GeForce GTX 960 im Test: Schneller und langsamer als die GeForce GTX 760

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Wolfgang Andermahr
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Testergebnisse

Wie ComputerBase die GeForce GTX 960 testet, kann im Artikel „So testet ComputerBase Grafikkarten“ nachgelesen werden.

Darüber hinaus kommt in diesem Artikel zum ersten Mal ein neuer Ansatz zu tragen, der den zahlreichen übertakteten Varianten besser gerecht werden soll. Während die mit „Nvidia GeForce GTX 960“ bezeichnete Karte sich an die Referenztaktraten von Nvidia hält, soll die „GeForce GTX 960 OC-Modell“ die übertakteten Varianten repräsentieren. Die Redaktion hatte dieses Vorgehen zum Jahreswechsel mit zahlreichen Lesern so abgestimmt.

Von den vier Modellen im Test wurde ein Durchschnittstakt anhand der tatsächlich anliegenden Taktraten unter Last gebildet, sodass das „OC-Modell“ nicht eine einzige, sondern eine möglichst große Bandbreite an GeForce-GTX-960-OC-Karten vertreten kann. Der Durchschnittstakt der Asus-, der EVGA-, der MSI- und der Palit-Karte liegt bei 1.379 MHz. Im Abschnitt „Partnerkarten“ finden sich im Anschluss an die allgemeinen Ranglisten auch noch einmal die Ergebnisse der einzelnen Karten wieder.

Leistungsratings Spiele

Im Schnitt platziert sich die GeForce GTX 960 mit den Referenztaktraten zwischen der GeForce GTX 760 und der GeForce GTX 770. Die Mehrleistung gegenüber der GeForce GTX 760 beträgt in 1.920 × 1.080 sieben Prozent, während die GeForce GTX 770 weitere 15 Prozent flotter unterwegs ist. Die GeForce GTX 960 arbeitet im Schnitt genauso schnell wie AMDs Radeon R9 280 oder die Radeon R9 285.

Rating – 1.920 × 1.080 4xAA/16xAF
    • Nvidia GeForce GTX 970
      150,2
    • AMD Radeon R9 290X (Max)
      146,0
    • Nvidia GeForce GTX 780
      135,4
    • AMD Radeon R9 290
      134,6
    • AMD Radeon R9 280X
      117,6
    • Nvidia GeForce GTX 770
      114,8
    • GeForce GTX 960 OC-Modell
      107,9
    • AMD Radeon R9 285
      100,1
    • Nvidia GeForce GTX 960
      100,0
    • AMD Radeon R9 280
      99,2
    • Nvidia GeForce GTX 760
      93,2
    • AMD Radeon R9 270X
      87,5
    • Nvidia GeForce GTX 660
      77,2
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      61,0
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Wer sich für eine von Haus aus übertaktete GeForce GTX 960 entscheidet, erhält im Durchschnitt etwa eine um acht Prozent höhere Leistung als bei einem Modell, das sich an die Referenztaktraten hält. In dem Fall kann sich der 3D-Beschleuniger um 16 Prozent von der GeForce GTX 760 absetzen, während die GeForce GTX 770 weitere sechs Prozent zügiger unterwegs ist.

Rating – 1.920 × 1.080 4xSSAA/16xAF
    • Nvidia GeForce GTX 970
      157,6
    • AMD Radeon R9 290X (Max)
      154,9
    • Nvidia GeForce GTX 780
      137,7
    • AMD Radeon R9 290
      137,6
    • Nvidia GeForce GTX 770
      120,9
    • AMD Radeon R9 280X
      118,0
    • GeForce GTX 960 OC-Modell
      108,4
    • AMD Radeon R9 285
      102,4
    • AMD Radeon R9 280
      101,6
    • Nvidia GeForce GTX 960
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 760
      93,6
    • AMD Radeon R9 270X
      87,8
    • Nvidia GeForce GTX 660
      77,1
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      59,5
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Bei der hochwertigen vierfachen Super-Sampling-Kantenglättung arbeitet die GeForce GTX 960 immer noch sieben Prozent zügiger als die GeForce GTX 760, während sich die GeForce GTX 770 mit einer Differenz von 21 Prozent deutlicher absetzen kann. Sowohl die Radeon R9 280 als auch die Radeon R9 285 sind in dem Szenario minimal flotter als die GeForce. Eine vom Hersteller übertaktete GeForce GTX 960 weist rund acht Prozent mehr Leistung als ein Standard-Modell auf.

Damit gelingt es der GeForce GTX 960 im Gegensatz zu GeForce GTX 970 oder GTX 980 nicht, die nächsthöhere Klasse der Vorgängergeneration bei der Leistung einzustellen – die GeForce GTX 770 bleibt im Schnitt unerreicht. Und In der Einzelbetrachtung zeigen sich weitere Einschränkungen.

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