Resident Evil Requiem im Test: Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM
4/5Das Testsystem und die Benchmark-Szene
Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A70) verbaut.
Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.
| Treiberversion | Game Ready | |
|---|---|---|
| AMD Radeon | Adrenalin 26.2.1 | Nein |
| Nvidia GeForce | GeForce 591.86 | Nein |
| Intel Arc | 8509 | Nein |
Ein „Worst Case Szenario“
Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im Garten des Sanatoriums statt. Es handelt sich also um ein Außenlevel. Es gibt viel Vegetation zu sehen. Darüber hinaus regnet es, Raytracing-Reflexionen werden entsprechend massiv eingesetzt.
Das hat zur Folge, dass die Raytracing-Anforderungen der Sequenz sehr hoch sind – und auch höher sind als in den meisten anderen Szenen. Deshalb läuft das Spiel meistens etwas schneller als in der Testsequenz. Daher lautet die Empfehlung für ein gutes Spielerlebnis auch nur 50 FPS im Benchmark anstatt die gewohnten 60 FPS.
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD
| Grafikoptionen |
|---|
| Maximal-Preset, Haarsträhnen Ein |
| GeForce RTX (DLSS 4 Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000 (FSR Upscaling AI Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 7000/6000 (FSR Upscaling Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (FSR Upscaling Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5050 RTX 4060 |
RX 9060 XT RX 7600 |
B570 |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
B580 |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
- Für ein perfektes Spielerlebnis bei voller Texturqualität sind 12 GB VRAM in WQHD Voraussetzung
- AMD- und Nvidia-Grafikkarten sind vergleichbar schnell
- Nvidia Blackwell (RTX 50) kann sich keinen Vorteil gegenüber Lovelace (RTX 40) erkämpfen
- RDNA 4 hat keine Vorteile gegenüber RDNA 3 bezüglich der Performance
- Intel Arc Battlemage ist leicht langsamer als gewöhnlich
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit Raytracing
| Grafikoptionen |
|---|
| Maximal-Preset, Haarsträhnen Ein |
| GeForce RTX (DLSS 4 Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 9000 (FSR Upscaling AI Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Radeon RX 7000/6000 (FSR Upscaling Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Intel Arc (FSR Upscaling Balanced, 58 % Renderauflösung) |
| Raytracing Normal |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 RTX 4060 Ti |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5060 Ti (16 GB) RTX 4070 |
RX 9070 RX 7800 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 XT RX 7900 XTX |
X |
- Mit Raytracing steigen die Anforderungen deutlich an
- 8 GB sind per se zu wenig, 12 GB das Minimum
- Nvidia-Grafikkarten sind mit Raytracing schneller als die AMD-Pendants
- RDNA 4 zeigt die gewohnten Vorteile gegenüber RDNA 3
- Nvidia Blackwell hat keine Vorteile gegenüber Lovelace
- Intel Arc B580 zeigt eine solide Leistung dank 12 GB VRAM
Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD mit Pathtracing
| Grafikoptionen |
|---|
| Maximal-Preset, Haarsträhnen Ein |
| GeForce RTX (DLSS 4 Performance, 50 % Renderauflösung) |
| Pathtracing Ein |
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5070 RTX 4070 |
X | X |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti |
X | X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5080 RTX 4090 |
X | X |
- Pathtracing ist in Resident Evil Requiem fordernd, läuft schlussendlich aber ganz gut
- In Kombination mit aggressivem Upsampling und einer etwas geringeren Framerate sind viele Settings (Grafikkarten und Auflösungen) spielbar
- Mit DLSS (M)FG lässt sich das Bewegtbild massiv verbessern
- Blackwell zeigt keine generellen Vorteile gegenüber Lovelace
- Mit einer Ausnahme: Die RTX 5090 kann sich in Ultra HD 44 Prozent von der RTX 4090 absetzen – das ist massiv und deutlich mehr als in geringeren Auflösungen.
60 FPS auf RTX 4060 und RX 7600 – was muss ich tun?
Wenig, sowohl auf einer GeForce RTX 4060 als auch einer Radeon RX 7600 werden 60 FPS und mehr erreicht, wenn Upsampling genutzt wird und darüber hinaus Raytracing abgeschaltet bleibt – letzteres ist zu viel für die Einsteiger-Grafikkarten. Darüber hinaus sollten die Texturdetails reduziert werden. Denn mit nur 8 GB VRAM kommt es sonst immer mal wieder zu spürbaren Hakern, die ab 12 GB verschwinden.
