Acer Predator und Nitro: Auch mit Intel gibt es jetzt schnelle Ampere-Grafikkarten

Nicolas La Rocco
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Acer Predator und Nitro: Auch mit Intel gibt es jetzt schnelle Ampere-Grafikkarten
Bild: Acer

Noch vor der eigenen Global Press Conference am 27. Mai schickt Acer im Zuge der Ankündigung von Tiger Lake-H45 heute drei aufgefrischte Gaming-Notebooks ins Rennen. Predator Triton 300 und Predator Helios 300 erhalten neue CPUs und Ampere-Grafikkarten. Eine stärkere Nvidia-GPU gibt es zudem für das Nitro 5 mit Intel statt AMD.

Vor etwa einem Jahr noch mit Comet Lake-H und Turing (Super) präsentiert, ist es beim Predator Triton 300 und Predator Helios 300 jetzt Zeit für den Wechsel auf Tiger Lake-H45 und Nvidia Ampere. Genauer gesagt will Acer das Predator Triton 300 ab Juli 2021 ab 1.199 Euro, das Predator Helios 300 in 15,6 Zoll ab August ab 1.299 Euro und das Predator Helios 300 in 17,3 Zoll ab Juli ab 1.799 Euro auf den Markt bringen.

Bis zu Core i7-11800H mit RTX 3080

Für das neue Predator Triton 300 (PT315-53) stehen drei Bildschirme mit 15,6 Zoll zur Auswahl: Full HD mit 144 oder 360 Hz sowie QHD mit 165 Hz. Mit der Overdrive-Funktion soll die Reaktionszeit bei 3 ms liegen. In puncto Hardware lässt sich das Notebook mit den neuen Intel-Prozessoren bis zu einer Taktfrequenz von 4,6 GHz konfigurieren, was auf den Core i7-11800H schließen lässt. Bis zu 32 GB DDR4 und Grafikkarten bis zur Nvidia GeForce RTX 3080 stehen zur Auswahl.

Das bereits zur IFA 2019 eingeführte Gehäuse aus Vollmetall mit 19,9 mm Bauhöhe nimmt eine Tastatur mit 4-Zonen-RGB-Beleuchtung auf und stellt zahlreiche Anschlüsse zur Verfügung. Dazu zählt neuerdings auch HDMI 2.1, außerdem gibt es zweimal USB 3.2 Gen 1 Typ A, einmal USB 3.2 Gen 2 Typ A, einmal Mini DisplayPort 1.4, einmal Thunderbolt 4 und einmal Gigabit-Ethernet. Für kabellose Verbindungen ist ein Wi-Fi-6-Modul samt Bluetooth 5.1 von Intel verbaut.

Acer Predator Triton 300 (PT315-53)

Acers meistverkauftes Gaming-Notebook

Auch beim Predator Helios 300 ziehen Tiger Lake-H45 und Nvidia Ampere ein. Beim laut Acer meistverkauften Gaming-Notebook des Herstellers stellte bislang die GeForce RTX 2070 das Maximum dar, mit der neuen Generation (PH315-54 und PH317-55) dürfen Grafikkarten bis zur GeForce RTX 3070 Spiele auf das wahlweise 15,6 oder 17,3 Zoll große Display rendern. Auch bei diesem Notebook gibt es die Wahl zwischen Full HD mit 144 oder 360 Hz sowie QHD mit 165 Hz. Alternativ steht die jüngst vorgestellte GeForce RTX 3050 Ti zur Auswahl. Weitere Ausstattungsmerkmale sind bis zu 32 GB DDR4, HDMI 2.1 und Thunderbolt 4 sowie Gigabit-Ethernet und Wi-Fi 6.

Tiger Lake-H45 für stärkere Grafikkarten im Nitro 5

Das Nitro 5 gibt es in der aktuellen Generation erst seit Anfang dieses Jahres, wobei der Fokus zur CES noch auf Ryzen 5000 lag. Mangels passender CPUs von Intel wurden die aktuellen Ampere-Grafikkarten nur mit den stärkeren AMD-CPUs angeboten. Lediglich die GeForce RTX 3060 konnte noch mit den älteren Comet Lake-H kombiniert werden, denn bei Tiger Lake-H35 stellte die GeForce GTX 1650 das Maximum dar.

Die RTX 3080 bleibt AMD exklusiv

Dieser CPU-Flaschenhals verschwindet mit Tiger Lake-H45, sodass jetzt mit den neuen Modellen AN515-57 und AN517-54 auch eine Kombination aus Intel mit bis zu GeForce RTX 3070 möglich ist. Interessanterweise bleibt die GeForce RTX 3080 den AMD-Prozessoren vorbehalten. Auch für das Nitro 5 gibt es darüber hinaus bis zu 32 GB DDR4, Displays bis QHD bei 165 Hz sowie moderne Anschlüsse wie HDMI 2.1 und Thunderbolt 4. Acer hebt zudem die Möglichkeit hervor, zwei PCIe- oder SATA-SSDs für bis zu 2 TB als RAID0 zu verbauen.

Das neue Nitro 5 will Acer voraussichtlich ab Juli zu Preisen ab 1.199 Euro in 15,6 Zoll (AN515-57) sowie zu Preisen ab 1.299 Euro in 17,3 Zoll (AN517-54) in Deutschland auf den Markt bringen.

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