HP OmniBook Ultra 14 im Test: Akkulaufzeiten und Fazit

 3/3
Nicolas La Rocco
45 Kommentare

10 Stunden Office-Laufzeit

Die Batterie des HP OmniBook Ultra 14 weist mit 70 Wh dieselbe Kapazität wie der Akku des Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 auf. Das führt bei der Office-Nutzung auch zu vergleichbar langen Laufzeiten knapp oberhalb von 10 Stunden. Das HP-Notebook schaffte im Test wenige Minuten mehr, was sich im Bereich der Messtoleranz bewegt.

Diagramme
Procyon Office Battery Life 200 cd/m²
  • Office Productivity (Multi-Platform):
    • Dell XPS 14 (2026) (2,8K OLED)
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      14:01
      120 Hz
    • Framework Laptop 13 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      13:31
      120 Hz
    • Apple MacBook Pro 16" (2026)
      M5 Max (18C/40C), 128 GB LPDDR5X
      13:05
      120 Hz ProMotion
    • Apple MacBook Air 15" (2026)
      M5 (10C/10C), 32 GB LPDDR5X
      11:07
      60 Hz
    • HP OmniBook Ultra 14
      X2E-84-100, 32 GB LPDDR5X
      10:16
      120 Hz
    • Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11
      X2E-88-100, 32 GB LPDDR5X
      10:06
      120 Hz
    • Samsung Galaxy Book 6 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      10:02
      120 Hz
    • Apple MacBook Neo (2026)
      A18 Pro (6C/5C), 8 GB LPDDR5X
      7:01
      60 Hz
Einheit: Stunden, Minuten

Beim YouTube-Streaming ist HP im Vorteil

Beim YouTube-Streaming in 4K30 im Chrome 147 zeigte sich der kleine Snapdragon X2 Elite hingegen genügsamer und ermöglichte 20 Prozent längere Laufzeiten bei gleichen Bildschirm­ein­stel­lung­en. HWiNFO zufolge genehmigt sich das SoC lediglich rund 1 Watt bei der Videowiedergabe, das Gesamtsystem mit Display und WLAN je nach Momentaufnahme zwischen 5 und 7 Watt.

Notebook kommt ohne Netzteil

HP legt dem Laptop standardmäßig kein Netzteil bei, es werden vom Hersteller selbst aber verschiedene Netzteile zum Beispiel mit 65 Watt ab 30 Euro, mit C5-Kabel ab 35 Euro angeboten. Im ComputerBase-Preisvergleich sind diese Netzteile ab 24 Euro respektive ab 26 Euro zu finden.

SoC- und System-Verbrauch in YouTube bei 4K30 mit 200 cd/m²
SoC- und System-Verbrauch in YouTube bei 4K30 mit 200 cd/m²

Fazit

Das HP OmniBook Ultra 14 beweist, dass für ein schnelles Office- und Multimedia-Notebook nicht zu den größeren Snapdragon X2 Elite mit 18 Kernen gegriffen werden muss. Die zwölf Kerne des X2E-84-100 liefern eine mit der des Intel Core Ultra X7 vergleichbare Leistung bei geringerem Single- und Multi-Core-Verbrauch. Für die meisten Anwender dürfte dieser Chip die sinnvollere Wahl darstellen, sofern nicht gerade die sehr hohe Multi-Core-Leistung des 18-Kern-Modells ein Muss ist. Im HP OmniBook Ultra 14 gehen diese Eigenschaften mit einem sehr leisen Betrieb und guten Akkulaufzeiten einher.

Das Notebook selbst glänzt zudem mit Verarbeitung, Bildschirm und Touchpad sowie kleineren positiven Merkmalen wie der auf Anhieb erkennbaren Webcam-Abdeckung. Großer Kritikpunkt der Eingabegeräte ist das ANSI-Layout der Tastatur, das in den Wahnsinn treiben kann, wenn man über Jahre nur mit ISO-Layout getippt hat. Dass sich HP ein dediziertes C-Cover für den europäischen Markt gespart hat, will nicht zum Preis passen.

Der Preis ist letztlich auch der Elefant im Raum. Dieser liegt auf dem Niveau des zuletzt getesteten Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11, wobei man sechs CPU-Kerne gegen eine größere und schnellere SSD eintauscht. Der Blick in den Preisvergleich verrät jedoch, dass es den Snapdragon X2 Elite mit zwölf Kernen, 32 GB RAM und 1-TB-SSD auch bei Lenovo und dann rund 300 Euro günstiger gibt. Und wer sich auf ein Full-HD-OLED-Display mit 60 Hz beschränken kann, bekommt diese Ausstattung bei Asus für rund 1.500 Euro.

HP OmniBook Ultra 14 im Test
HP OmniBook Ultra 14 im Test

Das HP OmniBook Ultra 14 behält unabhängig davon seine gewissen Vorzüge, die es in die engere Auswahl bringen können. In erster Linie sind das Leistung, Effizienz, Laut­stär­ke und Verarbeitung. Die RAMageddon-Preise aktueller Notebooks schmerzen aber sehr.

HP OmniBook Ultra 14 (X2E-84-100, 32 GB, 1 TB)
13.08.2026
  • Sehr hohe Single-Core-CPU-Leistung
  • Gute Multi-Core-CPU-Leistung
  • Höchste NPU-Leistung
  • Hohe Effizienz
  • Sehr leiser Betrieb selbst unter Volllast
  • Sofort erkennbare Webcam-Sperre
  • Taktiles Touchpad
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht und dünn
  • Dreimal USB4 und 3,5-mm-Klinke
  • Tastatur nur mit ANSI-Layout verfügbar
  • GPU-Leistung bei Raytracing
  • GPU-Support in Apps

ComputerBase wurde das OmniBook Ultra 14 leihweise von HP zum Testen zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dir gefällt ComputerBase? Lasse dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen!