Resident Evil Requiem im Test: Fazit
5/5Ein gutes Spiel mit guter Technologie
Resident Evil Requiem macht Spaß. Nicht nur das Spiel selbst, auch die Technologie dahinter ist Capcom gelungen. Stellenweise sogar sehr gut. Alles kann die aktuelle RE Engine aber nicht. Außenlevels fallen mit einer Ausnahme sichtbar ab und je größer die Levels sind, desto unschöner wird es. Da Requiem aber zu einem Großteil in Innenlevels spielt, ist das kein großes Problem. Zumal die Innenräume wirklich, wirklich gut aussehen.
RT ist „Pflicht“, FSR 4 der Sieger
Raytracing ist für die gelobte optische Qualität dabei ein Must-have, ohne die RT-Beleuchtung fällt die Optik sichtbar ab und wirkt deutlich flacher. Die Wirkung von Raytracing ist groß, die Performancekosten zugleich jedoch auch – und das schon auf Stufe „Normal“ (die Stufe „Hoch“ scheint in der Review-Fassung defekt zu sein, das Ergebnis ist optisch wie bei der Leistung dasselbe).
Upsampling ist eine Voraussetzung für genügend FPS, wobei FSR Upscaling AI, also FSR 4 auf RDNA-4-GPUs, qualitativ die Nase vorn hat – nicht nur vor FSR 3.1.5, sondern auch vor der direkten State-of-the-Art-Konkurrenz: DLSS 4 und DLSS 4.5 sind erstaunlicherweise sichtbar unschärfer und zeigen weniger Details. So ein Verhalten kennt man sonst von der Nvidia-Technologie nicht. Auch DLSS Ray Reconstruction leidet unter demselben Problem. Davon abgesehen weiß DLSS aber zu gefallen.
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 RTX 4060 Ti |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5060 Ti (16 GB) RTX 4070 |
RX 9070 RX 7800 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 XT RX 7900 XTX |
X |
Mit Pathtracing gibt es das schönste Resident Evil Requiem
Pathtracing legt dann nochmal einen drauf, sofern im Rechner eine GeForce RTX steckt; andere Modelle bekommen die Option gar nicht erst angeboten.
Die Grafik profitiert sichtbar von der Technologie, gegenüber normalen Raytracing ist die Qualität in Kombination mit DLSS Ray Reconstruction oft besser. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind, wenig verwunderlich, sehr hoch, sprengen aber nicht den Rahmen.
Mit Hilfe von DLSS Super Resolution lässt sich der Leistungshunger bändigen, bereits mit einer GeForce RTX 4070 kann Pathtracing in WQHD ausprobiert werden. DLSS (Multi) Frame Generation ist dann ein nützliches Tool für ein sehr flüssiges Bewegtbild. Die künstlichen Bilder funktionieren bei einer entsprechenden Render-Framerate gut in dem Grusel-Actionspiel.
GeForce- und Radeon-Grafikkarten arbeiten in Resident Evil Requiem ohne Raytracing vergleichbar schnell. GeForce-Grafikkarten kommen mit Raytracing dann besser zurecht, auch RX 9000 kommt nicht ganz an GeForce RTX heran. Gute Ergebnisse erzielt zudem Intel Arc, auch wenn die Leistung für Raytracing in WQHD nicht ganz ausreicht. Ein weiteres Problem ist, dass es XeSS nicht ins Spiel geschafft hat. Wie älteren Radeons steht den Arc-GPUs offiziell entsprechend nur FSR Upscaling (FSR 3.1) zur Verfügung.
Inoffiziell gibt es aber die Möglichkeit, FSR 4 alias Upscaling AI (Light) auch auf Radeon RX 7000 und RX 6000 zum Laufen zu bekommen – wenn auch in einer optisch etwas eingeschränkten Version. Details dazu in den folgenden Artikeln:
- How To, Bildqualität & FPS: FSR 4 auf RX 6000 „RDNA 2“ sieht mit Trick richtig gut aus
- FSR 4 auf RDNA 2 & 3 im Test: Performance- und Bildqualitäts-Analysen INT8 vs. FP8
12 GB VRAM braucht es auf dem PC für ein optimales Erlebnis
Die Technik der PC-Version von Resident Evil Requiem macht einen guten Eindruck. Der VRAM-Bedarf ist moderat, 12 GB sollten es für ein optimales Spielerlebnis bei maximalen Texturdetails schon ohne Raytracing aber sein. Abstürze hat es keine während des Testens gegeben, störende Haker nur wenige. Das Spiel hat mit leichten Traversal-Stotterern zu kämpfen, die aber nur ab und zu auftreten. In einer kurzen Spielsequenz hat kein Raytracing funktioniert. Das war es dann aber auch an Problemen. Wer Resident Evil Requiem spielen möchte, kann dies auf Basis der Erfahrungen der Redaktion mit der Vorschau-Version also problemlos auf dem PC tun.
| Resident Evil Requiem | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Capcom |
| Publisher | Capcom |
| Engine | RE-Engine |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | TAA, TAA+FXAA |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS Super Resolution | ✓ (DLSS 4 im Spiel, DLSS 4.5 per Nvidia-App) |
| Nvidia DLSS Frame Generation | ✓ |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation | ✓ (4×) |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction | ✓ (nur mit Pathtracing) |
| AMD FSR Upscaling | ✓ (AI + Analytisch im Spiel) |
| AMD FSR Frame Generation | ✓ (AI + Analytisch im Spiel) |
| AMD FSR Ray Regeneration | Nein |
| Intel XeSS Super Resolution | Nein |
| Intel XeSS Frame Generation | Nein |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR Native) |
| Manuelles Nachschärfen | Nein |
| Direkt zur Upsampling-Analyse | |
| Raytracing | |
| Globale Beleuchtung | ✓ |
| Reflexionen | ✓ |
| Schatten | ✓ |
| Umgebungsverdeckung | ✓ |
| Pathtracing | ✓ |
| Direkt zur Raytracing-Analyse | |
| Direkt zur Pathtracing-Analyse | |
| 50 FPS im Benchmark mit RT ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT |
| UWQHD | RTX 5060 Ti (16 GB) / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7800 XT |
| UHD | RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 XT / RX 7900 XTX |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 27. Februar 2026 |
| Preis zum Release | 70 Euro 80 Euro (Deluxe Edition) |
ComputerBase hat Resident Evil Requiem von Nvidia zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Unternehmens auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Ich gebe zu, ich war noch nie ein Resident-Evil-Spieler. Ich habe ein paar Teile wenige Stunden gespielt, so wirklich gezündet haben die Spiele bei mir aber nicht. Anders dagegen Resident Evil Requiem, in das ich die vergangenen Tage rund 10 Stunden an reiner Spielzeit gesteckt habe. Und ja, das macht richtig Spaß! Die Grusel-Sequenzen als Grace sind toll und die Action-Sequenzen als Leon sind eine willkommene Abwechslung. So willkommen diese sein mögen, sind sie aber dennoch die schwächeren Szenen. Da hilft es nicht, dass ich gerade an einer längeren Leon-Sequenz hänge. Entsprechend hoffe ich, dass diese bald vorbei gehen mag und ich mich mit Grace wieder gruseln kann.