Radeon RX 6000: AMD heizt die Stimmung in Richtung Nvidia an

Volker Rißka
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Radeon RX 6000: AMD heizt die Stimmung in Richtung Nvidia an

Sowohl auf die extrem mangelhafte Verfügbarkeit der neuen GeForce RTX 3080 und 3090 als auch auf gewisse Marketing-Aussagen reagiert AMDs Marketing. Der Konkurrent liefert dafür Steilvorlagen, wenngleich AMD aufpassen muss, nicht schnell in die gleiche Falle zu laufen.

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Denn gerade das Thema Verfügbarkeit holt Hersteller heutzutage schnell ein. Die Serienproduktion beginnt bei vielen Firmen erst kurz vor dem Start, große Lagerkapazitäten gibt es nicht. AMDs Ryzen 9 3900X im vergangen Jahr war das beste schlechte Beispiel für AMD, weshalb die neuen Aussagen von AMDs Marketing-Chef Frank Azor schnell zum Bumerang werden könnten. Auf die Aussage eines Nutzers auf Twitter „10 USD, dass auch AMD einen Paperlaunch hinlegt“ antwortet er selbstbewusst, dass er das Geld gern nehmen wird, AMD also einen Marktstart mit Verfügbarkeit bieten wird.

Auch das Thema 8K Gaming der neuen RTX 3090 wird zum Spielball. Die neue Karte ist nur unter Umständen für 8K zu gebrauchen, letztlich reicht die Rohleistung aber im Mittel ohne Reduzierung an Qualität nicht aus. AMDs Marketing erklärt mit Blick darauf mit einem Augenzwinkern, dass sie ihre 16K-Gaming-Werbung nun wohl lieber streichen werden.

Später führt Azor ergänzend aus, dass AMD realistische Erwartungen erfüllen will. Dabei habe AMD aus der Vergangenheit gelernt, erklärt Azor weiter. Früher hatte AMD oft stets sehr hohe Erwartungen geschürt, die durch Gerüchte noch aufgebauscht wurden und letztlich nie zu erfüllen waren.