GeForce GTX Titan Black im Test: Das leistet Nvidias schwarzer Titan mit 6 GB

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Wolfgang Andermahr
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Frameverläufe Spiele

Diagramme
Alan Wake – 3.840 × 2.160 4xAA/16xAF
010203040Bilder pro Sekunde (FPS) 12345678910111213141516171819202122232425

Bei den Frameverläufen gibt es nicht viel zu sagen. Auffällig ist höchstens, dass die GeForce GTX Titan in wenigen Spielen beziehungsweise Szenen fast gleich schnell wie die GeForce GTX Titan Black mit den Standardeinstellungen ist.

GPU-Computing

Moderne Grafikkarten können deutlich mehr Berechnungen ausführen als nur 3D-Grafik. Dabei sind sie Prozessoren mitunter deutlich überlegen. Immer mehr Programme machen von der Möglichkeit, die GPU in die Berechnungen mit einzubeziehen, Gebrauch. Für den Artikel konzentrieren wir uns ausschließlich auf den FAHBench, da dieser neben Single Precision auch Double Precision (doppelte Rechengenauigkeit) benutzt.

GPU-Computing – FAHBench
  • Explicit:
    • Nvidia GeForce GTX Titan Black
      49,1
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      49,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      46,9
    • AMD Radeon R9 290X
      44,0
    • Nvidia GeForce GTX 780
      43,3
    • AMD Radeon R9 290
      37,1
  • Implicit:
    • AMD Radeon R9 290X
      203,4
    • Nvidia GeForce GTX Titan Black
      201,5
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      198,0
    • AMD Radeon R9 290
      192,5
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      191,6
    • Nvidia GeForce GTX 780
      163,5
  • Explicit - Double Precision:
    • Nvidia GeForce GTX Titan Black
      20,9
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      18,2
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      10,1
    • Nvidia GeForce GTX 780
      8,5
    • AMD Radeon R9 290X
      8,0
    • AMD Radeon R9 290
      7,4
Einheit: Punkte

In den Single-Precision-Tests lässt sich schnell erkennen, dass es zwischen der GeForce GTX 780 Ti und der GeForce GTX Titan Black kaum Unterschiede gibt. Deutlich größer wird dieser dagegen bei der doppelten Genauigkeit, denn in dem Fall ist die Titan Black dem „Consumer-Flaggschiff“ um mehr als den Faktor zwei voraus. AMDs Radeon R9 290X hat nicht den Hauch einer Chance, da der Hersteller auf der Hawaii-GPU die Double-Precision-Leistung im Vergleich zum Vorgänger noch weiter gekürzt hat.

Für den normalen Desktop-Consumer spielt die DP-Leistung allerdings keine Rolle. Sie ist immer dort entscheiden, wo Berechnungen mit höchster Genauigkeit erforderlich sind – in der Regel in Wissenschaft und Forschung.

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