Antec Dark Cube: Im Micro-ATX-Format lässt sich das Chassis ausziehen

Max Doll
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Antec Dark Cube: Im Micro-ATX-Format lässt sich das Chassis ausziehen
Bild: Antec

Die größere Version des Mini-ITX-Gehäuses „Cube“ nennt Antec „Dark Cube“. Erstmals in der Serie ist kein Partner an Bord: Während das Cube EKWB Edition und dessen Vorgänger Cube Designed by Razer in Kooperation mit EK Water Blocks und dem Lifestyle-Unternehmen Razer entworfen wurden, trägt das Dark Cube nur Antecs Handschrift.

Dieser Umstand senkt den Preis und verspricht länger anhaltende Verfügbarkeit, hatte das Razer-Gehäuse doch eher den Charakter einer limitierten Sonderserie. Das gleiche Gehäuse gibt es mit dem Dark Cube allerdings nicht. Zwar verbindet die Formsprache alle drei Cube-Modelle, die „dunkle“ Version wächst allerdings um 8 auf rund 50 Liter Volumen an – was selbst für einen ATX-Tower eine stattliche Füllmenge wäre.

Verbaut werden können mit vier Erweiterungsslots aber maximal Micro-ATX-Platinen, die Antec um 180 Grad dreht. Das Inverted-Layout setzt die Grafikkarte unter den Gehäusedeckel, wo sie durch schmale Schlitze Luft beziehen kann, der Prozessor wandert samt Kühler nach unten. Praktisch relevante Höhenbeschränkungen macht das Dark Cube nicht. Antec macht hierzu zwar keine Angaben, die Breite des mit drei Millimeter dickem Aluminium verkleideten Chassis und der Blick auf die Mini-ITX-Versionen lassen Einschränkungen in diesem Punkt jedoch nicht logisch erscheinen.

Verbaut werden können ferner 330 Millimeter lange Grafikkarten und je eine 3,5"- und 2,5"-HDD. Aktive Belüftung erfolgt optional über Lüfter hinter der Front, die wahlweise ein Mesh- oder Glaselement abschließt, und ein Exemplar im Heck. Unter dem Deckel sind keine Ventilatoren vorgesehen, bei einem solchen invertierten Konzept aber bisweilen für die Grafikkarte hilfreich. Radiatoren sind bis zu einer Größe von 240 mm montierbar. Die Installation soll ein „Hüllen-Design“ erleichtern, das die Mini-ITX-Modelle nicht besitzen: Der Tray lässt sich komplett aus seiner Ummantelung ziehen, klassische Seitenpanele werden damit durch eine Haube ersetzt.

Billiger, aber nicht billig

Das Micro-ATX-Cube kostet zwar weniger als seine Vorgänger, wird aber noch lange nicht billig. 209 Euro nennt Antec als Preisempfehlung. Lieferbar ist das Gehäuse bislang noch nicht.

Antec Dark Cube
Antec Cube (EKWB Edition)
Mainboard-Format: Micro-ATX, Mini-ITX Mini-ITX
Chassis (L × B × H): 512 × 240 × 406 mm (49,89 Liter)
Seitenfenster
460 × 250 × 365 mm (41,98 Liter)
Seitenfenster
Material: Aluminium, Glas Kunststoff, Stahl, Aluminium, Acryl
Nettogewicht: ?
I/O-Ports: 1 × USB 3.1 (USB 3.2 Gen 2) Type C, 2 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), HD-Audio, RGB-Beleuchtung 2 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), HD-Audio, Lüftersteuerung, RGB-Beleuchtung
Einschübe: 1 × 3,5" (intern)
1 × 2,5" (intern)
1 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 4 3
Lüfter: Front: 2 × 120 mm (optional)
Heck: 1 × 120 mm (optional)
Front: 1 × 180/140 mm oder 2 × 120 mm (optional)
Heck: 1 × 140/120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Staubfilter: Deckel, Front, Netzteil Front, Netzteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: ?
GPU: 330 mm
Netzteil: Unbeschränkt
CPU-Kühler: 190 mm
GPU: 350 mm
Netzteil: 200 mm
Preis: 209 €