Oppo Pad 5 5G im Test: Mittelklasse-Tablet mit Verwechslungsgefahr
Mit dem Pad 5 5G liefert Oppo ein Mittelklasse-Tablet mit Mobilfunkanbindung, sehr gutem Display und hervorragender Verarbeitung. Im Test sorgt das Tablet mit MediaTek-SoC dennoch zunächst für Verwirrung und trifft auf starke Konkurrenz.
Mit dem Pad 5 hat Oppo ein 12,1-Zoll-Tablet mit optionalem 5G nun auch in Deutschland auf den Markt gebracht. Als solides Mittelklasse-Tablet soll das Gerät mit Mobilfunk-Anbindung auch unterwegs überzeugen und bietet dafür ein hochauflösendes Display mit bis zu 900 nits Spitzenhelligkeit. In Deutschland ist das Oppo Pad 5, das nicht unter der Marke OnePlus vertrieben wird, in einer WLAN- und in einer 5G-Variante erhältlich. Beiden stehen 128 Gigabyte interner Speicher und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Eine Variante mit 256 GB wird hierzulande nicht angeboten. Oppo bietet das Pad 5 5G in Starlight Black derzeit für 479 Euro an, das WLAN-Modell Oppo Pad 5 kostet hingegen 409 Euro. Neben dem Tablet sind ein USB-C-Kabel und ein SIM-Werkzeug Teil des Lieferumfangs.
Deutsches Pad 5 ≠ chinesisches Pad 5
Im Vergleich zur gleichnamigen Variante, die das Unternehmen bereits seit Längerem in China verkauft, gibt es aber entscheidende Unterschiede. Denn das deutsche Oppo Pad 5 entspricht vielmehr dem chinesischen Oppo Pad Air 5.
Das ist umso verwirrender, da man in Deutschland keine offiziellen Spezifikationen zum Gerät findet. Selbst die deutsche Website von Oppo hält nur die Shop-Website bereit, Spezifikationen findet man nur auf der österreichischen Homepage, die richtige Produktseite des Pad 5 aber auch nur über eine Suche und nicht über die Homepage selbst.
Das deutsche Pad 5 unterscheidet sich gleich in mehreren Aspekten vom chinesischen Pad 5. Beim SoC wird nämlich nicht auf den vergleichsweise schnellen MediaTek Dimensity 9400+ mit Immortalis G925 gesetzt, sondern das deutsche Pad 5 5G nutzt lediglich den MediaTek Dimensity 7300-Ultra mit Arm Mali-G615 MC2. Statt 12 GB RAM gibt es hierzulande 8 GB Arbeitsspeicher.
Der Akku bietet zudem eine Kapazität von 10.050 mAh, während das Oppo Pad 5 in China einen Akku mit 10.420 mAh besitzt, der zudem mit bis zu 67 Watt doppelt so schnell geladen werden kann. Beim deutschen Modell ist bei 33 Watt Ladeleistung Schluss.
Das 12,1 Zoll große IPS-Display des chinesischen Pad 5 bietet 3.000 × 2.120 Pixel, 304 ppi und eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz. Beim deutschen Pad 5 sind es hingegen 2.800 × 1.980 Pixel, 284 ppi und bis zu 120 Hz Bildwiederholfrequenz.
Deutsches Pad 5 = chinesisches Pad Air 5
Erst der Blick auf die anderen, nur in China verfügbaren Tablets von Oppo macht deutlich, dass man es beim Pad 5 in Deutschland gar nicht mit dem Pad 5 aus China zu tun hat, sondern dieses Modell in China als Pad Air 5 angeboten wird. Es handelt sich also um völlig verschiedene Modelle, was auch die stark abweichenden Spezifikationen der beiden Varianten erklärt.
Für deutsche Interessenten ist das allerdings unnötig verwirrend, kaum nachvollziehbar und führt unter Umständen mangels klarer Spezifikationen auf der deutschen Website sogar dazu, dass man das Pad 5 kauft und erst hinterher merkt, dass es gar nicht die gedachten Spezifikationen bietet.
| Oppo Pad 5 (5G) | Huawei MatePad 12X (2025) | |
|---|---|---|
| Software: (bei Erscheinen) |
ColorOS 16 | HarmonyOS 4.3 |
| Display: | 12,10 Zoll, 1.980 × 2.800 283 ppi, 120 Hz IPS |
12,00 Zoll, 1.840 × 2.800 280 ppi, 144 Hz LCD, HDR |
| Bedienung: | Touch, Stylus, Gesichtsscanner | Touch, Stylus, Physische Tastatur, Gesichtsscanner |
| SoC: | MediaTek Dimensity 7300 Ultra 4 × Cortex-A78, 2,50 GHz 4 × Cortex-A55, 2,00 GHz 4 nm, 64-Bit |
HiSilicon Kirin T92 1 × Taishan Big, 2,40 GHz 3 × Taishan Mid, 2,00 GHz 4 × Cortex-A510, 1,60 GHz 64-Bit |
| GPU: | Mali-G615 MC2 | Maleoon 920 |
| RAM: | 8.192 MB LPDDR5X |
12.288 MB |
| Speicher: | 128 GB (erweiterbar) | 256 GB |
| 1. Kamera: | 8,0 MP, 1080p f/2,00, AF |
50,0 MP, 2160p f/1,80, AF, LED |
| 2. Kamera: | Nein | |
| 3. Kamera: | Nein | |
| 4. Kamera: | Nein | |
| 5. Kamera: | Nein | |
| 1. Frontkamera: | 8,0 MP, 1080p Display-Blitz, f/2,00 |
|
| 2. Frontkamera: | Nein | |
| GSM: | GPRS + EDGE | Nein |
| UMTS: | Ja | Nein |
| LTE: | Ja | Nein |
| 5G: | NSA/SA ↓3,27 |
Nein |
| WLAN: | 802.11 a/b/g/n/ac/ax Wi-Fi Direct |
802.11 a/b/g/n/ac/ax/be Wi-Fi Direct |
| Bluetooth: | 5.4 | 5.2 |
| Ortung: | GPS, GLONASS, Galileo, QZSS | A-GPS |
| Weitere Standards: | USB-C | USB-C 3.2, Tastatur-Dock |
| SIM-Karte: | Nano-SIM | – |
| Akku: | 10.050 mAh (38,80 Wh), 33,0 W fest verbaut |
10.100 mAh, 66,0 W fest verbaut |
| Größe (B×H×T): | 192,8 × 266,0 × 6,83 mm | 183,0 × 270,0 × 5,90 mm |
| Schutzart: | IP40 | – |
| Gewicht: | 599 g | 555 g |
| Preis: | 479 € | ab 489 € |
Angesichts der technischen Daten wird das Oppo Pad 5 5G deshalb in diesem Test vor allem den Modellen von Huawei gegenübergestellt, was die Benchmarks noch untermauern werden.
Die Verarbeitung ist hervorragend
An der Verarbeitung des Oppo Pad 5 gibt es nichts zu kritisieren. Das Fullbody-Aluminium-Gehäuse ist sehr gut verarbeitet, Spaltmaße sind quasi nicht existent und alle Bohrungen und auch die Einfassung des microSD- und SIM-Karten-Trays sind makellos. Mit Maßen von 192,8 × 266,0 × 6,83 mm und einem Gewicht von rund 600 Gramm liegt das Tablet bei diesen Werten eher in der Mittelklasse, ist also weder besonders dünn noch besonders leicht.
Der Rahmen ist minimal abgerundet, das Tablet insgesamt stabil und lässt sich ohne extreme Gewalteinwirkung nicht verbiegen. Die Kamera ragt an der Rückseite aus dem insgesamt schlicht gehaltenen Gehäuse heraus, so dass das Tablet zwar schräg aufliegt, aber trotzdem auch ohne Hülle nicht kippelt. Auch das 12,1-Zoll-Display bietet etwas breitere Ränder, als man es von aktuellen High-End-Tablets gewohnt ist und spielt hier eher in der Region eines normalen iPads auf. Die 8-Megapixel-Frontkamera sitzt im seitlichen Rahmen neben dem Display.
