Cost of Hope im Test: So viel besser ist Stalker 2 mit dem Update 2.0

Wolfgang Andermahr
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Cost of Hope im Test: So viel besser ist Stalker 2 mit dem Update 2.0
Bild: GSC Game World

Das Update 2.0 und der DLC Cost of Hope für Stalker 2 erscheinen am Donnerstag. ComputerBase vergleicht die Optik und Performance der Ursprungsversion mit der der neuen Unreal Engine 5.5.4. Darüber hinaus gibt es Vergleiche zwischen der alten sowie der neuen Spielversion sowie Analysen zu Nvidia DLSS und AMD FSR.

Stalker 2: Update 2.0 und DLC Cost of Hope: Die Technik der PC-Version

Bevor es losgeht, noch eine wichtige Anmerkung: Ausführliche Grafikkarten-Benchmarks standen natürlich für diesen Artikel wie gewohnt ganz oben auf der To-Do-Liste der Redaktion. Doch das Update 2.0 hatte offensichtlich etwas dagegen. Denn nachdem die Entwickler am Montagabend ein letztes Update zu diesem Update aufgespielt hatten, ließ sich Stalker 2 auf dem Testsystem nicht mehr starten. Es gibt seitdem mehr oder weniger sofort eine UE5-Absturzmeldung und es geht nicht weiter.

ComputerBase steht mit den Entwicklern diesbezüglich in Kontakt, eine Lösung gibt es bis jetzt aber noch nicht. Klassische Benchmarkvergleiche gibt es in dem Artikel entsprechend nur wenige, die meisten Analysen konnten bis zu dem Problem hingegen noch durchgeführt werden. Die Redaktion bittet dies zu entschuldigen.

Als Stalker 2: Heart of Chornobyl im November 2024 erschienen ist, war das ganze Spiel etwas holprig – was aufgrund der sehr schwierigen Situation für das ukrainische Entwicklerteam auch nicht verwunderlich gewesen ist. Seitdem hat GSC Game World das Spiel jedoch immer weiterentwickelt und nun folgen gleichzeitig zwei weitere große Schritte.

Denn so erscheint am Donnerstag nicht nur der erste große DLC „Cost of Hope“, sondern darüber hinaus erscheint auch das große Update 2.0, das nicht nur das Gameplay deutlich verbessern soll, sondern auch die Technik angeht. Auf Letzteres wird sich ComputerBase wie gewohnt konzentrieren.

Stalker 2: Heart of Chornobyl ist mit der Unreal Engine 5.1 gestartet, die die Entwickler nach den eigenen Wünschen angepasst haben. Mit dem Update 2.0 wechselt das Spiel auf die Unreal Engine 5.5.4, die diverse Verbesserungen gegenüber der älteren Version aufweist. Und so viel sei schon einmal verraten: Die Beleuchtung des Spiels hat sich grundlegend geändert. Wenn auch nicht unbedingt durchweg zum Besseren. ComputerBase hat sich die Unterschiede auf der nächsten Seite des Artikels genauer angesehen.

Mit DLSS 4, FSR 4, Reflex, Anti-Lag 2 und XeLL

Stalker 2: Update 2.0 hat auch die externen Grafik-Features erneuert. So unterstützt der Ego-Shooter von sich aus nun DLSS 4, wobei es DLSS 4.5 nicht ins Spiel geschafft hat. Per Nvidia-App lässt sich das aber ändern. Darüber hinaus ist FSR 4.0.2 mit an Bord, FSR 4.1 gibt es per AMD-App. Und auch XeSS steht zur Verfügung. Darüber hinaus ist DLSS Multi Frame Generation bis zum Faktor 4× vorhanden. Auch FSR Frame Generation ist mit dabei. Und mit Reflex, Anti-Lag 2 und XeLL sind alle drei latenzreduzierenden Technologien verfügbar, die unabhängig von Frame Generation ein- und ausgeschaltet werden können.

Die technischen Merkmale
Stalker 2: Update 2.0 Eigenschaften
Entwickler GSC Game World
Publisher GSC Game World
Engine Unreal Engine 5.5.4
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2
Intel XeLL
HDR
Widescreen (21:9) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung Nicht vorhanden
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS Super Resolution ✓ (DLSS 4 im Spiel
DLSS 4.5 per Nvidia-App)
Nvidia DLSS Frame Generation
Nvidia DLSS Multi Frame Generation ✓ (4×)
Nvidia DLSS Dynamic-MFG Nein
Nvidia DLSS Ray Reconstruction Nein
AMD FSR Upscaling ✓ (4.0.2 im Spiel, FSR 4.1 per AMD-App)
AMD FSR Frame Generation ✓ (3.1.5 im Spiel, 4.0 per App)
AMD FSR Ray Regeneration Nein
Intel XeSS Super Resolution ✓ (1.3 im Spiel)
Intel XeSS Frame Generation
Epic UE TSR
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR + XeSS + TSR + TAAU Native)
Manuelles Nachschärfen
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing
Software-Lumen (UE5) ✓ (Beleuchtung, Reflexionen)
Hardware-Lumen (UE5) Nein
Pathtracing Nein
Release-Datum 20. Oktober 2026
Preis zum Release 60 Euro
80 Euro (Deluxe Edition)
110 Euro (Ultimate Edition)
Aktuell rabattiert auf 42, 56 und 77 Euro

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, einige Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.

Die offiziellen Systemanforderungen

Systemanforderungen
Minimum Medium Empfohlen Sehr hoch
Voreinstellung 1080p, 30 FPS 1080p, 60 FPS 1440p, 60 FPS 4K, 60 FPS
CPU Intel i7-7700K
AMD Ryzen 5 1600X
Intel i5-9700K
AMD Ryzen 7 3700X
Intel i7-11700K
AMD Ryzen 7 5800X
Intel i7-13700KF
AMD Ryzen 7 7700X
Arbeitsspeicher 16 GB 32 GB
Grafikkarte Nvidia GTX 1060
AMD RX 580
Intel Arc A750
Nvidia RTX 2070 Super
RTX 4060
AMD RX 5700XT
Nvidia RTX 3070 Ti
RTX 4070
AMD RX 6800XT
Nvidia RTX 4080
AMD RX 7900 XTX
Speicherplatz 160 GB auf SSD
Betriebssystem Windows 10 & 11 64-Bit

Das Grafikmenü im Detail

Eigenschaften
Grafik-Presets ✓ (Epic, High, Medium, Low)
Einzelne Grafikoptionen
FPS-Limiter
Dynamische Auflösung Nein
Spieleigenes Up-/Downscaling ✓ / Nein
Spatiales Upscaling von AMD/Nvidia Nein / Nein
Nachschärfen
FPS-Counter Nein
Sonstige Overlays Nein
VRAM-Auslastungsanzeige Nein
Live-Vorschau Nein
Vergleichs-Screenshots Nein
Detaillierte Beschreibungen Nein
Integrierter Benchmark Nein

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähiger NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel
In das Hauptmenü Vom Menü zur Testsequenz Shader-Kompilierung
23 Sekunden 16 Sekunden ✓ (einmalig, mehrere Minuten)

Offizielle Steam-Deck- und Steam-Machine-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem tragbaren Steam Deck und der stationären Steam Machine. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf den Geräten zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

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