)
Noctua Roadmap (Stand Juli 2020) (Bild: Noctua)

Next-Gen NH-D15 und weiße Lüfter ebenfalls verspätet

Die sehr wahrscheinlich auch durch Einschränkungen der Coronakrise bedingte Verspätung gilt ebenso für andere Produkte. So wird etwa die neue Generation des Doppel-Turm-Kühlers NH-D15 mit von sechs auf sieben erhöhter Anzahl an Heatpipes erst irgendwann im kommenden Jahr erscheinen, während Noctua auf der Computex 2019 noch das erste Quartal 2020 anvisiert hatte. Ebenfalls erst 2021, aber bereits im ersten Quartal, sollen die ersten weißen Lüfter des Herstellers erscheinen.

Redux-Serie und schwarze Neuauflagen noch 2020

Durch die Verschiebungen fällt der Fahrplan für das restliche Jahr 2020 sehr übersichtlich aus. Im laufenden dritten Quartal sollen lediglich die schwarzen Versionen von NH-D15S und NH-U9S erscheinen. Im vierten Quartal soll dann die neue Redux-Produktlinie als Serie günstigerer CPU-Kühler starten. Das erste Modell in Form des NH-U12 Redux hatte Noctua ursprünglich sogar für den Oktober 2019 angekündigt. Da dies noch lange vor der Coronakrise war, zeigt dass der Ausbruch der weltweiten Pandemie nicht die einzige Ursache für Verspätungen im Produktfahrplan ist.