Auch die Tasten für Lautstärke und das Ein- und Ausschalten sind perfekt eingefasst und bieten einen klaren Druckpunkt. Ein Fingerabdrucksensor ist weder in der Taste noch im Display integriert, doch der Gesichtsscanner über die Frontkamera funktioniert im Alltag als Alternative schnell und zuverlässig.
2,8K-IPS-Display mit 900 nits
Beim Display setzt das Oppo Pad 5 wie bereits erwähnt auf ein IPS-Display mit 8 Bit (12 Bit mit FRC), 2.800 × 1.980 Pixeln (7:5-Seitenverhältnis), 284 ppi und bis zu 120 Hz Bildwiederholfrequenz. Diese ist nicht gänzlich variabel, sondern kann zwischen 30, 60, 90 und 120 Hz umschalten. In den Einstellungen des Tablets kann gewählt werden, ob sie je nach Inhalt automatisch umschalten soll, sie immer schnell sein oder immer 60 Hz betragen soll. Auch eine individuelle Festlegung je App ist möglich. Das Display spiegelt, im Freien oder starker Lichtquelle im Hintergrund ist deshalb nicht immer optimale Ablesbarkeit gewährleistet.
Der DCI-P3-Farbraum kann vom Display zu 98 Prozent dargestellt werden, der sRGB-Farbraum zu 100 Prozent. Laut Oppo soll das Display eine Spitzenhelligkeit von 900 cd/m² erreichen, die typische Helligkeit soll hingegen bei 600 cd/m² liegen.
Hoher Kontrast und hell
Im Test erreicht das Display eine maximale Helligkeit von 826 cd/m² bei vollflächig weißem Bild. Mit rund 7.550 Kelvin fällt die Farbtemperatur dabei allerdings zu kühl aus und weist einen Blaustich auf. Die minimale Helligkeit liegt mit 2,2 cd/m² im üblichen Bereich aktueller Tablet-Displays. Dank eines Schwarzwerts von 0,319 cd/m² erzielt das Tablet einen sehr guten Kontrast von fast 2.600:1. Da es sich um ein IPS-Panel handelt, sind Schwarzwert und Kontrast denen eines OLED-Panels unterlegen, für den Preis des Tablets überzeugt das verbaute IPS-Panel aber dennoch voll und ganz. Auch die Darstellung sämtlicher Inhalte ist kräftig und klar.
CPU und GPU: MediaTek kann auch noch langsam
Im Oppo Pad 5 5G steckt der MediaTek Dimensity 7300 Ultra mit Arm Mali-G615 MC2, denen 8 GB RAM zur Seite stehen. Das in 4 nm gefertigte SoC besitzt im CPU-Teil zwei Cluster mit vier Cortex-A78 mit 2,50 GHz und vier Cortex-A55 mit 2,00 GHz.
In den Benchmarks zeigt das Pad 5 dann, dass auch ein MediaTek-SoC im Jahr 2026 noch vergleichsweise langsam sein kann und sich eher in der unteren Mittelklasse ansiedelt. Denn selbst der Kirin T92 mit Maleoon 920 GPU aus dem Huawei MatePad 12X (Test), der inzwischen von neueren Modellen von Huawei deutlich in den Schatten gestellt wird, liegt weit vor dem Dimensity 7300 Ultra. Das Oppo Pad 5 konkurriert hier meistens mit einem Apple iPad von 2020. Immerhin liefert das Pad 5 die gebotene Leistung aber konstant auch unter Dauerlast und hat nicht mit Hitzeproblemen zu kämpfen, die ein Throttling und somit eine reduzierte Leistung notwendig machen.
- 3DMark Sling Shot Extreme Unlimited (Metal/OpenGL ES 3.1)
- 3DMark Sling Shot Unlimited (Metal/OpenGL ES 3.0)
- 3DMark Wild Life Extreme Unlimited (Metal/Vulkan)
- 3DMark Wild Life Unlimited (Metal/Vulkan)
- 3DMark Wild Life Unlimited Stresstest (Metal/Vulkan)
- 3DMark Steel Nomad Light Unlimited (Metal/Vulkan)
- 3DMark Steel Nomad Light Unlimited Stresstest (Metal/Vulkan)
- 3DMark Solar Bay Unlimited (Metal/Vulkan)
Im Geekbench bleibt dem Oppo Pad 5 im aktuellen Testfeld so auch nur der letzte Platz. Sowohl Single- als auch Multi-Core-Leistung können sich hier auf der CPU-Seite nicht hervortun. Auch die GPU rangiert am Ende der Leistungskurve.
In den Anwendungs-Test mit gemischter Belastung schneidet das Pad 5 nicht viel besser ab und kann sich gerade so vor den Fire-Tablets von Amazon behaupten, die nicht gerade für ihre schnelle Leistung bekannt sind. Auch der UFS-3.1-Speicher vermag im PCMark Storage nicht für eine gute Platzierung zu sorgen.
Akkulaufzeit des Oppo Pad 5
Rund 10.000 mAh in einem 12-Zoll-Tablet sprechen für eine durchaus ordentliche Akkulaufzeit, auch wenn der Akku mit maximal 33 Watt beim Laden etwas länger braucht, um wieder gefüllt zu werden.
ComputerBase testet die Akkulaufzeit wie immer in zwei Szenarien, bei der YouTube-Wiedergabe über WLAN und im Akkutest des PCMark, wobei das Display immer auf 200 cd/m² kalibriert ist.
Und hier kommt dem Oppo Pad 5 dann sein vermeintlich langsames SoC, das aber trotzdem in einer vergleichsweise aktuellen Fertigungstechnik hergestellt wird, enorm zugute. Mit 19,5 Stunden in YouTube kommt das Pad 5 fast an die drei besten Langläufer im Testfeld heran – und setzt sich gerade auch von Huawei-Tablets ab, bei denen das SoC eben nicht in ganz moderner, sparsamer Technik gefertigt werden kann. YouTube ist für das System nämlich keine Hürde, so dass bei der Videowiedergabe nicht viel Energie benötigt wird.
Etwas anders sieht es im PCMark aus, der das Tablet stärker auslastet. Mit knapp 13 Stunden ist man nun einem Modell wie dem MatePad 12X nur noch ebenbürtig, aber nicht mehr überlegen.
Kameras für den Notfall
Die beiden 8-Megapixel-Kameras mit Blende f/2.0 sind eher für den Notfall gedacht als für gute Aufnahmen und Bilder. Bei Videos steht bei beiden maximal 1080p mit 30 FPS zur Verfügung, was alles andere als aktueller Standard ist. Im Alltagstest zeigen beide Kameras vor allem Schwächen bei den Farben und der Belichtung. Die Frontkamera versucht dies etwa bei Video-Calls noch mit einer automatischen Aufhellung abzufangen, lässt aber Schärfe und Details vermissen. Die Hauptkamera schafft es insbesondere bei Kunstlicht und schlechteren Lichtverhältnissen nicht, die dunklen Bereiche überhaupt zu erfassen, so dass viele Details verloren gehen und häufig auch die Farbabstimmung nicht korrekt gesetzt wird. Starkes Bildrauschen ist auch hier die Folge. Das Oppo Pad 5 hat demnach zwar zwei Kameras, nutzen sollte man sie aber nur im Notfall.
Wi-Fi 6, Bluetooth, GPS und 5G
Bei den Funkstandards bietet das Oppo Pad 5 Wi-Fi 6 mit 2,4 und 5 GHz (802.11 a/b/g/n/ac/ax), also kein 6-GHz-Band im Zusammenhang mit Wi-Fi 6E oder Wi-Fi 7. Ein Umstand, der im Alltag problemlos zu verschmerzen ist. Mit Bluetooth 5.4 wird aber auch bei dieser Funktechnik nicht der aktuellste Standard geboten. Dafür kann das Tablet mit 5G über eine Nano-SIM und Standortbestimmung mittels GPS, GLONASS, Galileo und QZSS unterwegs nicht nur für mobilen Internetzugriff, sondern auch die mobile Navigation mit Karten-Apps genutzt werden.
Die vier Lautsprecher des Oppo Pad 5 liefern je nach Einsatzzweck guten Klang, lassen aber etwas Fülle und Bass vermissen und klingen zu hell.
