Far Cry 6: Systemanforderungen für den PC veröffentlicht

Update Frank Hüber (+1)
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Far Cry 6: Systemanforderungen für den PC veröffentlicht
Bild: Ubisoft

Ubisoft hat die Systemanforderungen für Far Cry 6 veröffentlicht, das am 7. Oktober dieses Jahres erscheinen soll. Dabei gibt Ubisoft erneut an, welche Hardware für welche Auflösung, wie viele Bilder pro Sekunde und mit aktiviertem oder deaktiviertem Raytracing notwendig ist.

37 GB für HD-Texturen

Auf der Festplatte benötigt das Spiel immer mindestens 60 Gigabyte freien Speicherplatz. Für optionale HD-Texturen werden noch einmal 37 Gigabyte benötigt.

In Full HD mit 30 FPS ohne Raytracing setzt Far Cry 6 beispielsweise mindestens einen AMD Ryzen 3 1200 oder Intel Core i5-4460 in Verbindung mit einer AMD Radeon RX 460 mit 4 GB oder Nvidia GeForce GTX 960 mit 4 GB voraus. Als Arbeitsspeicher gibt Ubisoft 8 Gigabyte an.

Raytracing erhöht Anforderungen deutlich

Für WQHD (1440p) mit 60 FPS und Raytracing gibt der Entwickler hingegen mindestens einen AMD Ryzen 5 5600X oder Intel Core i5-10600 sowie eine AMD Radeon RX 6900 XT mit 16 GB oder Nvidia GeForce RTX 3070 mit 8 GB vor. Der erforderliche RAM des Systems verdoppelt sich auf 16 Gigabyte. Ohne Raytracing reichen für diese Auflösung und 60 Bilder pro Sekunde hingegen ein AMD Ryzen 5 3600X oder Intel Core i7-9700 mit einer AMD Radeon RX 5700XT mit 8 GB oder Nvidia GeForce RTX 2070 Super mit 8 GB.

Systemanforderungen von Far Cry 6
Systemanforderungen von Far Cry 6 (Bild: Ubisoft)

Für UHD nennt Ubisoft maximal 30 FPS

Wer in Ultra HD mit 30 Bildern pro Sekunde Far Cry 6 spielen möchte und dann auch noch Raytracing aktivieren will, benötigt mindestens einen AMD Ryzen 7 5800X oder Intel Core i7-10700k mit einer AMD Radeon RX 6800 mit 16 GB oder Nvidia GeForce RTX 3080 mit 10 GB. Die Bildwiederholrate von 60 FPS scheinen auch die schnellsten Grafikkarten von AMD und Nvidia, die Radeon RX 6900 XT und die GeForce RTX 3090, jedoch nicht zu erreichen, denn Ubisoft nennt keine höhere Einstellung als UHD mit 30 FPS.

Update

Gegenüber WCCFtech haben die Entwickler ein paar weitere Informationen zur Technik bekanntgegeben, die eine neue Generation der New-Dawn- und keine komplett neue Engine nutzt. Sowohl DXR-Raytracing als Teil von DirectX 12 für Reflexionen und Schatten also auch AMD FSR (und Contrast Adaptive Sharpening, CAS) sind demzufolge nur auf dem PC verfügbar, nicht aber auf den Konsolen. Dass Reflexionen sowohl per Raytracing als auch klassisch über Rasterizer-Tricks berechnet werden, begründen die Entwickler wenig überraschend mit den Leistungsvorteilen. Rauschen in Folge von nur wenig genutzten Strahlen wird nicht über AMDs FidelityFX-Denoiser, sondern einen eigenen Ansatz unterdrückt.

Von Variable Rate Shading (VRS, ab Nvidia Turing und AMD RDNA 2) sollten sich Spieler allem Anschein nach nicht zu viel versprechen. Nach den Leistungsvorteilen durch diese Technologie gefragt, verweisen die Entwickler lediglich darauf, dass andere Technologien im Fokus standen.

Raytracing und VRS sind zwei wesentliche Säulen von DirectX 12 Ultimate, zwei weitere sind Mesh Shading und Sampler Feedback. Beide kommen bei Far Cry 6 allerdings noch nicht zum Einsatz. Die Funktionen würden bis dato proprietär umgesetzte Technologien in der Engine zwar vereinfachen, aber auch die Fehleranalyse komplizierter gestalten.

Ubisoft hat in der Zwischenzeit ein weiteres Video zu Far Cry 6 veröffentlicht, indem Bösewicht Giancarlo dem Spieler nicht ganz ernst gemeinte Tipps und Tricks für das Spiel mit auf den Weg gibt.

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