Apple Mac mini M6 im Test: Der neue Super-Core eilt mal wieder davon

Jan-Frederik Timm (+2)
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Apple Mac mini M6 im Test: Der neue Super-Core eilt mal wieder davon

Beim Apple M5 ging der Mac mini leer aus. Beim Apple M6 ist er jetzt direkt der erste Mac, der das neue SoC erhält. Was Apples aktueller Mini-PC in der Version mit M6, 32 GB Unified Memory und 2 TB großer SSD leistet, klärt pünktlich zum Verkaufsstart der Test.

Noch vor dem iPhone Event (Duo, 18 Pro) „Surprise and shine“ Anfang September hatte Apple im August einen neuen Mac mini und ein neues Mac Studio vorgestellt. Und ab morgen, den 22. September, gibt es diese Neuvorstellungen zu kaufen. Das Embargo auf Tests ist heute gefallen.

ComputerBase stand vorab ein neuer Mac mini mit M6, 32 GB Unified Memory und 2 TB großer SSD zur Verfügung. Mehr geht nicht.

Der Mac mini, der von Apple nie auf M5 aktualisiert worden war, bekommt in dieser Generation damit als erster Mac ein SoC aus der neuesten Apple-Silicon-M-Serie. Neben dem M6 gibt es alternativ den M5 Pro.

Der neue Mac Studio wiederum ist ab morgen mit M5 Max und dem im August ebenfalls neu präsentierten M5 Ultra, quasi ein doppelter M5 Max, verfügbar. Zugriff auf ein Muster hatte ComputerBase vorab nicht.

Der Apple M6 im Testmuster des neuen Apple Mac mini mit 32 GB RAM und 2 TB großer SSD
Der Apple M6 im Testmuster des neuen Apple Mac mini mit 32 GB RAM und 2 TB großer SSD

Der neue Mac mini M6

Der neue Mac mini mit M6/M5 Pro setzt auf das gleiche quadratische Chassis wie der Vorgänger mit M4. Es misst 12,7 × 12,7 × 5,0 cm³. Mit M6 ist das Gewicht mit 0,67 kg unverändert geblieben, mit M5 Pro um 60 Gramm auf 0,73 kg gestiegen. Das Netzteil ist intern verbaut, das mit Stoff ummantelte Netzkabel kann entfernt werden.

Apple Mac mini (2026) mit M6 im Test
Apple Mac mini (2026) mit M6 im Test

Anschlüsse gibt es in der Front und an der Rückseite, viel USB-C aber auch HDMI, Klinke und ein Ethernet-Port sind hier zu finden. Und wo ist der Ein- und Ausschalter? Wie beim Mac mini üblich: Unten.

Apple Mac mini (2026) mit M6 im Test
Apple Mac mini (2026) mit M6 im Test

Mac mini M6 vs. Mac mini M5 Pro

Ob das System mit M6 oder M5 Pro gekauft wird, hat nicht nur Einfluss auf die SoC-Leistung und das Gewicht, auch beim maximalen Speicherausbau (RAM + SSD) sowie den Anschlüssen ergeben sich Unterschiede. Nur der Mac mini mit M5 Pro unterstützt beispielsweise Thunderbolt 5, über den mehrere Mac mini für KI-Inferencing zusammengeschlossen werden können. Das Basismodell mit M6 bietet diese Option nicht.

Apple Mac mini (2026) mit M6 im Test

Fällt die Wahl auf das Modell mit 32 GB Unified Memory, können aber auch auf dem M6-Modell große aktuelle LLMs wie Qwen3.8 27B (4 Bit Quantifizierung) gefahren werden.

Der Mac Mini mit Apple M6 und 32 GB Unified Memory stemmt auch Qwen3.8 27B, freien Platz für mehr Kontext (Agenten) liefert aber erst der Mac mini M5 Pro mit 48+ GB
Der Mac Mini mit Apple M6 und 32 GB Unified Memory stemmt auch Qwen3.8 27B, freien Platz für mehr Kontext (Agenten) liefert aber erst der Mac mini M5 Pro mit 48+ GB

Beide Systeme nutzen wiederum den hauseigenen N1‑Chip, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread serienmäßig unterstützt.

Mac mini (2026): SoC-Varianten
M6 M5 Pro M5 Pro
CPU-Kerne 12 15 18
-Super-Kerne 2 5 6
-Performance-Kerne 4 10 12
-Effizienz-Kerne 6
GPU-Kerne 12 16 20
Neural Engine zwei mit je 16 Kernen 16 Kerne
Speicherbandbreite Bei 16 GB: 153 GB/s
Bei 24 GB und 32GB: 170 GB/s
307 GB/s
RAM ab Werk 16 GB 24 GB
RAM maximal 32 GB 64 GB
SSD ab Werk 256 GB 512 GB
SSD maximal 2 TB 8 TB
Thunderbolt 3× Thunderbolt 4 (USB 4) 3× Thunderbolt 5 (USB 4)
DisplayPort 3× DisplayPort 1.4
(via Thunderbolt)
3× DisplayPort 2.1
(via Thunderbolt)
HDMI 1× HDMI 2.1
USB 2× USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
Ethernet 2,5 Gbit/s oder
10 Gbit/s (+100 Euro)
3,5 mm Klinke
Preis ab 1.049 € 1.999 € 2.219 €

Die neuen Preise

Mit dem Wechsel auf die neue Generation steigen auch die Preise. Die Basiskonfiguration mit M6, 256 GB SSD und 16 GB RAM kostet jetzt 1.049 Euro (M4: 699 Euro zum Launch, 949 Euro seit Juli 2026). Den M5 Pro gibt es ab 1.999 Euro mit 24 GB RAM und 512 GB SSD. Verkaufsstart ist der 22. September 2026.

Mac mini (2026): alle bestellbaren Konfigurationen
SoC RAM 256 GB 512 GB 1 TB 2 TB 4 TB 8 TB
M6 16 GB 1.049 € 1.269 € 1.599 € 2.149 €
24 GB 1.269 € 1.489 € 1.819 € 2.369 €
32 GB 1.489 € 1.709 € 2.039 € 2.589 €
M5 Pro, 16-Kerne-GPU 24 GB 1.999 € 2.329 € 2.879 € 3.979 € 6.179 €
48 GB 2.659 € 2.989 € 3.539 € 4.639 € 6.839 €
64 GB 3.099 € 3.429 € 3.979 € 5.079 € 7.279 €
M5 Pro, 20-Kerne-GPU 24 GB 2.219 € 2.549 € 3.099 € 4.199 € 6.399 €
48 GB 2.879 € 3.209 € 3.759 € 4.859 € 7.059 €
64 GB 3.319 € 3.649 € 4.199 € 5.299 € 7.499 €
fett = Testmuster

Der neue Apple M6

Doch was genau ist jetzt neu am M6-Modell, das in diesem Fall als Nachfolger der M4-Variante angesehen werden kann?

Mit dem M6 (alle Details) hat Apple erstmals seit drei Generationen wieder die Anzahl der Ausführungseinheiten erhöht: 12 statt 10 CPU-Kerne, 12 statt 10 GPU-Kerne und 2 × 16 statt 16 NPU-Kerne stehen mit dem Vollausbau des M6, wie ihn auch der Mac mini nutzt, zur Verfügung. Mit M6 und M5 Pro ziehen auch die KI-Kerne in der GPU in den Mac mini ein, der M4 bot sie noch nicht.

Übersicht der Apple Silicon-M-SoCs seit M3 (nur Vollausbau)
Prozessor CPU-Kerne GPU-Kerne NPU-Kerne
M6 12 12 32
M5 10 10 16
M4 10 10 16
M3 8 10 16
M5 Pro 18 20 16
M4 Pro 14 20 16
M3 Pro 12 18 16
M5 Max 18 40 16
M4 Max 16 40 16
M3 Max 16 40 16
M5 Ultra 36 80 32
M3 Ultra 32 80 32

Die 12 CPU-Kerne setzen sich aus zwei Super-Cores, vier Performance-Cores und sechs Efficiency-Cores zusammen. Der M5 bot vier Super-Cores, aber keine Performance-Cores. Dank N2-Fertigung von TSMC bringt der M6 die zusätzlichen Einheiten in einem Chip mit dem Maßen des M5 unter.

Apple hat aber nicht nur die Kernkonfiguration und die Fertigung angepasst, die Kerne sollen auch alle überarbeitet worden sein. Der Super-Core des M6 bietet laut Apple die „world’s fastest single-threaded performance“. Und in der Tat: Mit einem Ergebnis von 823 Punkten im Cinebench 2026.1 schlägt der M6 jede andere CPU am Markt und damit natürlich auch die Vorgänger.

Siehe auch:
Apple M6 erreicht 823 Punkte: So schnell war noch keine CPU im Single-Thread-Durchlauf des Cinebench 2026.1
Apple M6 erreicht 823 Punkte: So schnell war noch keine CPU im Single-Thread-Durchlauf des Cinebench 2026.1

Was der M6 sonst so leistet, zeigen die Benchmarks auf der nächsten Seite.

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