Android-basiertes ColorOS 16
Als Betriebssystem kommt auf dem Oppo Pad 5 ColorOS 16 zum Einsatz, das auf Android 16 basiert. Oppo hat das eigene System bereits Ende 2025 auf Android 16 umgestellt. Dementsprechend sind alle Google-Dienste und -Services verfügbar und bereits vorinstalliert, inklusive Google Gemini. Das Design von ColorOS ist an der ein oder anderen Stelle etwas stärker an iOS angelehnt und bietet – zusätzlich zu den KI-Funktionen von Google – KI-Transkription, Zusammenfassungen und Schreibhilfen. Die Oppo AI bietet hierfür einen KI-Autor, der Texte erstellt, einen KI-Übersetze, einen KI-VoiceScribe, mit dem man Texte einsprechen, zusammenfassen und übersetzen lassen kann, sowie KI-Maler für das Erstellen von Zeichnungen oder auch Diagrammen. Stift-Unterstützung und verschiedenen Funktionen rund um Notizen und produktives Arbeiten.
Dazu kommen ColorOS-spezifische Features für die geräteübergreifende Zusammenarbeit mit Oppo-, iOS- und weiteren Geräten, für die man etwa Dateien freigeben kann. Oppo legt hier insbesondere auf das Zusammenspiel mit iOS wert, mit dem sich Fotos, Dateien und Videos mit O+ Connect teilen und bearbeiten lassen.
Im Alltag lässt sich die Oberfläche sehr gut bedienen und reagiert schnell und flüssig. Wie lange man allerdings mit Updates abseits der gesetzlichen Vorschriften rechnen darf, verrät Oppo nicht.
Fazit
Das Oppo Pad 5 5G stellt ein im Alltag gutes und hervorragend verarbeitetes Tablet dar, das mit flüssiger Bedienung, voller Google-Unterstützung, sehr gutem Display und langer Akkulaufzeit überzeugt. In der 5G-Variante hat man zudem die Option auf mobiles Internet für Unterhaltung oder Arbeit.
Bei Gewicht, Abmessungen und Rändern in der Mittelklasse und beim Design auf den ersten Blick einem klassischen iPad recht nahe, liefert das Pad 5 eine dem Preis und der Displaygröße angemessene Ausstattung. Ein Mittelklasse-Tablet zu einem angemessenen Preis, wenn man so möchte. Andere 12-Zoll-Tablets bieten zu diesem Preis vergleichbare Technik, günstigere Modelle etwa von Lenovo setzen auf ein älteres MediaTek-SoC. Mit einem etwas kleineren Display mit 11 Zoll erhält man zu einem im Handel vergleichbaren Preis aber auch ein normales iPad, gegen das das Oppo Pad 5 im Grunde nur mit einem besseren Display punkten kann. Und viele Android-Konkurrenten von Xiaomi, Lenovo und auch Samsung mit 11 Zoll sind günstiger und teils besser ausgestattet als das Pad 5. Auch das im Test bereits mehrfach erwähnte Huawei MatePad 12X mit 12-Zoll-Display ist bei einem Straßenpreis ab 489 Euro die bessere Wahl, wenn man bereit ist, Google-Apps manuell zu installieren.
Marketing und Vertrieb des Oppo Pad 5 sind zudem ein Graus. In Deutschland ist es nahezu unmöglich die offiziellen Spezifikationen des Tablets herauszufinden, in China gibt es ein namensgleiches Oppo Pad 5 mit gänzlich anderer Hardware. Das dort als Oppo Pad Air 5 verkaufte Tablet entspricht dem Oppo Pad 5 in Deutschland. Fehlkäufe durch unwissende Kunden, die bessere Technik erwarten, als sie bekommen, sind hier vorprogrammiert.
- helles Display mit hohem Kontrast
- 120 Hz
- 5G
- lange Akkulaufzeit
- hervorragende Verarbeitung
- Unterstützung für Stylus
- gutes Betriebssystem mit allen Google- & AI-Features
- langsames SoC
- vergleichsweise schwer
- schlechte Kameras
- mäßige Lautsprecher
ComputerBase hat das Pad 5 5G leihweise von Oppo zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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