SK Hynix: Komponenten-Fab lieber in China statt Südkorea

Volker Rißka
13 Kommentare
SK Hynix: Komponenten-Fab lieber in China statt Südkorea
Bild: SK Hynix

SK Hynix schafft die Ausrüstung der Fab M8 aus Südkorea nach China um dort in großer Zahl günstige IT-Bauteile zu fertigen. China als stark wachsender Markt mit den größten Abnehmern und Fertigern für kleine Bauteile aus der IT-Industrie, die dann hier weiterverarbeitet werden, passt wirtschaftlich besser in das Schema.

Denn hierbei geht es um keine High-End-Fertigung in einer der besten Fertigungsstufen. Es geht um 200-mm-Wafer, die in großer Stückzahl kleine Sensoren, Teile von Power Management-Chips (PMIC) und mehr produzieren, bei denen es am Ende durchaus auf den Preis ankommt. Deshalb bekommt die Fab in China den Vorrang, der Forschungs- und Entwicklungscampus bleibt jedoch in Südkorea.

Auch an anderer Stelle geht es für SK Hynix in China voran: Laut Medienberichten soll der Übernahme der Intel-Fabrik für NAND und damit dem gesamten Geschäftsbereich durch chinesische Regulierungsbehörden nichts mehr im Weg stehen.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dir gefällt ComputerBase? Lasse dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen!