Radeon RX 7800 XT & RX 7600 im Test: Fazit
8/8Etwas langsamer, aber dennoch deutlich besser
FSR Upscaling 4.1 ist endlich für RDNA 3 verfügbar und die Radeon-RX-7000-Generation profitiert deutlich davon. Umsonst gibt es das Feature zwar nicht, doch sind die Leistungskosten mit einigen Ausnahmen nicht sonderlich hoch. Die Radeon RX 7800 XT verliert in den Benchmarks durch das bessere Upsampling im Durchschnitt etwa sieben bis acht Prozent, die Radeon RX 7600 neun Prozent. Ja, gerade bei letzterer tut dies weh, denn bei AMDs alter Einsteiger-Grafikkarte ist man ohnehin auf der Suche nach jedem einzelnen FPS.
Die Bildqualität mit FSR Upscaling 4.1 ist jedoch so viel besser als mit FSR Upscaling 3.1, dass jemand, der früher in der Quality-Einstellung gespielt hat, heute die Performance-Einstellung verwenden kann – und das Ergebnis immer noch weitaus besser aussieht. Da ist es dann auch nicht sonderlich schlimm, dass in manchen Spielen der Leistungsverlust größer ist und mitunter 15 Prozent betragen kann. In dem Szenario ist FSR 4.1 Performance aber immer noch etwas schneller als FSR 3.1 Quality bei zugleich besserer Bildqualität.
Radeon RX 7000 ist mit FSR 4.1 deutlich besser geworden
Sprich: Die Radeon-RX-7000-Serie profitiert in jeder Lebenslage und bei jedem Modell von FSR Upscaling 4.1. RDNA 4 zeigt zwar, dass die neue Architektur Vorteile bei modernem AI-Upsampling hat, doch auch die älteren Radeon-Ableger können dieses immer noch sinnvoll nutzen. Die Radeon-RX-7000-Serie ist damit besser als jemals zuvor. Zum Glück hat sich AMD letztlich doch noch dazu entschlossen, das aktuelle Upsampling für ältere Grafikhardware umzusetzen.
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