Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 im Test: Laufzeit und Fazit
4/4Akkulaufzeiten
Das Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 bietet einen großen 84-Wattstunden-Akku und kann die GeForce abschalten, wenn sie nicht benötigt wird. Sowohl im YouTube-Streaming- als auch im Office-Akkutest hilft das dem Notebook aber nicht, die 10-Stunden-Marke zu knacken. Das Asus Zenbook Duo mit Panther Lake ohne dGPU und 99-Wattstunden-Akku hielt mehr als doppelt so lange durch.
Unterm Strich gehen die Akkulaufzeiten für ein Notebook mit zusätzlicher diskreter GPU unter Last von jeweils über acht Stunden in Ordnung. An die extremen Langläufer kommt das Notebook aber nicht heran – diese setzen aber stets nur auf eine iGPU.
Fazit
Das neue Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 Aura Edition in 15 Zoll vereint Intels Panther-Lake-CPU unterhalb der X-Klasse mit einer mobilen GeForce RTX 5000 Laptop GPU von Nvidia und steht damit stellvertretend für viele Core-Ultra-300-Notebooks, die dieses Jahr noch auf den Markt kommen werden. Denn neben den besonders schnellen Notebooks ohne dGPU mit Core Ultra 300 „X“ und den „günstigen“ Einsteigern der H-Klasse bildet die Kombination aus H-CPU und dGPU die dritte Klasse am Markt.
Noch einmal 400 Euro teurer als zum Launch
Auf der einen Seite bietet diese Variante eine sehr hohe Anwendungsleistung und je nach gewählter GeForce auch eine entsprechend hohe Spieleleistung, dafür ist sie sehr kostspielig: Inzwischen 3.100 Euro für das Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 in der getesteten Version, obwohl die dGPU nur eine RTX 5060 Laptop GPU mit lediglich 8 GB Speicher ist, ist eine Ansage (Anfang April lag der Preis noch 400 Euro niedriger, wie das nachfolgende Foto beweist).
Der schnelle H-Prozessor Core Ultra 9 368H als Aushängeschild weiß dabei auch ohne große iGPU zu überzeugen. Die Leistung fällt nämlich nicht geringer aus als beim eigentlichen Topmodell, dem Core Ultra X9 388H. Die GeForce RTX 5060 übernimmt dann, wenn die Grafik jenseits von 2D- oder Multimedia-Aufgaben gefordert wird. Die auf 75 Watt begrenzte kleine Nvidia-GPU ist dabei am Ende rund 70 Prozent schneller als die theoretisch größte iGPU der Intel Core Ultra 300, am Ende aber auch nur ungefähr so schnell wie eine RTX 5050 aus einem Desktop-PC. Und wie vor drei Jahren schon bei der RTX 4060 Laptop GPU mit 8 GB gilt es zu bedenken: Die Leistung der GPU inklusive DLSS Super Resolution und Multi Frame Generation reicht in Full HD in der Regel auch für aktuelle Titel aus, die 8 GV VRAM für sehr hohe bis volle Details aber oftmals nicht.
Doch noch einmal zum Yoga Pro 7i Gen 11 selbst: Während das Notebook mit guten Anschlüssen aufwarten kann, fühlt es sich am Ende nicht ganz so hochwertig an wie das zuletzt getestete Samsung Galaxy Book 6 Pro (Test), das auf die stärkere iGPU der X-CPU setzt und dafür auf eine dGPU verzichtet. Auch Lenovo hat allerdings unzählige Produkte im Programm, in denen Intel Core Ultra 300 ohne dGPU verfügbar ist. Der Kunde hat die Wahl, günstig ist sie im Frühjahr 2026 allerdings nie.
| Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 Aura Edition (15" Intel) | |
|---|---|
| Display | 15,3", OLED, 2.560 × 1.600, 165 Hz, 100% DCI-P3, 500/1000 cd/m² (SDR/HDR) HDR True Black 1000, Touch, Glossy |
| CPU | Intel Core Ultra 9 386H Intel Core Ultra 7 356H |
| GPU | Intel Arc Graphics + RTX 5060 Laptop GPU Intel Arc Graphics + RTX 5050 Laptop GPU |
| RAM | 32 GB LPDDR5X-8533 |
| SSD | 1 TB PCIe Gen4 NVMe |
| Anschlüsse | 2 × Thunderbolt 4 (USB-C), 2 × USB-A 3.2 Gen 2, 1 × HDMI 2.1, 1 × SD-Kartenleser (UHS-II), 1 × Kopfhöreranschluss |
| Akku | 84 Wh + 140 Watt Netzteil inkludiert |
| Drahtlose Konnektivität |
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 |
| Kamera | 5 MP, Full HD, IR, Windows Hello |
| Abmessungen (B × T × H) |
347 ×242 × 16,7 mm |
| Gewicht | 1,65 kg |
| Betriebssystem | Windows 11 Home Windows 11 Pro |
| Farben | Luna Grey |
| Preis | Core Ultra 9 386H + RTX 5060: 3.089 Euro(vormals 2.689 Euro) Core Ultra 7 356H + RTX 5050: 2.699 Euro (vormals 2.299 Euro) |
| fett = im Testmuster | |
ComputerBase hat das Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 Aura Edition leihweise vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.