Lian Li PC-Q35 im Test: Ein Gigant hält Dornröschenschlaf

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Carsten Lissack
77 Kommentare

Erfahrungen

Im Lian Li PC-Q35 ist genügend Raum gegeben, um Hardware schnell und leicht zu verbauen. Es sollte einzig darauf geachtet werden, dass Festplatten und andere Datenträger zuerst in das Mini-ITX-Gehäuse eingebaut werden, da sich der weitere Verlauf des Einbaus ansonsten schwierig gestalten kann.

Problematisch wird es, wenn es darum geht, die Kabel vom Netzteil ausgehend zu verlegen, denn das Lian Li PC-Q35 bietet kein sinnvolles und strukturiertes Kabelmanagement. Hier muss mit zusätzlichen Kabelbindern oder vergleichbaren Maßnahmen improvisiert werden. Wird das Gehäuse mit der vollen Anzahl an Datenträgern bestückt, ist Chaos vorprogrammiert. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass sich kein Kabel im CPU-Lüfter verfangen kann.

Lian Li PC-Q35 - Testsystem seitlich
Lian Li PC-Q35 - Testsystem seitlich
Lian Li PC-Q35 - Testsystem
Lian Li PC-Q35 - Testsystem
Lian Li PC-Q35 - Testsystem seitlich
Lian Li PC-Q35 - Testsystem seitlich

Unter Verwendung eines ATX-Netzteils darf die CPU-Kühlerhöhe maximal 85 mm betragen. Die Stromversorgung selbst sollte nicht länger als 230 mm sein, wenn das zusätzliche Festplattenbracket Einzug in das Gehäuse erhält. Die Länge des Pixelbeschleunigers beschränkt sich auf 335 mm, außerdem darf er die Höhe von zwei Einbauplätzen nicht überschreiten.

Grafikkartenlänge (Referenzdesign)
  • Benötigter Platz:
    • AMD Radeon HD 6990
      30,5
    • AMD Radeon HD 7990
      30,5
    • Nvidia GeForce GTX 590
      28,0
    • Nvidia GeForce GTX 690
      28,0
    • AMD Radeon HD 7950
      27,5
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      27,5
    • AMD Radeon HD 7970
      27,5
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      27,5
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 680
      26,0
    • Nvidia GeForce GTX 660
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 670
      24,5
    • AMD Radeon HD 7850
      24,0
    • AMD Radeon HD 7870
      24,0
  • Vorhandener Platz:
    • Corsair Graphite 760T
      49,0
    • Nanoxia Deep Silence 6
      43,5
    • XFX Type 1 Bravo
      43,0
    • Parvum Systems S2.0
      40,0
    • In Win 904
      37,5
    • SilverStone Raven Z
      33,5
    • Lian Li PC-Q35
      33,5
    • Cubitek Mini Cube
      28,0
Einheit: Zentimeter (cm)

Messergebnisse

Lautstärke

Lautstärke
Lautstärke – Vorne
  • Ruhewert:
    • Stille
      29,1
  • Vorne:
    • Aerocool Dead Silence (5 V)
      29,8
    • Nanoxia Deep Silence 6 (5 V)
      30,8
      Hutzen ausgefahren
    • Nanoxia Deep Silence 6 (5 V) [2]
      30,8
      Hutzen eingefahren
    • XFX Type 1 Bravo (5 V)
      31,0
    • Lian Li PC-Q35 (5 V)
      31,3
    • SilverStone Raven Z (5 V)
      32,8
    • Corsair Graphite 760T (5 V)
      33,4
    • XFX Type 1 Bravo (12 V)
      34,5
    • Aerocool Dead Silence (12 V)
      36,2
    • Nanoxia Deep Silence 6 (12 V)
      36,8
      Hutzen ausgefahren
    • Nanoxia Deep Silence 6 (12 V) [2]
      36,8
      Hutzen eingefahren
    • SilverStone Raven Z (12 V)
      37,9
    • Lian Li PC-Q35 (12 V)
      39,5
    • Corsair Graphite 760T (12 V)
      40,4
Einheit: dB(A)

Angesteuert mit 5 Volt, erreicht das Lian Li PC-Q35 eine durchschnittliche Geräuschkulisse von 32,7 Dezibel. Es ist flüsterleise, aber nicht lautlos. Die Festplatte ist während des 5-Volt-Betriebs nicht aus dem System herauszuhören, auch sind am Gehäuse nur sehr leichte Resonanzen spürbar. Liegen 12 Volt an den Ventilatoren an, so steigt die Lautstärke im Durschnitt auf 41,3 Dezibel. Für den Spielebetrieb ist das noch in Ordnung, in andere Anwendungen ist das für empfindliche Gemüter auf Dauer jedoch zu laut.

Temperatur

Systemtemperaturen
Systemtemperaturen – CPU
  • CPU:
    • Parvum Systems S2.0 (12 V)
      35
    • SilverStone Raven Z (12 V)
      37
    • Nanoxia Deep Silence 6 (12 V)
      38
      Hutzen ausgefahren
    • XFX Type 1 Bravo (12 V)
      39
    • Parvum Systems S2.0 (5 V)
      41
    • Corsair Graphite 760T (12 V)
      42
    • Nanoxia Deep Silence 6 (5 V)
      45
      Hutzen ausgefahren
    • SilverStone Raven Z (5 V)
      45
    • XFX Type 1 Bravo (5 V)
      48
    • Nanoxia Deep Silence 6 (12 V) [2]
      48
      Hutzen eingefahren
    • Corsair Graphite 760T (5 V)
      48
    • Nanoxia Deep Silence 6 (5 V) [2]
      49
      Hutzen eingefahren
    • Lian Li PC-Q35 (12 V)
      60
    • Aerocool Dead Silence (12 V)
      63
    • Lian Li PC-Q35 (5 V)
      70
      Abbruch nach 3:32 Minuten
    • Aerocool Dead Silence (5 V)
      76
Einheit: °C

Selbst wenn die zwei verbauten Ventilatoren mit voller Umdrehungszahl Luft in das Chassis befördern, schaffen sie es nicht, die verbaute Hardware ordentlich zu kühlen. So beträgt die CPU-Temperatur 60 °C, die Grafikkarte ist mit 72 °C bereits ebenfalls sehr heiß. Dasselbe gilt für Mainboard und Festplatte: mit 44 °C beziehungsweise 29 °C sind sie überdurchschnittlich warm.

Der Test mit anliegenden 5 Volt musste nach dreieinhalb Minuten abgebrochen werden, weil die Grafikkarte bedrohlich heiß wurde. Sie erreichte 95 °C – Tendenz steigend. Auch die anderen Temperaturwerte sind wenig überzeugend. So beträgt der Wert der CPU vor dem Abbruch 70 °C, Motherboard und Festplatte schlagen mit 53 und 30 °C zu Buche.

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme
  • 5 Volt:
    • SilverStone Raven Z
      1,4
    • Aerocool Dead Silence
      1,5
    • XFX Type 1 Bravo
      1,6
    • Lian Li PC-Q35
      1,6
    • Nanoxia Deep Silence 6
      2,6
    • Corsair Graphite 760T
      2,9
  • 12 Volt:
    • SilverStone Raven Z
      3,4
    • Aerocool Dead Silence
      4,1
    • Lian Li PC-Q35
      4,4
    • XFX Type 1 Bravo
      4,7
    • Nanoxia Deep Silence 6
      9,9
    • Corsair Graphite 760T
      10,4
Einheit: Watt (W)

Bei der Leistungsaufnahmemessung sind keine Ausreißer ermitteln, die Werte bewegen sich im grünen Bereich.

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