Benchmarks mit Frame Generation
Frame Generation zeigt sich in Resident Evil Requiem als nützliches Tool um das Bewegtbild zu verbessern. Hierbei ist es aber wichtig zu bedenken, dass eine gewisse Render-Framerate notwendig ist, um ein gutes Spielgefühl zu haben. Eine Render-Framerate von rund 50 FPS wird für ein gutes Spielgefühl benötigt, was von Person zu Person aber auch etwas unterschiedlich ausfallen kann. Das bedeutet (wie immer): Frame Generation ist nicht dafür gedacht, ein ruckelndes Spiel auf ein flüssiges Niveau zu hieven. Die Technologie kann dafür genutzt werden, um ein ziemlich gut laufendes Spiel in nochmals deutlich höhere Frame-Regionen zu hieven. Darüber hinaus wird nur das Bewegtbild auf dem Monitor flüssiger, der Input-Lag und damit die Steuerung verbessert sich nicht (und wird oft etwas schlechter).
Die Latenz nicht vergessen!
Wichtig ist darüber hinaus, dass die Benchmark-Balken bezüglich der FPS immer sehr beeindruckend mit Frame Generation aussehen, die Latenzen für ein vollständiges Bild jedoch ebenso benötigt werden. Da vergleichbare Latenz-Messungen auf AMD- und Nvidia-Grafikkarten sehr zeitaufwendig sind, verzichtet die Redaktion an dieser Stelle auf die Messreihe. Daher zeigen die Benchmarks nur einen Teil der Wahrheit, das gilt es zu bedenken!
Frame Generation ist ein praktisches und wichtiges Tool in Resident Evil Requiem, um ein flüssiges Bewegtbild zu erhalten. Vor allem, da das Gameplay langsam und die Steuerung ohnehin etwas träge ist, fällt eine höhere Latenz nicht sonderlich negativ ins Gewicht.
Ab dann lässt es sich mit Frame Generation gut spielen
In der Praxis hat sich gezeigt, dass DLSS Frame Generation in Requiem ab einer Render-Framerate von 55 FPS gute Ergebnisse erzielt. Für DLSS Multi Frame Generation sind 60 FPS ratsam. Geringere Frameraten sind ebenso spielbar, können sich zuweilen aber etwas merkwürdig anfühlen.
Bei FSR Frame Generation fehlt leider die Integration von Anti-Lag 2. Entsprechend sollten auf einer Radeon die Basis-FPS etwas höher sein, denn die Latenz steigt mit FG deutlicher. Ab 60 FPS ist FSR FG gut spielbar. Die höhere Latenz lässt sich an der Maus zwar immer noch geringfügig spüren, stört das langsame Gameplay aber nicht. Das Frame Pacing ist mit dem neuen FSR FG AI auf RDNA 4 und FSR FG auf älteren Radeons gut. Zumindest auf dem Testsystem, was erfahrungsgemäß nicht unbedingt auch überall sonst der Fall sein muss.
Frame Generation erhöht die Frameraten in Resident Evil Requiem deutlich. Aus 66 FPS auf einer GeForce RTX 5070 Ti in Ultra HD mit Raytracing werden 109 FPS mit DLSS Frame Generation und 180 FPS mit DLSS Multi Frame Generation. Das sind 66 respektive 188 Prozent mehr FPS, was dem Bewegtbild sehr zu Gute kommt. Auf der Radeon RX 9070 XT springt die Framerate durch FSR Frame Generation AI von 56 FPS auf 98 FPS nach oben, was einer Steigerung von 75 Prozent entspricht. FSR ist damit wie gewohnt geringfügig effizienter als DLSS, hat aber Nachteile bei der Latenz.
Das Frame Pacing ist gut
Resident Evil Requiem kompiliert beim ersten Spielstart vorab einige Shader vorab, was auch gut zu funktionieren scheint. Shader-Kompilierungsruckler sind während des Spielens keine aufgefallen. Traversal-Stotterer (neue Level-Abschnitte werden on-the-fly nachgeladen) gibt es dagegen ab und zu, wobei diese aber nicht sonderlich häufig auftreten. Ein wirkliches Problem sind sie deshalb ebenfalls nicht.
Das eigentliche Frame Pacing des Spiels ist dann sowohl auf einer GeForce RTX 5070 Ti als auch einer Radeon RX 9070 XT gut, wenn auch nicht perfekt. Zwar gibt es kleinere bis mittlere Ausreißer bei der Bildausgabe, was aber nichts ist, was mit einem VRR-Monitor ein Problem darstellt. Bei ausreichender Framerate fühlt sich Requiem angenehm fluffig an.
Die Anforderungen an den Speicher sind moderat
| 8 GB | 12 GB | 16 GB | 24 GB | |
|---|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | X | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.440 × 1.440 | X | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3.840 × 2.160 | X | ✓ | ✓ | ✓ |